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Zu wenig Melatonin im Blut?

Unsere Tipps kurbeln den Hormonhaushalt an

Milch enthält seit jeher Melatonin. Nachtmilch und Milchkristalle sind besonders reich an dem Hormon; Bildquelle: Milchkristalle GmbHSie schlafen schlecht? Oder fühlen sich schlapp und ausgelaugt?

Melatonin - das Hormon mit Taktgefühl reguliert nicht nur die innere Uhr und sorgt auf diese Weise für die nötige Erholung von Körper und Geist. Es steuert über die Zirbeldrüse auch den Alterungsprozess. Doch: Viele Menschen produzieren nicht ausreichend Melatonin. Stress, wenig Tageslicht und falsche Ernährung können die Melatoninproduktion aus dem Gleichgewicht bringen. Die nachfolgenden vier Tipps helfen, die Melatoninausschüttung anzukurbeln.

Licht tanken

Licht ist der bedeutendste Taktgeber für den menschlichen Biorhythmus. Daher lautet eine der wichtigsten Regeln für einen erholsamen Schlaf: Tagsüber Licht tanken. Denn nur wer am Tag viel Helligkeit konsumiert, produziert auch bei Dunkelheit vermehrt das Schlafhormon Melatonin. Ursache ist der so genannte Suppressionseffekt. Ausreichend Bewegung bei Tageslicht ist daher besonders in der kalten und dunklen Jahreszeit unverzichtbar.

Lebensmittel - natürliche Melatoninquellen

Auf die richtige Kost kommt es an: Kirschen, Nüsse und auch Fisch können als Lieferanten für zusätzliches Melatonin dienen oder die Produktion von Melatonin im menschlichen Organismus positiv beeinflussen. Während Fisch wie Lachs oder Hering unter anderem die mehrfach ungesättigte Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) enthalten, die die körpereigene Melatoninproduktion stimuliert, sind Kirschen und Walnüsse per se wahre natürliche Melatoninquellen. Auch Milch, vor allem Nachtmilch enthält seit jeher natürliches Melatonin. Jetzt gibt es Nachtmilch auch in Form von Milchkristallen. Die Milchkristalle enthalten bis zu 100 Mal mehr Melatonin als normale Milch und zeichnen sich insbesondere durch ihre hohe Bioverfügbarkeit aus. "Diese macht es möglich, vom Körper gut aufgenommen und verarbeitet zu werden", sagt Tony Gnann, Geschäftsführer der Milchkristalle GmbH München.

Einen Gang zurück schalten

Hektik und Stress sind wahre Melatoninkiller. Denn das Stresshormon Cortisol, das bei psychischem und physischem Stress ausgeschüttet wird, lässt den Körper nicht zu Ruhe kommen und blockiert auf diese Weise die Produktion von Melatonin. "Vor allem, wer unter Dauerstress leidet und dem Hormonsystem keine Möglichkeit gibt, herunterzufahren und zur Ruhe zu kommen, wird auf Dauer unter Schlafproblemen leiden", erläutert Gnann. Um einer chronischen Überbelastung entgegen zu wirken, sollte daher versucht werden das Stresshormon zu senken. Leichter Sport, Yoga, autogenes Training oder auch kleine Pausen, die bewusste in den Tagesablauf integriert werden, können dabei hilfreich sein.

Vorsicht: Falsches Licht

Wer sich vor allem am Abend oder in der Nacht in der Nähe von hellen Lichtquellen aufhält, sollte bedachtsam bei der Auswahl der entsprechenden Lampen vorgehen. Denn der hohe Blauanteil vieler (Energiespar-) Lampen schadet der natürlichen Melatoninausschüttung des Körpers. Und: Nicht nur die Leuchten über dem Küchentisch können den Tag-Nacht-Rhythmus beim Menschen durcheinander bringen. Auch Fernseher und Computerbildschirme erzeugen diesen Effekt. Das Licht, welches sie aussenden, besitzt ebenfalls einen hohen Blauanteil und hemmt somit die körpereigene Melatoninausschüttung.

Mehr Informationen: www.milchkristalle.de

 
 
 
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