Besonders Frauen plagen sich mit ZukunftsängstenWen wundert`s: die Zeiten werden härter, man bangt um sein Geld und seinen Job - da sehnt man sich mehr denn je nach einer stabilen Partnerschaft. Und bei der Partnerwahl wird nun verstärkt auf Status und Geld geachtet. Diese und weitere Krisen-Auswirkungen auf das Liebesleben ermittelte die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de in einer aktuellen Studie, bei der über 10.000 Singles und 10.000 liierte Personen befragt wurden.
54 Prozent der Singles verspüren aufgrund der Wirtschaftskrise ein größeres Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit. Mit 61 Prozent sind Frauen besonders betroffen, bei Männern sind es 47 Prozent. Der Einfluss steigt mit dem Alter: Jeder Zweite unter 29 Jahren hat ein größeres Sicherheitsbedürfnis, bei den über 55jährigen sind es 58 Prozent.
36 Prozent der Frauen und jeder vierte Mann fühlen sich von der Krise emotional gestresst. 40 Prozent der Singles haben Zukunftsängste. Auch hier sind Frauen stärker betroffen: Knapp jede Zweite, aber nur jeder dritte Mann sorgt sich um die Zukunft.
Nur jeder vierte Akademiker, aber jeder dritte Single ohne akademische Bildung spürt verstärkten emotionalen Stress. Und nur 30 Prozent der Akademiker haben Zukunftsängste.
36 Prozent der Singlefrauen sind Beruf und finanzielle Situation eines potenziellen Partners jetzt wichtiger. Zudem wünschen sich 56 Prozent der Singlefrauen und jeder zweite Singlemann, dass der Partner ihre Einstellung zum Thema Geld teilt.
Jeder dritte
Single hat Bedenken, in dieser Zeit Kinder in die Welt zu setzen. Nur 23 Prozent
der Paare sind ebenso pessimistisch. Bei Singles und Paaren mit akademischem
Hintergrund sinken die Bedenken um fünf Prozent.
46 Prozent der
Singles gehen jetzt seltener in Bars, Clubs oder Restaurants. Jeder Zweite gibt
beim Shoppen weniger aus und jeder Vierte legt mehr Geld zurück. Psychologin
Fischbach erklärt: In der Krise geht der Trend zum Cocooning. Laut Wörterbuch eine Abwehr-
oder Angstreaktion in Form des Rückzugs in den privaten Bereich. Konkret heißt
das: Mit Freunden kochen statt Restaurant, Videoabend statt Kino, Privatparty
statt Nobeldisko.
Je älter, desto
sparsamer. Von den über 55jährigen spart knapp jeder Dritte verstärkt, bei den
unter 29jährigen nur jeder Vierte. 31 Prozent der unter 30jährigen passen ihr
Ausgehverhalten der Krise an, bei den über 55jährigen mehr als jeder
Zweite.
Nur 15 Prozent der Paare streiten sich öfter um finanzielle Dinge. Was ihre gemeinsame Zukunft angeht, sind Paare zuversichtlich: 87 Prozent sind überzeugt, dass sie am Jahresende noch mit ihrem Partner zusammen sein werden. Nur zwölf Prozent denken, dass die Krise ihr Liebesleben beeinträchtigt.
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