Alles neu macht der Mai, so heißt es. Und tatsächlich ist es so, dass der Frühling die optimale Zeit für Veränderung und frischen Wind ist. Die Winterdekoration wandert endlich wieder in den Keller. Was liegt da näher, als das eigene Zuhause einmal gründlich auf Vordermann zu bringen und mit Putztuch und Besen Raum für Licht und Farbe zu schaffen. Während eines Wohnungsdurchganges sollten Sie sich nicht nur eine Checkliste der geplanten Arbeiten aufstellen, sondern auch einen realistischen Zeitplan festlegen. Ob Fenster putzen oder Polstermöbel und Teppiche reinigen - systematisches Vorgehen erleichtert die Arbeit ungemein und schafft schnelle Erfolge.
Bevor man endlich startet, muss noch der häusliche Vorrat an Putzmitteln und Hausmittelchen überprüft werden. Ist genügend Haushaltsreiniger vorhanden? Sind Salmiakgeist, Backpulver und Zitronensäure im Haus? Gegebenenfalls eröffnen Sie den Frühjahrsputz also mit einer kleinen Einkaufstour. Auch frische Lappen, Wedel und sonstige Utensilien können gleich mit besorgt werden, denn neue Besen kehren nicht nur besser, es macht mit ihnen auch einfach mehr Spaß.
Polstermöbel und Teppiche werden ebenfalls gründlich abgesaugt. Bei Polstermöbeln empfiehlt sich ein gründliches Aussaugen der hinteren und seitlichen Polsterschlitze. Eventuell sollte man sicherheitshalber vorher nachsehen, ob sich nicht ein lange gesuchtes Schmuckstück oder ähnliches darin verbirgt.
Sollten Möbel nach dem Umstellen oder Verschieben unschöne Druckstellen im Teppich hinterlassen haben, so kann die entsprechende Stelle mit einem feuchten Tuch und einem heißen Bügeleisen aufgebügelt werden. Hinterher wird von dem Abdruck nichts mehr zu sehen sein. Doch Vorsicht: Das Bügeleisen darf nie direkten Kontakt zum Teppichboden haben.
Das Putzen der Fenster erfordert meist besonders viel Zeit und Mühe. Nicht selten ist man hinterher allerdings unzufrieden mit dem Ergebnis. Sind die Fenster nach dem Putzen streifig und schlierig - schieben Sie es aufs Wetter. Tatsächlich sollte man Fenster lieber an bedeckten Tagen putzen, denn starker Sonneneinfall lässt das Putzwasser schneller trocken, Rückstände und Streifen sind das Resultat. Auch benötigt man zum Putzen der Fenster kein schäumendes Putzwasser oder extra Putzmittel. Warmes Wasser mit einem Schuss Salmiakgeist genügt völlig.
Auch Klarspüler kann zum Fenster- oder Spiegelputzen eingesetzt werden. Die enthaltene Zitronensäure rückt Fett und Kalk effektiv zu Leibe. Nach dem Putzen der Glasflächen das Wasser entweder mit einem guten Abzieher in Schlangenlinien von oben nach unten trocknen oder mit schwarz bedrucktem Zeitungspapier (kein Hochglanzpapier) polieren. Anschließend mit einem Mikrofasertuch nachwischen.

Elegant oder verspielt – welcher Einrichtungsstil und welche Accessoires passen zu den einzelnen Sternzeichen?
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