Vorsorge - Frauen investieren in Bildung und Gesundheit
"Generali Geldstudie 2011" bringt hervor: Frauen ist ihre Aus- und Weiterbildung ein besonderes Anliegen. Frauen investieren in Bildung und Gesundheit, Männer in Autos
Während 15% der Frauen für Weiterbildung und Gesundheit Mehrausgaben im Jahr 2011 planen, sind es bei Männern lediglich 10%.
Auch bei der Gesundheitsvorsorge dominieren die Frauen über die Männer: 12% der Frauen haben angekündigt, mehr für ihre Gesundheit aufzuwenden, bei Männern ist das Interesse mit 9%
Mehrausgaben deutlich schwächer ausgeprägt.
Das Auto ist freilich männlich: Mit 14% sind doppelt so viele Männer als Frauen bereit, in ihren fahrbaren Untersatz bzw. in ihre Mobilität 2011 mehr zu investieren als im nun zu Ende gehenden Jahr.
Einig sind sich die Geschlechter freilich, was den Fiskus anlangt: Jeweils 10% rechnen für das neue Jahr mit einer höheren Steuerbelastung - das Sparbudget der Bundesregierung schlägt hier
stark durch. Denn im Vorjahr war die Erwartung höherer Steuern mit 4% sehr niedrig.
Hohe Konstanz im Umgang mit dem eigenen Budget
Insgesamt sind die Österreicherinnen und Österreicher im Umgang mit ihrem Geld wenig experimentierfreudig, sondern sehr konstant. Dies gilt nicht zuletzt auch für ihre persönliche Vorsorge. So planen 90%, für die Altersvorsorge 2011 gleich viel Geld zur Verfügung zu stellen wie 2010, 87% für die private Gesundheitsvorsorge und ebenfalls 87% für die Pflegevorsorge.
Die höchste "Volatilität" ist beim Thema Urlaub gegeben: Nur zwei Drittel (67%) gehen von unveränderten Ausgaben für "die schönste Zeit" aus.
Die Jungen sparen weniger
Bei den jungen Österreicherinnen und Österreichern sitzt das Geldbörserl markant lockerer als bei ihren älteren Mitbürgern. Jeweils 26% wollen für Urlaub und Wohnen mehr ausgeben, während es
bei der Gesamtbevölkerung mit 19% bzw. 18% deutlich weniger sind. Sehr groß auch die Differenz bei Wohlbefinden/Sport: Ein Viertel der unter 30-Jährigen plant dafür Mehrausgaben - unter den Befragten
aller Altersgruppen sind es 17%. Für Freizeit/Hobbys rechnen mit 20% fast doppelt so viele junge Menschen mit höheren Aufwendungen als die Gesamtbevölkerung.
Allerdings: Auch die Spargesinnung ist bei den jungen Österreichern in hohem Maße vorhanden: 23% wollen 2011 für spätere Zeiten mehr Geld zur Seite legen als heuer (Gesamtbevölkerung: 13%).
Überdurchschnittlich hoch stehen bei den unter 30-Jährigen - wenig überraschend - auch die Themen Aus- und Weiterbildung sowie Auto/Mobilität und Mode/Bekleidung im Kurs.
Quelle: Generali Geldstudie 2011
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