Essen mit Kalkül: Nährwertrechner im
"Konsument"-TestVollständig überzeugen konnte keiner der untersuchten Rechner, vor allem die komplizierte Bedienungsanleitung, die schwierige Eingabe der Lebensmittel und ein schwer zu lesendes Display machte den Laientestern - je nach Gerät - zu schaffen. Übergreifend bemängelten sie den weitgehenden Verzicht auf österreichische Lebensmittelbezeichnungen. So findet sich beispielsweise statt der Semmel das Brötchen in der Eingabeliste.
Positiv fiel auf, dass alle Geräte die Nährwerte der jeweiligen Lebensmittel vergleichsweise genau berechnen. "Konsument"-Ernährungsexpertin Birgit Beck gibt aber zu bedenken: "Die Angaben solcher Rechner sind trotzdem immer nur ein Näherungswert. Selbst Äpfel unterscheiden sich voneinander. Dennoch machen Nährwertrechner für Personen, die abnehmen oder sich bewusster ernähren möchten - und natürlich auch für Diabetiker - durchaus Sinn." Denn: Nährwertrechner können helfen, das Bewusstsein für das, was man isst, zu schärfen und - wie eine deutsche Studie zeigt - es auch langfristig zu erhalten.
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