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Der Grundsatz, Ihr Kind gesund und ausgewogen zu ernähren, ist manchmal leichter gefasst als in die Tat umgesetzt. Denn wie können Sie dafür sorgen, dass Ihr Kind die gesunden Mahlzeiten auch tatsächlich isst? Dafür gibt es ein paar Tipps, die sicherlich helfen.

Abwechslung und Kreativität

Kinder essen mit den Augen. Richten Sie die Speisen fantasievoll an, kreieren Sie aus verschiedenen Gemüsesorten ein Farbspektakel, malen Sie lustige Gesichter auf Brotscheiben – Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Bieten Sie Ihrem Kind nicht immer nur die Lieblings-Spaghetti an, sondern variieren Sie mit Reis- und Kartoffelgerichten.

Keine Vorträge übers Essen

Gesunde Ernährung beginnt im Kindesalter. Wer schon früh lernt, bewusst und gesund zu essen, schützt seinen Körper besser vor Krankheiten wie Herzinfarkt, Zuckerkrankheit oder Übergewicht. Dabei ist es allerdings wichtig, aus der Nahrungsaufnahme keine Wissenschaft zu machen und die Kids nicht mit Begriffen wie „gesund“, „wichtig für den Körper“ oder gar mit Nährstoffzusammensetzungen zu quälen. Da sie damit nichts anfangen können, verfehlen diese Worte ihre Wirkung auf die Kinder gänzlich.

Vorbild Eltern

Unkomplizierter und einfacher funktioniert es über die Vorbildwirkung der Eltern. Denn wer regelmäßig in seinem näheren Umfeld Gemüse am Mittagstisch oder Obst bei der Jause sieht, wird dies ganz selbstverständlich übernehmen und verinnerlicht so, dass gesundes Essen alltäglich ist und außerdem gut schmeckt.

Kein Zwang

Wenn bestimmte Sorten oder Speisen abgelehnt werden, sollte man das Kind dennoch nicht zwingen, es zu essen. Von Sätzen wie „du musst wenigstens drei Gabeln nehmen“ ist unbedingt abzuraten, erfolgversprechender ist hier wiederholtes Anbieten – manchmal braucht ein Kind drei bis vier Anläufe, bis es sich an einen neuen Geschmack gewöhnt hat.

Ganz allgemein sind Zwänge und Verbote in der Kinderernährung fehl am Platz und verleihen den verbotenen Lebensmitteln einen unnötigen Stellenwert!

Biorhythmus beachten

Verbieten ist gar nicht notwendig, es kommt stets darauf an, wie oft bzw. wie viel man von weniger Gesundem zu sich nimmt. Apropos zu sich nehmen: beachtet man die Tagesleistungskurve, zeigt sich, dass diese in der Früh ansteigt, ein gesundes Frühstück und eine Vormittagsjause können sie positiv beeinflussen. Dem Tief nach dem Mittagessen beugt man am besten mit Bewegung und einer Nachmittagsjause vor. Für die nötige Erholung nach dem Abendessen sorgt die Nachtruhe, einem powervollen Start in den nächsten Tag steht somit nichts im Wege.

Einbeziehen

Nehmen Sie Ihr Kind mit zum Einkaufen, lassen Sie es die Karotten im Gemüseregal suchen, gehen Sie mit ihm auf den Markt, beteiligen Sie es beim Kochen – wecken Sie so sein Interesse an Nahrung. Sie werden sehen, dass das Essen ihm dann auch viel mehr Spaß macht.

 
 
 

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