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Stillen - richtige Ernährung für die Kleinsten

aus Sicht der Traditionell Chinesischen Medizin

stillen Durch eine ausgewogene und pasende Ernährung in der Schwangerschaft ist eine unkomplizierte Geburt zu erwarten. Blut und Qi sind reichlich vorhanden, stehen bereit für dieses Ereignis, das viel Energie braucht aber auch das größte Glück bedeutet.

Kurz vor der Geburt kann man noch mit einer Hühner-Wurzelgemüsekraftsuppe gekocht mit Tragant, Angelicawurzel, Jujuben und Blocksdornfrüchten so richtig Kraft tanken.

Ernährung der Mutter nach der Entbindung

Bedingt durch den plötzlichen Blut- und Yin-, Substanz und Qi-Verlust während und nach der Geburt befindet sich die Frau in einem relativen Mangelzustand und die Anfälligkeit gegenüber Blut-Stagnation steigt. Die frisch gebackene Mutter hat zugleich Milch zu produzieren, um das Baby zu nähren. Die Muttermilch ist eng verwandt mit dem Blut (Xue) aus Sicht der TCM.

Dies ist physiologisch zu sehen und sollte auch so "behandelt" werden. Nicht zu vergessen sind der emotionale Zustand der Frau und die Veränderungen im Leben der Mutter und ihrer Familie in dieser Zeit.  Zuwendung und Unterstützung seitens der Betreuenden decken schon einen wesentlichen Teil der möglichen Beschwerden ab. Von leichten Verstimmungen in der emotionalen Befindlichkeit, bis hin zur Darmträgheit und Anfangsschwierigkeiten beim Stillen kann das Wochenbett etwas gestört sein. Ein natürlicher Zugang dazu, das Wissen darum, die Hilfestellungen werden diese Zeit zu einer glücklichen, unverkrampften werden lassen.

Diätisch sollte Blut nachgebildet, genährt und Qi bewegt werden. Die berühmten Kraftsuppen unserer Großmütter wirken Wunder. Bei Frauen mit Yin Schwäche sollten sie thermisch neutral sein, nicht zu lange gekocht werden. Es können Fonds aus Schweinefleisch, Entenfleisch, Kaninchen, Rind und Kalb verabreicht werden, oder aber auch nur klare Gemüsesuppen mit wäremdnen Zutaten wie Nelken, Kümmel, Orangenschalen, Ingwer, Wacholderbeeren.

Bei Frauen mit einer Yang Schwäche können Kraftsuppen empfohlen werden. Diese bestehen aus Qi, Blut und Substanz aufbauenden Fleischsorten wie, Rinderknochen mit wärmenden Gewürzen, Hühnerkraftsuppe, Wildeintopf, Lammsuppe und die Mitte stützenden Gemüsen wie Karotten, Petersilwurzel...

Von den Fischen verwendet man Karpfen und Barsch in China, aber auch in unseren Breiten. Von Lachs rate ich generell wegen Zuchtbedingungen ab. Das Frühstück sollte ebenso aus aufbauenden Nahrungsmitteln bestehen. Allen voran das berühmte Reis-Congeè, gewürzt je nach Geschmack und Befindlichkeit der Wöchnerin mit Trockenfrüchten, gekochten Obstsorten, oder auch mit Wurzelgemüse, Frühlingszwiebeln, Hühnerfleisch.


Weitere Infos zu diesem Thema:

Mag. Judith Kraus, www.vollerleben.at

 
 
 

 





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