Der Schulterstand - eine Wohltat für die Schilddrüse

So wirken die verschiedenen Yogapositionen auf deinen Körper

Yoga Schulterstand; Bildquelle: istockphoto, visual7 Der Schulterstand hat zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit:

  • Er fördert den Abfluss des venösen Blutes zum Herzen, entlastet das Herz
  • Er hilft nachts gegen Schlaflosigkeit, aber tagsüber gegen Müdigkeit
  • Er stimuliert Halsbereich, Dünndarm, Herz, Lunge, Gallenblase, Magen, Nieren
  • Er streckt die Wirbelsäule (wichtig für Schreibtischtäter)

Übung: Du liegst auf dem Rücken. Mit dem Einatmen hebst du erst beide Beine, dann den unteren Rumpf vom Boden ab, so weit es geht. Stütze dich dabei in Nierenhöhe mit den Händen ab. Dann strecke den Körper, so weit es geht, so dass die Beine Richtung Decke zeigen und bleib in dieser Stellung ca. 1 bis 5 Minuten.
Sollte dir diese Zeit zu lange vorkommen, beginne mit einer kürzeren Spanne, aber steigere dann hoch.Achte darauf, dass Kopf und Hals genau gerade sind und du auch energetisch in einer Position der Streckung (also nicht schlaff) bist. Der Körper ist in sich zentriert, genau mittig, das Becken ist gestreckt und gerade. Lass den Atem jetzt tief fließen. Dadurch dass die Schilddrüse in dieser Position gepresst bzw. massiert wird, wird sie in ihrer Funktion gestärkt und angeregt.
Achtung: Es kann sein, dass du in den ersten Sekunden einen Druck im Kopf verspürst. Versuche trotzdem ca. 3 Minuten durchzuhalten. Der Druck im Kopf verschwindet und du wirst erleben, wie die Sicht besser wird, der Kopf klarer usw. Denke aber stets daran, unverkrampft zu üben und nur so weit, wie es leicht geht. Diese Stellung sollte nicht während der Regel durchgeführt werden.
Dieser Tipp ist entnommen aus "Das große BodyFit-Buch für Körper und Seele" von Kurt Tepperwein, erschienen im mvg Verlag

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