Sie kennen das? Mit der Zeit sammeln sich immer mehr Kleidungsstücke im Kleiderschrank. Irgendwann wird es dann nahezu unmöglich, Ordnung zu halten. Der Schrank wird zu klein und doch scheint es, als hätte man nichts Vernünftiges anzuziehen.
Wühlt man sich in den Regalfächern etwas tiefer, finden sich sogar noch alte Sünden, von denen man nicht mehr weiß, wieso sie einmal gekauft wurden. Wenn man hier einmal aufräumen möchte, dann muss ein System her, bei dem jedes Stück rational bewertet wird.
Zunächst einmal sollte der gesamte Schrank geleert werden. Es ist manchmal überraschend, welche Schätze sich so noch finden lassen. Ehemalige Lieblingsshirts, die durchaus noch genutzt werden könnten, wenn man noch wüsste, dass sie da sind.
Doch auch viele Kleidungsstücke, die man seit Monaten oder gar Jahren nicht mehr vermisst hat. Der Inhalt des Kleiderschranks sollte nun ohne langes Nachdenken auf drei Stapel verteilt werden:
Einmal die Kleidung, die auf jeden Fall noch gut getragen werden kann, Stücke, die garantiert nicht mehr angezogen werden, und solche, die zu besonderen Anlässen eventuell noch gut sein könnten. Zu diesen Anlässen gehört sowohl die Faschingsparty als auch der Putztag. Nicht vergessen sollte man, dass solche Anlässe nicht regelmäßig vorkommen. Es ist zum Beispiel nicht notwendig drei Outfits für die Gartenarbeit zu benutzen, wenn man nur unregelmäßig im Garten zu tun hat.
Sind dann alle Entscheidungen getroffen, welche Stücke im Kleiderschrank bleiben sollen, kann das Aufräumen in die nächste Phase übergehen. Eine gute Ordnung verlangt ein System, das an die Gegebenheiten angepasst ist.
Überlegen Sie sich vor dem Einräumen, wie Sie die Kleidung ordnen möchten: nach Anlass (Büro, Freizeit, Sport usw.), nach Farben oder nach Funktion (z.B. alle Röcke zusammen, alle Blusen, alle Strickjacken, alle Hosen usw.).
Praktisch sind Hängevorrichtungen z.B. von Ikea, in denen man T-Shirts oder Tops nach Farben sortieren kann.
Generell gilt bei allen Teilen, die gefaltet und gestapelt werden: stets rechts und links Platz lassen! So kann Luft zirkulieren und mögliches Ungeziefer wie Motten und Teppichkäfer werden effektiv ferngehalten. Auch behält man so leichter die Übersicht, welche Stücke noch zur Verfügung stehen.
Accessoires wie Gürtel oder Schals können mit speziellen Ordnungssystemen platzsparend untergebracht werden. Mehrere Gürtel hängen zum Beispiel gut an einem für diese hergestellten Bügel und nehmen nicht mehr Platz als ein Hemd auf der Kleiderstange ein. Sogenannte Krawattenhalter, die in die Innenseite der Schranktür geklebt werden können, eignen sich auch hervorragend dafür, Schals und Ketten zu sortieren. Die Teile werden hier einfach eingehangen und können einzeln entnommen werden.
Wenn nicht viele Kleidungsstücke vorhanden sind, die am Bügel bis zum Schrankboden hängen, kann auch der Boden noch gut genutzt werden. Hier machen sich einfache Schuhkartons gut als Ordnungssystem. Mit buntem Papier oder schönen Fotos beklebt, sind die Kartons selbst auch hübsch anzusehen. Es werden aber auch in Möbelhäusern schöne Boxen und Kisten in den verschiedensten Größen angeboten (z.B. Ikea, House Doctor etc.)

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