Mitarbeiter-Loyalität: in
Krisenzeiten stärken sie der Firma den RückenSteuert das Unternehmen in
die Krise, stehen die Mitarbeiter hinter der Firma. So das Ergebnis einer
Blitzumfrage des österreichischen Karriereportals www.karriere.at, bei der mehr
als ein Drittel der Umfrageteilnehmer (31,3 Prozent) angab, in turbulenten
Zeiten dem Arbeitgeber den Rücken zu stärken und zu warten, bis der Sturm
vorüber geht.
Trotz der hohen Solidarität dem Unternehmen gegenüber, aktiviert die Hälfte der Befragten (51,4 Prozent) ihr Kontaktnetzwerk für etwaige Jobalternativen. Lediglich 3,7 Prozent würden im Ernstfall auf ihr Gehalt verzichten. 'In stark Mitarbeiter orientierten Betrieben sind Mitarbeiter besonders loyal, da sie sich mit dem Unternehmen verbunden sehen' so karriere.at-Geschäftsführer Mag. Oliver Sonnleithner. 'Das Einkommen stellt allerdings heutzutage mehr als nur ein Existenzkriterium dar und ist für viele daher unverzichtbar.'
13,6 Prozent der Umfrageteilnehmer würden sofort kündigen und keine mögliche Besserung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens abwarten. 'Schieflagen haben immer Konjunktur.' meint Oliver Sonnleithner weiter. 'Jeder Firmenboss wünscht sich daher Mitarbeiter, die dem Unternehmen auch in Krisenzeiten den Rücken stärken. Aber bei aller Mitarbeiter-Loyalität dem Unternehmen gegenüber: In Notlagen muss der Chef wissen, wo es lang geht. Kein Mitarbeiter soll sich daher verpflichtet fühlen, als Fels in der Brandung die Firma zu retten.'
Was machen Sie, wenn Ihre Firma in die Krise steuert? (n=861)
Ich aktiviere mein Kontaktnetzwerk für etwaige Jobalternativen....... 51,4 Prozent
Ich bleibe und stärke der Firma weiterhin den Rücken....... 31,3 Prozent
Ich kündige und verlasse sofort das sinkende Schiff....... 13,6 Prozent
Ich verzichte gerne eine Zeitlang auf meinen Gehalt....... 3,7 Prozent
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