Trends Anti-Aging Forschung

Anti-Aging Forschung

Getty Images/Kosmetik transparent

     

Neueste Forschungsergebnisse zeigen: Auch die Prozesse in der Haut ticken nach ihrer eigenen inneren Uhr

Fältchen, schlaffe und fahle Haut sind die ersten Zeichen von Hautalterung. Aufhalten lässt sich die natürliche Hautalterung nicht. Und doch können wir etwas tun, um uns rundum schön und attraktiv zu fühlen.

„Mit der richtigen, auf das Alter abgestimmten Pflege, kann das Hautbild entscheidend verbessert werden“, weiß Irene Szimak, Sprecherin von Kosmetik transparent. Die Forschungsabteilungen der Marken-Kosmetikhersteller investieren viel, um die Haut und ihre Funktionen bis ins Detail zu verstehen und qualitativ hochwertige Anti-Age-Produkte zur Verfügung zu stellen.

Jedes zweite Gesichtspflege-Produkt ist eine Anti-Age-Pflege

Rund 1,5 Milliarden Euro geben die Österreicher pro Jahr für ihre Körperpflege aus. 2012 war den Österreichern die Hautpflege 200 Millionen Euro wert. Der Bereich der Gesichtspflege ist in diesem Segment mit 115 Millionen Euro der größte. Der Anti-Aging-Markt hat eine Bedeutung von rund 40 Prozent des Gesichtspflegemarktes. Irene Szimak: „Fast jedes zweite Gesichtspflegeprodukt ist eine Anti-Aging-Pflege.“

Warum unsere Haut altert

Im Laufe der Zeit verändern sich nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Bedürfnisse unserer Haut. Bei der Geburt ist die Babyhaut besonders prall. Fettgehalt, Kollagen und elastische Fasern schwinden mit den Jahren und der Körper versorgt die Zellen schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen. Auch die Regeneration der Haut lässt nach. Sie wird trockener, dünner und verliert an Spannkraft.

Rund 20 Jahre braucht die Haut, bis alle ihre Funktionen vollständig entwickelt sind. Dann beginnt bereits die Hautalterung durch intrinsche und extrinsische Einflüsse. Während die inneren (intrinsische) Faktoren genetisch vorbestimmt und nicht beeinflussbar sind, können vorbeugende und therapeutische Maßnahmen entscheidend gegen äußere (extrinsische) Umwelteinflüsse und Lebensbedingungen wirken.

Besonders Umwelteinflüsse gelten als Hauptverursacher unserer Hautalterung. Neue Studien zeigen: UV-Strahlung ist mit bis zu 80 Prozent Hauptverursacher für Falten, Linien, fahlen Teint und Hautschlaffheit. Stress, Nikotin, unzureichender Schlaf, unausgewogene Ernährung und fehlendes körperliches Training beschleunigen den Alterungsprozess.

Die Kosmetische Forschung: Von der Haut für die Haut lernen

„Forschung ist das Um und Auf, wenn es darum geht, vorzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken“, weiß Irene Szimak. Die Markenhersteller bieten altersgerechte Pflegeprodukte, die die Haut geschmeidig und gesund erhalten. Human-, Zell- und Molekularbiologen, Immunologen und Biochemiker entschlüsseln die Prozesse in den Tiefen der menschlichen Haut. Sie suchen nach neuen Wirkstoffen, die natürliche Vorgänge in der Haut bestmöglich unterstützen oder hemmen. Und nahezu täglich entdecken Forscher neue Ansätze aus der Biologie der Haut.

Was braucht die Haut in welchem Alter?

  • ab dem 20. Lebensjahr: Basis für spätere Jahre, erste feine Linien bilden sich, die Haut verliert an Feuchtigkeit. Feuchtigkeitsspendende Produkte mit UV-Schutz sind das A und O in den 20ern.    
  • in den 30ern: mehr Feuchtigkeit, mit 30 Jahren werden erste Stirnfalten sichtbar. Die Hautregeneration lässt nach. Substanzen wie Hyaluronsäure und Urea, die viel Feuchtigkeit binden, sind eine sinnvolle Anti-Aging-Strategie. Die Tagescreme sollte einen Lichtschutzfaktor beinhalten.      
  • in den 40ern: Spezialpflege ist angesagt, Augenfalten bilden sich, die Haut wird trockener und schlaffer. Eine Pflege, die die Haut mit ausreichend Nährstoffen, Energie und Feuchtigkeit versorgt ist sinnvoll. Und eine Tagescreme mit UV-Schutz ist Pflicht.    
  • in den 50ern: Intensivpflege verwöhnt, mit 50 kommen nachlassende Konturen und ein fahleres Hautbild hinzu. Eine tiefenwirksame Pflege mit energieversorgenden Wirkstoffen kann das Hautbild entscheidend verbessern.    
  • ab dem 60. Lebensjahr: Schutz, Schutz & Schutz, ab dem 60. Lebensjahr wird die Haut dünner und Pigmentflecken bilden sich. Zusätzlich zu einer schützenden Pflege kann man Altersflecken mit entsprechenden Produkten verringern.  

