Natürliche Körperpflege ab 30: Alternativen zu konventioneller Kosmetik

Natürliche Kosmetika werden immer beliebter.

Fotolia/Sonja Birkelbach

   

Ab 30 verändert sich die Haut. Das ist kein Geheimnis, sondern eine Tatsache. Während sich im Gesicht erste Fältchen zeigen, ist es am Körper das schwächer werdende Bindegewebe. Zudem muss die Haut viel härter arbeiten als noch in den Zwanzigern, um Schäden wieder auszubessern. Dass das mit steigendem Alter immer schlechter funktioniert, merken viele Damen recht schnell, sodass neue Kosmetikprodukte zum Einsatz kommen. Immer beliebter werden in diesem Zusammenhang natürliche Kosmetika, die sich inzwischen als echte Alternative zu konventionellen Cremes, Peelings und Seren etabliert haben.

Darum boomen Natur- und Biokosmetik

Grundsätzlich stehen Bio- und Naturkosmetik so hoch im Kurs, weil viele Verbraucher keine Lust mehr auf chemische Produkte mit schädigenden Inhaltsstoffen haben. Nicht selten finden sich Ingredienzien wie Silikone, Parabene, Mikroplastik und Duftstoffe in den herkömmlichen Kosmetikartikeln. Alle genannten Inhaltsstoffe sind schlecht für die Haut, sodass immer mehr Frauen auf natürliche Kosmetika umsteigen. Schon länger gilt beispielsweise Kokosöl als natürliche Wunderwaffe, weil es für eine gesunde und glänzende Haarpracht sorgt und die Körperhaut super geschmeidig macht sowie bei Unreinheiten hilft. Generell haben Natur- und Biokosmetika viele Vorteile. Dazu gehören unter anderem:
⦁    Bio-Produkte sind nicht gefährlich für die Gesundheit, da sie aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen.
⦁    Naturkosmetika sind weder schädlich noch belastend für die Umwelt.
⦁    Mit natürlichen Produkten ist es möglich, dass sowohl die Haut als auch die Haare schonend gereinigt und gepflegt werden. Auch, wenn es nicht so schäumt, erzielen Frauen trotzdem eine hohe Reinigungswirkung, ohne die Kopfhaut zu schädigen.
⦁    Biologische Kosmetikprodukte sind ohne Chemie und reizende Duftstoffe verarbeitet. Insbesondere Letztere lösen häufig Unverträglichkeiten aus.
⦁    Der Naturkosmetikmarkt entwickelt sich in einem rasanten Tempo, weshalb sich hier immer wieder neue Marken und Produkte entdecken lassen.

Eine Naturkosmetikmarke aus Österreich ist bioemsan, welche zertifizierte Bio-Kosmetik anbietet. Alle Produkte werden unter höchsten Qualitätsansprüchen hergestellt, sind frei von Tensiden, Duft- oder Farbstoffen und stecken voller wertvoller Rohstoffe, die aus einem kontrollierten biologischen Anbau stammen. Die Linie ist dank seiner Naturbelassenheit hervorragend für Allergiker und empfindliche Hautzustände geeignet. Zudem können sich Frauen hier sicher sein, dass es sich wirklich um Bio-Qualität handelt, weil die Marke nach der Austria Bio Garantie und der DermaServ hautverträglich zertifiziert ist.

So funktioniert natürliche Körperpflege für die Haut ab 30

Mit 30 kommt die Phase, in der es darum geht, die Haut aufzubauen, zu straffen und zu unterstützen. Nicht nur in der täglichen Gesichtsreinigung ändert sich für Frauen ab 30 so einiges, denn auch die Körperpflege bekommt ein Update. Spannkraft, Elastizität und Festigkeit lassen nach, sodass es wichtig ist, diesem Verlust natürlich entgegenzuwirken.

