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SchreibblockadeSchreibblockade….was tun?

Sie sitzen vor einem leeren Papier oder schauen auf den leeren Bildschirm? In zwei Stunden müssen Sie Ihre Ideen präsentieren oder haben Abgabetermin und Ihnen will und will nichts einfallen?

Schreibblockade nennen Profis das. Und jeder kennt sie: Schüler vor dem Aufsatz, Studenten vor der Seminararbeit, Redner vor der Präsentation, Journalisten vor dem Artikel, Blogger, Autoren, Dichter, selbst die Verfasser von Liebesbriefen. In unregelmäßigen Abständen befällt uns alle der Virus. Wir haben ein paar Tipps zusammengeschrieben, wie Sie bei akutem Befall handeln können:

Steigen Sie mitten im Text ein. Bekanntlich fällt der erste Satz am schwersten. Manchmal sitzt man da stundenlang vor dem Papier und irgendwie will der Einstieg nicht klappen. Fangen Sie einfach mitten im Text an zu schreiben, schreiben Sie alles auf, was Ihnen zum Thema einfällt und Sie unterbringen wollen. Mit dem PC lassen sich die Gedanken dann nachher ordnen, verschieben (mitunter auch löschen) und einen ersten Satz kann man ganz am Schluss dazufügen.

Konzentrieren. Schalten Sie alle möglichen Störfaktoren aus. Schließen Sie Ihre Bürotür und Ihr E-Mail-Programm, leiten Sie Ihr Telefon um, schalten Sie die Mobilbox ein. Denn manchmal hat man einen genialen Gedanken und dann wird man von ein paar Wortfetzen, die man am Gang aufschnappt derart in den Bann gezogen, dass der geniale Gedanke sich einfach verabschiedet.

Versetzen Sie sich in den Leser. Halten Sie sich beim Schreiben immer wieder vor Augen, für wen Ihre Zeilen gedacht sind, welche Message Sie transportieren wollen und wie Sie Interesse wecken können. Sonst passiert es leicht, dass Sie komplett an den Adressaten vorbei schreiben.

Thema aufbereiten. Vielen Autoren hilft es, sich erstmal in die Materie einzulesen. Das Internet und seine diversen Suchmaschinen leisten hier gute Hilfe. Schauen Sie sich also ruhig an, was andere schon zu dem Thema verfasst haben und lassen Sie sich inspirieren. Das heißt natürlich nicht, dass Sie schamlos abschreiben sollen.

Text aufteilen. Oft hilft bei einer Blockade auch den Text in Unterteile zu untergliedern. Mit der Definition von Zwischenüberschriften wirkt das Vorhaben nicht mehr so monströs. Mindmaps können bei komplexeren Themen helfen. So haben Sie dann schon mal ein logisches Gerüst, das nur mehr zu füllen ist.

Verbessern. Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Der erste Wurf ist selten gleich perfekt. Rechnen Sie daher genügend Zeit für Ihren Text ein. Wenn Sie den Text fertig haben, lassen Sie ihn einige Zeit (am besten einen Tag) liegen und gehen Sie dann noch einmal drüber. Sie werden staunen, was Ihnen noch für Verbesserungspotenziale auffallen.

 
 
 

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