Richtig bewerben

Praktisch jedem Job geht eine Bewerbung voraus, deren Ziel es ist, eigene Qualifikationen, Ziele, Vorstellungen und Stärken treffend darzulegen. Wegen der Wichtigkeit der Bewerbung gilt das Schreiben von Bewerbungen für viele Menschen schon beinahe als Kunst, bei der wenig richtig, aber viel falsch gemacht werden kann. Tatsächlich bietet eine Bewerbung viele kleinere Stolperfallen, die aber alle umgangen werden können, falls einige Regeln eingehalten werden.
Grundprinzip Sorgfalt
Die Bewerbung erzählt dem Personalchef weit mehr als das, was im Text geschrieben steht. Anhand der äußeren Form, aber auch anhand des Schriftbildes der Bewerbung erkennt das erfahrene Auge schnell, wieviel Mühe sich bei der Bewerbung gegeben wurde. Eine Bewerbung, die beiläufig heruntergeschrieben erscheint, hat auch bei bester Qualifikation nur wenig Chancen, weiter beachtet zu werden. Schließlich stellt sich jeder Personalbeauftragte die Frage, ob ein Bewerber, der sich nicht einmal Mühe bei der Bewerbung gibt, auch tatsächlich ein vollwertiger Mitarbeiter sein kann. Jede Bewerbung will also unbedingt feingeschliffen werden, bevor sie abgeschickt wird. Dazu gehört ein Lektorat hinsichtlich Schreibfehler genau wie eine Beurteilung des Geschriebenen, was schließlich das erste ist, was das Wunschunternehmen vom Bewerber zu sehen bekommt.
Keine Massenware produzieren
Da viele Bewerber sich zeitgleich bei mehreren Unternehmen bewerben, kommt es häufig vor, dass ein und dieselbe Bewerbung nur mit verändertem Briefkopf an die verschiedenen Abteilungen geschickt wird. Diese vermeintliche Zeit- und Arbeitsersparnis ist aber meistens äußerst kontraproduktiv. Ein Personalchef, der in seiner Karriere bereits hunderte Lebensläufe gelesen hat, wird innerhalb Sekunden erkennen, ob es sich um ein generalisiertes oder ein individuelles Anschreiben handelt. Diese Frage ist letztendlich nichts anderes als ein Maßstab für die Wertschätzung, die der Bewerber dem Unternehmen entgegen bringt. Denn wer sich wirklich um seinen Traumjob beim Traumunternehmen bewirbt, dem ist es die Mühe wert, eigens dafür ein eigenes Anschreiben zu erstellen.
Für den tabellarischen Lebenslauf gilt diese Regel übrigens nicht; hierbei gibt es kaum Möglichkeiten zur Individualisierung, anstelledessen geht es bloß um die Rahmendaten in Kurzform.
Das Einsenden: Klassisch oder Online?
Was früher außer Frage stand, nämlich die briefliche Bewerbung, sieht sich heute mit der Alternative, dem Übersenden per Mail konfrontiert.
Generell sollte sich vorher über den gängigen Bewerbungsweg der jeweiligen Unternehmen informiert werden; es sollte auf jeder Homepage zu finden sein und entscheidet alleine darüber, in welcher Form eingesandt wird. Die Gründe dafür liegen nicht nur im gewünschten Stil, sondern vor allem in der Datenverarbeitung des Unternehmens. Können die Unterlagen per Mail eingeschickt werden, sollte dabei alles in einer einzigen Datei zusammengefasst werden.
Mehr Tipps fürs richtige bewerben gibt´s im
JOBlog, oder auf
Bewerbung.net
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