Trends aus der Forschung: Wirkstoffe

Retinol L.P. (Liberation Progressive) ist ein Molekül, das in der Haut zu purem Retinol und Linolsäure wird. Retinol wird nach und nach abgegeben und korrigiert Zeichen der Hautalterung an der Hautoberfläche und in der Tiefe. Linolsäure hält die hauteigene Barrierefunktion aufrecht und sorgt für optimale Verträglichkeit.

Die wertvollen Proteine von Soja aktivieren die Kollagensynthese, verbessern damit die Hautfestigkeit, reduzieren Falten und beugen ihrer Entstehung vor.

Aktives Vitamin C sorgt für eine gleichmäßigere, strahlende Haut. Untersuchungen zeigen bereits nach vier Wochen eine dreifache Wirkung gegen Hautalterung. Krähenfüße gehen um 15 Prozent zurück, Fältchen unter den Augen werden um 22 Prozent reduziert und die Haut gewinnt an Elastizität und Spannkraft. Die Ausstrahlung wird um 52 Prozent verbessert, Rötungen gehen um 56 Prozent zurück.

Pentapeptide lösen in der Haut einen „Weckruf“ aus, der die Hautzellen dazu anregt, neues Kollagen zu produzieren. Die körpereigenen Eiweißbausteine signalisieren den Zellen, den natürlichen Regenerationsprozess der Haut zu starten.

Die innere Uhr unserer Haut

Wie unser Körper eine innere Uhr hat, so tickt auch die Haut nach ihrer biologischen Uhr. Studien zeigen: Unsere Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Hautzellen, haben ihren eigenen Tages- und Nacht-Rhythmus. Die Untersuchungen belegen, dass Mechanismen zur DNA-Reparatur eher während des Tages aktiv sind, wenn die Haut einer UV-Strahlung ausgesetzt ist.

Stoffwechselprozesse in der Haut finden hingegen in der Nacht statt. Wird diese innere Uhr aus dem Takt gebracht, beispielsweise weil man unter Schlafmangel leidet und dadurch einen unregelmäßigen Tagesrhythmus hat, kann dies zu vorzeitigen Alterungserscheinungen führen. Es gibt großen Bedarf, diese circadian gesteuerten Prozesse der Hautzellen zu verstehen, um die Ergebnisse in Produktinnovationen einfließen zu lassen.

Anti-Aging fürs Haar

„Auch Haare werden erwachsen“, betont Irene Szimak. Wenn das Haar in die Jahre kommt, sieht es glanzloser und trockener aus. Die Haarspitzen sind älter und strapaziert. Hinzu kommt, dass die Kollagenfasern der Haare in der Kopfhaut versteifen und die Durchblutung der Wurzeln behindern. Auch die Wechseljahre und hormonelle Veränderungen beeinflussen die Haarqualität.

„Um glanzlosem, trockenem Haar vorzubeugen, haben die Markenkosmetikhersteller spezielle Pflegeserien entwickelt, die ein wahrer Jungbrunnen für müdes Haar sind“, so Irene Szimak, und weiter: „Greifen Sie ab dem 40. Lebensjahr zu Feuchtigkeitsshampoos und einer aufbauenden Haarmaske oder -kur mit Repair-Komplex. Neuen Glanz und eine intensive Leuchtkraft schenken spezielle Haar-Spülungen.“

Irene Szimak, Sprecherin von Kosmetik transparent, abschließend: „Schönheit und Ausstrahlung sind keine Altersfrage,  sondern hängen mit unserer Einstellung und der richtigen Pflege zusammen. Kleine Fältchen unterstreichen die Persönlichkeit und zaubern individuelle Akzente ins Gesicht. Gönnen Sie sich täglich einige Minuten für sich, verwöhnen Sie Ihre Haut und unterstreichen Sie so Ihre Persönlichkeit.“

Über Kosmetik transparent

Kosmetik transparent ist die Informationsplattform der Markenkosmetikhersteller, die sich seit mehr als 20 Jahren für Transparenz und markenneutrale Information bei Kosmetikthemen einsetzt.

Hier finden Konsumenten, Journalisten, Ärzte und Apotheker, sowie Interessenten aus Handel und Gewerbe Basiswissen und Neues rund um das Thema Kosmetik. Die Bandbreite reicht von Pflegetipps über Inhaltsstoffe bis hin zu rechtlichen Rahmenbedingungen.

Mitglieder von Kosmetik transparent sind Beiersdorf, Johnson & Johnson, L'Oréal, Procter & Gamble, Schwarzkopf & Henkel, Unilever und der Fachverband der Chemischen Industrie.

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