Endlich Abnehmen – aber wie?

Wir stellen Messmethoden für das Körpergewicht vor

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Bildquelle: istockphoto, saluha

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Dieses leidige Thema beschäftigt uns leider immer wieder und mit zunehmenden Alter immer öfter. Egal ob Frau oder Mann, alt oder jung. Anscheinend kämpfen immer mehr Menschen in Österreich mit dem Gewicht. Ob es nun zwei, fünf oder auch mehr Kilo sind, die wir gerne verlieren möchten. Es ist einfach lästig, wenn man jedes Frühjahr wieder zurück zur „Bikini-Figur“ muss. Wieso schaffen wir es nicht, diese schon so oft erkämpfte „Bikini-Figur“ dauerhaft zu halten?

Wir verbrauchen viel weniger Energie als früher

Kaum eine Frau ist wirklich zufrieden mit ihrem Körper. Mag schon sein, dass das mit falschen Vorstellungen zu tun hat, oder zu hohen Idealen. Fest steht, dass es anscheinend kaum Menschen gibt, die soviel essen können, wie sie wollen oder gerne würden, ohne zuzunehmen. Es gibt mehrere Verhaltensweisen, die dazu führen, dass wir immer wieder mit unserem Gewicht kämpfen.

Wenn man bedenkt, wie wir noch vor ca. 30 oder 40 Jahren gelebt haben, einfach nur weil es die vielen technischen Hilfsmitteln nicht gab, dann kommt man schön langsam darauf, dass es nicht nur am zu vielen Essen liegt, weshalb die lästigen Fettpolster nicht schwinden wollen. Denn, wer kennt das nicht? Man möchte dem Kollegen im Büro etwas mitteilen, aber anstatt die paar Schritte ins Nebenzimmer zu gehen, bleibt man lieber sitzen und schickt eine Email oder ruft ihn über die interne Durchwahl an! Und genau hier liegt das Problem.

Es hängt aber auch mit unserer gesamten Lebensweise zusammen. Die meisten von uns sind untertags in sitzenden Berufen tätig und in der Freizeit fast nur noch mit dem Auto unterwegs. Die paar Schritte vom Parkplatz und zurück, verbrennen leider nicht die „Schoki“ oder die halbe Flasche Wein, die man am Vorabend noch so genüsslich mit seinem Partner geleert hat.

Messmethoden zur Beurteilung des Körpergewichts:

1.) Nach Broca:

Normalgewicht in kg = Körpergröße in cm minus 100

(z.B. bei 170 cm Größe beträgt das Normalgewicht 70 kg)

Idealgewicht in kg =Normalgewicht minus 15 % bei Frauen, minus 20 % bei Männern

(bei 170 cm Größe beträgt das Idealgewicht dann ca. 59,5 kg)

2.) Body-Maß-Index (BMI)

Berechnung: BMI = Körpergewicht/Körpergröße² = kg/m²

(z.B. bei 65 kg und 165 cm beträgt derBMI 24, errechnet aus 65 dividiert durch 1,65 zum Quadrat)

Normalgewicht: bei Frauen: 19-24, bei Männern: 20-25

Übergewicht: bei Frauen: 24-30, bei Männern: 25-30

Adipositas: (Fettsucht): 30-40

Massive Adipositas:> 40

Der BMI hat sich heute international als Messgröße zur Erfassung des Körpergewichts durchgesetzt. Da das Körpergewicht mit dem Alter ansteigt, wird ein altersabhängiger wünschenswerter Body-Maß-Index wie folgt festgelegt

Diese Art der Beurteilung sagt natürlich nichts über den wirklichen Zustand des Körpers aus. Denn das Gewicht gibt keinerlei Aussage über den Fettanteil, Anteil von Wasser oder Muskulatur.

3.) Waist-to-Hip-Ratio (WHR)

WHR = Körperumfang in Taillenhöhe / Körperumfang in Hüfthöhe

(z.B. 110 cm Taillenumfang, 100 cm Hüftumfang ergibt eine WHR von 1,1 und entspricht somit einem erhöhten Gesundheitsrisiko)

Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass mehr als 85 cm bei Frauen und mehr als 100 cm Bauchumfang bei Männern als bedenklich gelten.

Der Taillen-Hüft-Test gilt als Maß für die Körperfettverteilung und ist eine rasche Möglichkeit, das Gesundheitsrisiko, das mit Übergewicht verbunden ist, festzustellen.

Diese regionale Fettgewebsverteilung wird auch vielfach populär als „weiblich“ = Birnentyp oder „männlich“ = Apfeltyp bezeichnet. Tatsächlich sind diese Fettverteilungsmuster aber nicht nur geschlechtsbezogen. Beim Birnentyp ist das Fett stärker an Oberarmen, Hüfte, Po und Oberschenkeln. Beim Apfeltyp verteilt sich das Fett im Bereich der Leibesmitte. Übrigens gibt es in beiden Geschlechtern „Apfeltypen“ und diese leben leider risikoreicher, sie leiden häufiger an Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Gicht, Bluthochdruck). Beim „Birnentyp“ sind Stoffwechselbegleiterkrankungen nur geringfügig häufiger anzutreffen als bei Normalgewichtigen.

4.) Andere Methoden der Körperfettmessung

Hautfaltendickemessung an verschiedenen Körperstellen lassen eine Aussage über die Größe des Fettanteils und der Fettverteilung zu. Sie kann jedoch nur von Fachpersonal sachgerecht durchgeführt werden, da sie für ein richtiges Ergebnis etwas Übung erfordert.

Die Messung der Körperzusammensetzung durch die „Bioelektrische Imperdanzanalyse (BIA) wird heute in Kliniken und von Fachpersonal mithilfe eines Computers als Beurteilungsinstrument herangezogen. Dabei werden der Anteil des Körperwassers, des Fettgewebes und der aktiven Zellmasse (dazu gehört die Muskelmasse) bestimmt.

Tipp: Kalorienrechner der Arbeiterkammern

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