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AlexandraAlexandra (36) wollte Kind und Job und entschied sich nach dem Mutterschutz für ein Teilzeitmodell.


Alexandra kehrte nach der Geburt von Philipp (fast 2) kurz nach dem Mutterschutz für 10 Stunden wieder an ihren geliebten Arbeitsplatz zurück. Denn obwohl ihr Partner Dietmar noch zwei weitere Kinder in die Lebensgemeinschaft mitbrachte, Luca (6) und Georg (8), und sich diese regelmäßig bei ihnen aufhielten, wollte bzw. konnte sie ihren Beruf als PR-Leiterin einer privaten Fernsehanstalt nicht zurückstellen.

Ohne kooperative Arbeitgeber geht es nicht

Zum Glück erlaubte es ihr Job, einmal pro Woche von der Firma aus zu werken, an diesem Tag war ihr Sohn immer bei der Großmutter (abgepumpte Milch inklusive), und den Rest von zu Hause aus zu erledigen. Seit Philipp 14 Monate ist, arbeitet Alexandra 31 Stunden, ist von Montag bis Donnerstag im Büro – Philipp bis Mittwoch bei einer Tagesmutter und donnerstags bei der Oma – der Freitag gehört der Familie. Eine derartige Regelung ist ihrer Meinung nach nur mithilfe eines kooperativen Arbeitgebers und der Unterstützung der Mitarbeiter möglich. In Alexandras Fall war das ihr Assistent, der vor Ort agierte, während sie im Hintergrund die Fäden zog.

Natürlich hat Alexandra, wie sie meint, bei der Wahl ihres Arbeitsmodelles auch an Pensionsbeiträge und Zuverdienstgrenzen gedacht, da es aber in ihrem Beruf absolut unerlässlich ist, präsent zu sein, kam für sie eine andere Lösung gar nicht in Frage. Auch ihre gleichaltrigen Freundinnen haben sich größtenteils für ein „Dazuverdienen“ in der Karenz entschieden, während jene, deren Kinder bereits älter sind, damals hauptsächlich über die ganze Karenzzeit hinweg zu Hause geblieben sind. Alexandra hat mit ihrem Dienstgeber offensichtlich Glück gehabt und wünscht sich für andere Mütter mehr Kooperationsbereitschaft bei den Unternehmen und einen größeren Handlungsspielraum für dieselben durch die Regierung.

Hier geht es zu unseren weiteren Fallbeispielen:

Angelika (45) war in der Karenz Vollzeit-Mami
Dörthe (35) ist Alleinerzieherin und nutzte die Karenzzeit für eine berufliche Neuorientierung
Anette (45) nutzte die Karenz für ihre Weiterbildung
Eva-Maria (31) übernahm die finanzielle Versorgung der Familie, ihr Mann ging in Karenz
Katja (40) nutzte ein Forschungsstipendium, um beruflich am Ball zu bleiben
Sabine (40) machte sich nach der Geburt ihres Kindes selbständig
Silvia (38) teilte sich mit ihrem Partner die Karenz

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