Noah Leyden ist Strafverteidiger und bezeichnet sich als Spezialist für die Suche nach Glück und den Moment, wo das Glück uns verlässt. Er erzählt die unfassbare Geschichte von Irina und Kalle. Zwei Gestrandete, die zueinander finden und das eben erst entdeckte gemeinsame Glück mit allen Mitteln zu verteidigen suchen.
Irina verlässt das Glück, als ihr Land vom Krieg überrollt wird, Soldaten in ihr Zuhause eindringen, ihre Familie töten und sie vergewaltigen. Traumatisiert flüchtet sie nach Berlin und arbeitet dort als Prostituierte. Auf der Straße lernt sie den Obdachlosen Punk Kalle kennen. Die Beiden verlieben sich, zaghaft, und beginnen, sich ein kleines Leben aufzubauen. Bis eines Tages ein Freier tot in der gemeinsamen Wohnung zusammenbricht, Irina flüchtet in Panik, Kalle kommt nach Hause, entdeckt die Leiche und beschließt, sein Glück mit Irina zu bewahren.
So oder so ähnlich hat sich dieser Fall für den Anwalt Ferdinand von Schirach zugezogen. GLÜCK ist eine von zahlreichen Erzählungen in seinem schriftstellerischem Debüt Verbrechen. Jetzt kommt die erste Kurzgeschichte als Kinofilm auf die große Leinwand.
Doris Dörrie hat bei diesem außergewöhnlichen und spannenden Filmprojekt das Drehbuch geschrieben und Regie geführt.
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