Die Initiativbewerbung - Alles was man wissen muss
Befindet
man sich auf der Suche nach einer neuen Anstellung, dann muss nicht
immer auf passende Stellenausschreibung gewartet werden, auf die man
sich dann bewirbt, sondern es ist inzwischen durchaus
erfolgversprechend, eine Initiativbewerbung durchzuführen.
Wichtig ist
zunächst zu beachten, dass man die Initiativbewerbung von der
Blindbewerbung abgrenzt. Eine Blindbewerbung ist praktisch ein
Standard-Anschreiben (Massenbrief), der in immer der gleichen Form an
viele potenzielle Arbeitgeber gesendet wird. Eine Initiativbewerbung
sollte hingegen deutlich individueller sein, und vor allem Bezug zum
potenziellen Arbeitgeber nehmen, bei dem man sich gerade bewirbt.
Grundvoraussetzung für eine möglichst erfolgreiche Initiativbewerbung
ist natürlich, dass die Bewerbungsmappe sauber ist und das
Bewerbungsschreiben sowie der Lebenslauf per Computer erstellt werden.
Handgeschriebene Bewerbungen sind nur noch in ganz wenigen Branchen
üblich bzw. akzeptiert.
Telefonische Kontaktaufnahme und Anschreiben
Als sehr hilfreich hat es sich herausgestellt, wenn man den
potenziellen Arbeitgeber vorab telefonisch kontaktiert, bevor man
diesem die Initiativbewerbung zukommen lässt. Zum einen kann man auf
diese Weise herausfinden, ob generell überhaupt eine Stelle zu besetzen
ist, und zum anderen hat man so einen Ansprechpartner, den man im
Folgenden auch beim Bewerbungsschreiben erwähnen bzw. ansprechen
sollte. Ohnehin ist das Anschreiben bei einer Initiativbewerbung sehr
wichtig. Es sollte in diesem Schreiben kurz erläutert werden, warum
gerade bei diesem Unternehmen eine Bewerbung durchgeführt wird. Ein
kleines Lob, wie zum Beispiel ...möchte ich mich bei Ihnen als
führender Anbieter im Bereich Mobilfunk bewerben..., ist stets
hilfreich.
Interesse an der eigenen Person wecken
Darüber hinaus ist es
wichtig, das Interesse an der eigenen Person zu wecken. Das kann
erreicht werden, indem einige besondere Stärken genannt werden und vor
allem ist es wichtig zu erwähnen, was der Arbeitgeber für einen Vorteil
haben würde, wenn er den Bewerber einstellen würde. Besonders dann,
wenn aufgrund fehlender Vorab-Information nicht klar ist, ob beim
Arbeitgeber überhaupt eine Stelle frei ist, kann es hilfreich sein, ein
Praktikum als Test anzubieten. Nicht wenige Arbeitgeber sind dann
eher bereit, dem Bewerber eine Chance zu geben, als wenn nur nach einer
Festanstellung gefragt wird.
Welche Unterlagen sollte die
Initiativbewerbung beinhalten?
Die zentrale Unterlage ist bei der
Initiativbewerbung natürlich das Bewerbungsschreiben. Darüber hinaus
sollte auch ein tabellarischer Lebenslauf beigefügt werden. Sicherlich
sind auch einige Zeugnisse der Bewerbungsmappe beizulegen. Allerdings
sollte man hier versuchen, im Telefon vorab zu klären, welche Zeugnisse
und Fortbildungsnachweise erwünscht sind, denn zu überladen sollte
gerade eine Initiativbewerbung nicht wirken.
Mehr Tipps zur Initiativbewerbung finden Sie im JOBlog oder auch auf Bewerbung.net
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