Die häufigsten Probleme beim Abnehmen

Darum klappt es nicht mit dem Abnehmen

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Die häufigsten Probleme beim Abnehmen; Bildquelle: Kzenon - Fotolia

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Manches mal ist es schon ein wenig ungerecht. Da plagt man sich über Wochen hinweg, treibt Sport, ernährt sich bewusst und gesund. Der Kopf ist vollkommen auf „Abnehmen“ programmiert.

Alles ist wunderbar, wäre da nur nicht diese eine Spielverderberin: Die Waage! Freudig gibt sie eine einfache Zahl preis, die unseren Stimmungspegel mitunter gegen Null peilt.

Da stellt man sich dann schon mal die Frage, was der ganze Aufwand überhaupt bringen soll. KiloCoachTM hat für dich die häufigsten Probleme und Ansichten rund ums Abnehmen zusammengefasst und auf deren Hintergrund überprüft.

„Der Zeiger der Waage bewegt sich einfach nicht nach unten!“

Wie viel und wie schnell Gewicht eine Person verliert, ist individuell ganz verschieden. Männer sind im Vergleich zu Frauen etwas im Vorteil. Aufgrund der Körperzusammensetzung verlieren sie, insbesondere zu Beginn einer Diät häufig etwas mehr Gewicht als ihre weiblichen Mitstreiter. Ausschlaggebend ist vor allem auch das Ausgangsgewicht. Übergewichtige Menschen nehmen meist schneller ab, als jene, die nur ein paar überflüssige Kilos verlieren möchten. Ganz entscheidend ist auch die eigene Diätvergangenheit. Wer schon viele Diäten hinter sich hat, tut sich in der Regel etwas schwerer beim Abnehmen. Auch wenn der Kampf gegen die Kilos manchmal etwas mühsam gestaltet: Verliere nicht den Mut!

„Anfangs habe ich abgenommen, jetzt stagniert mein Gewicht“

Kein Grund zur Sorge! Freue dich über deinen bisherigen Erfolg! Dein Körper muss sich an den neuen Zustand erst anpassen. Es kann durchaus vorkommen, dass der Zeiger der Waage, nach den ersten Anfangserfolgen oft mal still steht. Gib ihm etwas Zeit und bleib dran!

„Je weniger ich esse, desto mehr nehme ich ab!“

Hallo Jo Jo – Effekt! Wer diese Einstellung hat, tut sich und seinem Körper nichts Gutes. Schnelle Crash-Diäten bringen - außer Hunger und Reizbarkeit - rein gar nichts. Wer schnell abnimmt, senkt seinen Grundumsatz. Dein Körper denkt sich: „Hoppla, da kommt nichts = Hungernot!“ und bunkert Gewichtsreserven, sobald du wieder normal isst.

„Ich muss perfekt sein!“

Falsche Erwartungen und zu hoch gesetzte Ziele demotivieren und killen jeden Abnehmversuch! Glaube nicht an unrealistische Abnehmziele. 0,5-1 kg pro Woche ist völlig ok! Immerhin willst du ja langfristig Fett abbauen und nicht nur kurzfristig große Mengen Wasser verlieren, oder? Ebenso unrealistisch ist es zu glauben, man könne an definierten Körperstellen Fett abbauen. So einfach funktioniert das leider nicht, das entscheidet unser Körper sehr selbstständig. Bestimmte Problemzonen lassen sich aber sehr gut mit gezielten Übungen straffen und formen.

„Ich muss mich täglich wiegen!“

Wer täglich auf die Waage steigt, wird allmählich zum Sklaven eines technischen Messgerätes. Geringfügige Gewichtsschwankungen sind absolut normal und kein Grund dafür, den weiteren Erfolg in Frage zu stellen. Insbesondere Frauen neigen zu zyklusbedingten Wassereinlagerungen, die sich kurzfristig in einem Mehrgewicht auf der Waage niederschlagen. Im Übrigen speichert auch übermäßig, salzreiche Kost Wasser im Gewebe. Viel effektiver und stimmungsfreundlicher ist es, sich alle paar Tage zu wiegen!

„Wenn ich Kohlenhydrate meide, nehme ich schneller ab!“

Hollywoodstars schwören auf kohlenhydratarme Ernährungsformen. Morgens, mittags und abends jeweils ein Eiweißdrink, dazwischen Sport bis zum Umfallen. Dafür strikter Verzicht auf Nudeln, Reis und Co. Kein Wunder, dass die Kilos purzeln. Allerdings zulasten der eigenen Gesundheit. Insbesondere sportlich Aktive profitieren von hochwertigen Kohlenhydraten. Würde man sie ganz vom Speiseplan streichen, wäre sehr bald die eigene Leistungsfähigkeit gefährdet – und damit letztendlich auch der Diäterfolg.

„Stress macht mein Abnehmvorhaben zunichte!“

Stress ist eine eindeutige Abnehmbremse! Gestresste Personen haben einen höheren Cortisonspiegel was unter anderem zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Folglich kommt es zu einer vermehrten Insulinausschüttung, der Fettabbau wird gehemmt und der Muskelabbau gefördert. Cortison ist also ein echtes Dickmacherhormon! Ob bei dir ein erhöhter Blut-Cortisonspiegel vorliegt oder nicht, kannst du mit einem Bluttest beim Arzt herausfinden. Es ist wichtig, die persönlichen Faktoren, die Stress auslösen, zu kennen und etwas dagegen zu tun. Stress muss nicht zwangsläufig etwas mit Zeitdruck zu tun haben, auch ungelöste Probleme oder Unzufriedenheit im Job oder in der Partnerschaft können Stress auslösen und zu einem erhöhten Cortisonspiegel im Körper beitragen. Finde für dich selbst heraus, was hinter deiner Überbelastung steckt und was du an deiner Situation ändern kannst. Vielleicht helfen dir Entspannungsübungen wie Yoga oder Autogenes Training, Sport oder auch eine psychologische Unterstützung?

„Ich muss mich streng nach Plan ernähren!“

Primär dienen Pläne der persönlichen Orientierung. Sie geben Anregungen und helfen, die eigene Motivation zu bewahren. Kleinere Naschereien muss sich jedoch niemand vollkommen verwehren. Ein kleines, bewusst genossenes Stückchen Lieblingsschokolade ist eine Wohltat für die Seele! Und was glücklich macht, hilft letztendlich auch durchzuhalten. Wichtig ist, dass du dich an der Grundbasis festhalten und Ausrutscher nicht als Standard ansiehst.

FAZIT: Kleine Einbrüche und Tiefpunkte können beim Abnehmen immer mal vorkommen. Sei nicht zu streng mit dir selber und halte dir statt dessen bereits Geleistetes vor Augen! Jedes Kilo, das du abnimmst, ist ein persönliches Erfolgserlebnis.

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