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Work-Life-Balance; Bildquelle: women30plus.at41% der Beschäftigten sind unzufrieden mit Work-Life-Balance

Nur die Hälfte der Beschäftigten empfindet ihr Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben als ausgeglichen. 41 Prozent der Arbeitnehmer dagegen opfern sich im Beruf auf und belasten damit ihre Familien. Dies geht aus dem Report der "Initiative Gesundheit und Arbeit" hervor. "Move Europe", die 1996 gestartete Kampagne des Europäischen Netzwerks zur betrieblichen Gesundheitsförderung, unterstützt die gute Balance zwischen Berufs- und Privatleben (Work-Life-Balance). "Move Europe"-Partnerunternehmen bieten ihren Beschäftigten zahlreiche Möglichkeiten, Familie und Beruf in Einklang zu bringen.

Mitarbeiter mit ausgeglichener Work-Life-Balance sind gesünder, motivierter und leistungsfähiger

"Der Weg zu einem langfristigen Unternehmenserfolg führt auch über eine die Gesundheit der Beschäftigten fördernde Unternehmenskultur. Mitarbeiter sind gesünder, motivierter und leistungsfähiger, wenn es ihnen gelingt, ihr Verhältnis zwischen Beruf und Familie in eine Balance zu bringen. Berufstätige Eltern können, zum Beispiel durch eine flexible Arbeitszeitgestaltung, die eigenen Kinder besser betreuen", so Dr. Hildegard Demmer, Stellvertreterin des Vorstandes des BKK Bundesverbandes. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist neben flexiblen Arbeitszeit- und Pausenregelungen auch das Arbeiten von zu Hause aus. Heute geht es nicht mehr nur um die Kinderbetreuung: In einer immer älter werdenden Gesellschaft gewinnt auch die Notwendigkeit der Pflege Angehöriger zunehmend an Bedeutung.

Familienfreundliche Unternehmenskultur unterstützt Mitarbeiter

Einige "Move Europe"-Partner haben sich besonders innovative Lösungen einfallen lassen, der Schwerpunkt liegt dabei auf Balancehilfen für junge Familien mit Kindern:

Unternehmen wie Daimler oder Henkel unterhalten Betriebskindergärten, deren Öffnungszeiten sich nach den Arbeitszeiten der Mitarbeiter richten. Auch Eltern-Kind-Zimmer sind eine gut angenommene Einrichtung in Not- und Krankeitsfällen.

SAP bietet mit der Initiative Family@SAP ein Netzwerk für Eltern zum Erfahrungsaustausch und zur Organisation von Kinderbetreuung. Ergänzt werden die Angebote durch Ferienbetreuung und –kurse sowie Sommerfeste für die ganze Familie.

IBM unterstützt mit dem Mentorenprogramm „Coaches for Working Mums“ werdenden Mütter schon vor dem Übergang in die Elternzeit. Kollegen, die bereits Kinder haben, geben ihre Erfahrungen weiter und berichten über aktuelle Veränderungen im Unternehmen.

Datev vermittelt geeignete Tagesmütter, sorgt für eine Notfallbetreuung bei Krankheit des Kindes und bietet Belegplätze in Kinderkrippen in Firmennähe. Das Programm „Eldercare“ richtet sich speziell an die Bedürfnisse von Mitarbeitern, die sich um pflegebedürftige Familienangehörige kümmern.

Mehr Infos unter www.move-europe.de

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