Empfehlenswert sind daher Produkte mit folgenden Eigenschaften:
⦁    Eine intensiv feuchtigkeitsspendende Sommerpflege, die zusätzlich mit einem straffenden Effekt für mehr Elastizität und Festigkeit sorgt.
⦁    Ein qualitativer, pflegender Sonnenschutz, der vor schädlicher UV-Strahlung und Umwelteinflüssen bewahrt.
⦁    Eine beruhigende Body Lotion oder Body Butter, die lange und intensive Feuchtigkeit spendet. Am besten sind Produkte, die bis zu 48 Stunden Feuchtigkeit in die Haut schleusen, sodass diese optimal regenerieren kann.
⦁    Bei Bedarf kann ab und zu ein natürliches Körperpeeling verwendet werden. Dieses entfernt überschüssige, abgestorbene Hautschuppen und erzielt dabei einen angenehmen Reinigungseffekt, um die Haut von Schmutz und Schadstoffen zu befreien.
⦁    Reichhaltige Bio-Körperöle sind ideal für trockene Hautzustände, weil sie intensive Feuchtigkeit spenden und vor erneutem Feuchtigkeitsverlust bewahren, indem die natürliche Hautschutzbarriere unterstützt wird.

Wichtig ist außerdem, dass die Kosmetikprodukte für Körper und Haut nicht täglich oder wöchentlich gewechselt werden. Laut Dermatologen ist das, Stress für die Haut.

DIY: Naturkosmetik selbst machen

Wer aktuell nach einem natürlichen Duschgel für die tägliche Reinigung sucht, der achtet beim Kauf auf die Inhaltsstoffe, die Zertifizierungen und die Siegel. Nur so können Interessierte sichergehen tatsächlich Bio-Qualität zu erhalten. Oder das Duschgel wird ganz einfach in eigener Herstellung gezaubert. Das geht relativ einfach und Verbraucher wissen genau, woraus der Inhalt wirklich besteht.

Zuerst wird eine Kernseife gebraucht, die ganz klein und fein zersetzt wird. Am besten funktioniert das mit einer herkömmlichen Käsereibe. Diese Mini-Seifenreste kommen anschließend in einen Topf, wo sie in heißem Wasser aufgelöst werden. Danach kühlt die Masse ab, während immer wieder umgerührt wird. Nun kommt noch etwas Öl hinzu, um die klassische „gelartige“ Konsistenz zu erhalten. Das Gemisch kühlt im nächsten Schritt ganz aus bis es in ein Behältnis gefüllt werden kann. Wer noch etwas Duft benötigt, kann beispielsweise ätherische Öle hinzufügen.

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Kleine, praktische Hilfsmittel für die Körperpflege

Bei der täglichen Körperpflege können bei Bedarf auch spezielle Hilfsmittel eingesetzt werden. Praktisch und hilfreich sind vor allem:
⦁    Bürsten für eine Körpermassage, die die Durchblutung fördert,
⦁    Reinigungsschwämme für die tägliche Reinigung mit Peeling-Effekt und
⦁    Waschlappen für empfindliche Körperstellen.

Insbesondere die Bürsten erfreuen sich großer Beliebtheit, wenn es um die Körperpflege geht. Sie regen nicht nur die Durchblutung an, sondern haben auch einen peelenden Effekt.

Worauf muss bei Bio- und Naturkosmetik geachtet werden

Wie in diesem Artikel der Arbeitskammer Oberösterreich dargestellt wird, war es lange Zeit schwierig, die echten Naturprodukte von denen zu unterscheiden, die nur mit einem Werbeversprechen statt echten Bio-Inhaltsstoffen überzeugen. Um Konsumenten zu schützen und vor Fehlkäufen zu bewahren, wurde im Österreichischen Lebensmittelbuch ÖLMB zusammengestellt, was Verbraucher unter Natur- und Biokosmetik zu erwarten haben. Nachzulesen ist das auf den Seiten der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).

Zudem gibt es ein paar Merkmale, worauf Verbraucher grundsätzlich beim Kauf von Bio- und Naturkosmetik achten sollten:
1.    Zertifizierung
2.    Inhaltsstoffe
3.    Aromen
4.    Verträglichkeit und Allergien

Das Problem ist nämlich immer noch, dass Begriffe wie „Naturkosmetik“, „Bio“ und „natürlich“ nicht per Gesetz geschützt sind. Deshalb garantieren nicht alle Siegel echte Naturprodukte. In Österreich gehören die Austria Bio Garantie, das Natrue-Siegel und das V-Label oder die Veganblume zu den vertrauenswürdigen Zertifizierungen.

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