Frühjahrsmüdigkeit: Ursachen, Wirkungen, Gegenmaßnahmen

Kommst du schwer aus dem Bett?

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Lesen Sie hier, wie es zu Frühjahrsmüdigkeit kommt und wie Sie gegensteuern können. Wenn der Winter auf dem Rückzug ist und die ersten Sonnenstrahlen an Kraft gewinnen, haben viele Menschen mit einem besonderen Problem zu kämpfen: der Frühjahrsmüdigkeit. Eine reduzierte Leistungsbereitschaft und das Gefühl einer latenten Erschöpfung sind Ausdruck dieses Phänomens, das im klassischen Sinne keine Krankheit, sondern eine jahreszeitlich bedingte Erscheinung ist.

Viele Symptome einer Frühjahrsmüdigkeit?

Die Frühjahrsmüdigkeit tritt in aller Regel zwischen Mitte März und Ende April auf. Sie ist bei den Betroffenen auch immer unterschiedlich stark ausgeprägt. Sichtbarster Ausdruck dieses Erschöpfungszustandes ist eine kontinuierliche Müdigkeit trotz ausreichender Schlafdauer. Außerdem sind Wetterfühligkeit, Schwindelgefühl und in einigen Fällen sogar Kreislaufschwäche zu verspüren. Bei einzelnen Personen lässt sich auch eine gewisse Gereiztheit feststellen, bei anderen werden Kopfschmerzen diagnostiziert. Nicht zuletzt können Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen die Folge von Frühjahrsmüdigkeit sein.

Ein Nickerchen im Halbschatten tut gut

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Hormonhaushalt im Umbruch als wohl wesentliche Ursache

Eine der zentralen Fragen, mit denen sich die Schulmedizin seit Jahrzehnten beschäftigt, befasst sich mit den Ursachen von Frühjahrsmüdigkeit. Bis heute ist allerdings keine abschließende und vor allem keine vollständige Antwort auf diese Frage gefunden worden. Fest steht, dass der Hormonhaushalt des Menschen eine große Rolle spielt. Diese biochemischen Stoffe spielen für den Stoffwechsel eine zentrale Rolle und entscheiden maßgeblich über Wohlbefinden oder Unwohlseins. Durch die im Frühjahr länger werdenden Tage stellt der Körper seinen Hormonhaushalt um. Verstärkt werden Testosteron, Östrogen oder Endorphin ausgeschüttet. Durch die Zunahme der UV-Strahlung im Frühjahr wird das Glückshormon Serotonin verstärkt produziert. Im Gegenzug wird das für den Schlaf verantwortliche Hormon Melatonin nur vermindert produziert. Diese Umstellung geht am menschlichen Körper natürlich nicht spurlos vorbei und äußert sich in Form von Müdigkeit.

Lichtverhältnisse haben Einfluss

Und auch der Biorhythmus spielt eine wichtige Rolle. Durch die sich im Frühjahr verändernden Lichtverhältnisse versucht sich der menschliche Körper auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Dieser Prozess wird noch dadurch erschwert, dass die Uhrzeit von Winter- auf Sommerzeit umgestellt wird. Auch die kontinuierliche Zunahme der Temperatur ist für den menschlichen Organismus mit einer bedeutenden Umstellungsleistung verbunden. Die steigenden und im Frühjahr stark schwankenden Temperaturen führen außerdem zu einer Belastung des Blutdrucks, denn durch einen plötzlichen Temperaturanstieg sinkt dieser automatisch. Bedingt wird das Ganze dadurch, dass sich die Blutgefäße aufgrund der Wärme weiten – der Betroffene empfindet dies als ein Gefühl der Müdigkeit.

Schüsssler Salze

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Aktiv gegensteuern - so gelingt es am besten

Wer erfolgreich gegen Frühjahrsmüdigkeit ankämpfen möchte, der sollte viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornbrotessen. Zusätzlich können drei bis sechs Mal täglich bestimmte Schüßler Salze gegen Erschöpfung und Müdigkeit eingenommen werden, wie z.B. Calcium Phosphoricum (Nr. 2), Ferrum Phosphoricum (Nr. 3), Natrium Phosphoricum (Nr. 9). Außerdem empfiehlt es sich, seinen Tagesablauf dem Rhythmus der Sonne anzupassen, zeitiger aufzustehen und aktiv durch Spaziergänge oder andere Aktivitäten an der frischen Luft gegenzusteuern.

Gymnastische Übungen und Wechselduschen sind ebenfalls dazu geeignet, den Hormonhaushalt in Schwung zu bringen. Je konsequenter diese Maßnahmen berücksichtigt werden, desto effektiver ist der Kampf gegen das ständige Gähnen bei strahlender Sonne

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