Meine Suppe mag ich nicht...

So schaffst du es, dass dein Kind auch gesunde Dinge isst

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So machen Sie Ihrem Kind gesundes Essen schmackhaft; Bildquelle: istockphoto, Mari

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So machst du deinem Kind gesundes Essen schmackhaft

Der Grundsatz, dein Kind gesund und ausgewogen zu ernähren, ist manchmal leichter gefasst als in die Tat umgesetzt. Denn wie kannst du dafür sorgen, dass dein Kind die gesunden Mahlzeiten auch tatsächlich isst? Dafür gibt es ein paar Tipps, die sicherlich helfen.

Abwechslung und Kreativität

Kinder essen mit den Augen. Richte die Speisen fantasievoll an, kreiere aus verschiedenen Gemüsesorten ein Farbspektakel, male lustige Gesichter auf Brotscheiben – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Biete deinem Kind nicht immer nur die Lieblings-Spaghetti an, sondern variiere mit Reis- und Kartoffelgerichten.

Keine Vorträge übers Essen

Gesunde Ernährung beginnt im Kindesalter. Wer schon früh lernt, bewusst und gesund zu essen, schützt seinen Körper besser vor Krankheiten wie Herzinfarkt, Zuckerkrankheit oder Übergewicht. Dabei ist es allerdings wichtig, aus der Nahrungsaufnahme keine Wissenschaft zu machen und die Kids nicht mit Begriffen wie „gesund“, „wichtig für den Körper“ oder gar mit Nährstoffzusammensetzungen zu quälen. Da sie damit nichts anfangen können, verfehlen diese Worte ihre Wirkung auf die Kinder gänzlich.

Vorbild Eltern

Unkomplizierter und einfacher funktioniert es über die Vorbildwirkung der Eltern. Denn wer regelmäßig in seinem näheren Umfeld Gemüse am Mittagstisch oder Obst bei der Jause sieht, wird dies ganz selbstverständlich übernehmen und verinnerlicht so, dass gesundes Essen alltäglich ist und außerdem gut schmeckt.

Kein Zwang

Wenn bestimmte Sorten oder Speisen abgelehnt werden, sollte man das Kind dennoch nicht zwingen, es zu essen. Von Sätzen wie „du musst wenigstens drei Gabeln nehmen“ ist unbedingt abzuraten, erfolgversprechender ist hier wiederholtes Anbieten – manchmal braucht ein Kind drei bis vier Anläufe, bis es sich an einen neuen Geschmack gewöhnt hat.

Ganz allgemein sind Zwänge und Verbote in der Kinderernährung fehl am Platz und verleihen den verbotenen Lebensmitteln einen unnötigen Stellenwert!

Biorhythmus beachten

Verbieten ist gar nicht notwendig, es kommt stets darauf an, wie oft bzw. wieviel man von weniger Gesundem zu sich nimmt. Apropos zu sich nehmen: beachtet man die Tagesleistungskurve, zeigt sich, dass diese in der Früh ansteigt, ein gesundes Frühstück und eine Vormittagsjause können sie positiv beeinflussen. Dem Tief nach dem Mittagessen beugt man am besten mit Bewegung und einer Nachmittagsjause vor. Für die nötige Erholung nach dem Abendessen sorgt die Nachtruhe, einem powervollen Start in den nächsten Tag steht somit nichts im Wege.

Einbeziehen

Nimm dein Kind mit zum Einkaufen, lass es die Karotten im Gemüseregal suchen, geh mit ihm auf den Markt, beteilige es beim Kochen – wecke so sein Interesse an Nahrung. Du wirst sehen, dass das Essen ihm dann auch viel mehr Spaß macht.

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