Jeden Tag erhalten wir mehr Informationen und News, Namen und Gesichter, Zahlen und Fakten - in der heutigen Zeit wächst Wissen wie Unkraut! Soll man das alles behalten und wenn ja, wie?Schreiben Sie auf, malen Sie oder überlegen Sie sich eine kleine Geschichte zu Dingen, die sie sich merken wollen. So entstehen Bilder im Kopf, die wir uns besser merken können. "Sie sollten Ihr Gehirn daran gewöhnen, grundsätzlich in Bildern zu denken. Sie können bei dem Begriff "grün" an einen Regenwald denken oder an eine grüne Ampel, wenn die Autos kräftig Gas geben und losfahren", rät Ulrich Bien. Oder merken Sie sich die Einkaufsliste in Form eines kleinen Liedchens. Sie werden sehen, wenn Sie im Supermarkt das Lied anstimmen, fallen Ihnen die Dinge, die sie kaufen wollten, wieder ein.
Hier eine Konzentrationsübung aus dem Buch "Einfach.Alles.Merken", die den Kopf wach macht: Trainieren Sie, das Alphabet von hinten nach vorne aufzusagen. Zwar bekommen wir das ABC von klein auf in der üblichen Reihenfolge zu hören, aber der umgekehrte Weg macht vielen Menschen echte Schwierigkeiten. Probieren Sie es aus!
Sie müssen morgen einen schwierigen Vortrag oder Rede halten? Dann lesen Sie den Text zur Übung laut vor und zwar Satz für Satz. Machen Sie es wie beim Koffer-Packen-Spiel: Lesen Sie erst den ersten Satz laut, wiederholen Sie ihn im Geiste. Lesen Sie den zweiten Satz und wiederholen dieses Mal den ersten und den zweiten Satz usw. Sie werden sehen, wie schnell sich der gesamte Vortrag einprägt.
Alter Trick, aber immer noch gut: Halten Sie sich das Gelernte immer wieder vor Augen, verwenden Sie die gelernten Vokabeln oder überfliegen Sie noch einmal den Merkzettel. So behalten Sie es länger.
Buchtipp:"Einfach.Alles.Merken" Geniale Merktechniken für ein perfektes Gedächtnis
von Ulrich Bien
erschienen im Humboldt Verlag, 2010

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