Positives Denken lernen

Positives Denken vereinfacht auch Beziehungen

Fokussiere dich auf die positiven Seiten des Lebens

„Oft haben die Routine und die Anforderungen des Alltags uns so im Griff, dass wir vergessen, das Leben zu genießen. Der Verstand ist unaufhörlich damit beschäftigt Probleme zu lösen, Entscheidungen zu treffen, und die „To-Do-Liste“ im Kopf abzuhaken, dass die Sicht für die positiven Seiten des Lebens verloren geht“, weiß Diplom-Mental-Coach Britta Saphira Brutscher.
Wer sich einmal in dieser Negativspirale befunden hat, weiß wie schwer es ist dort wieder auszusteigen. Ein Weg jedoch besteht darin, innezuhalten und sich wieder auf die positiven Seiten des Lebens zu fokussieren. Nihm dir einige Momente der Ruhe und eine Auszeit zum Entspannen. Finde dafür deinen ganz persönlichen Weg. Ein heißes Bad, ein Spaziergang in der Natur, eine Entspannungsübung, Meditation oder schöne Musik.
In der Entspannung ist es unmöglich negativ zu denken. Für negatives Denken müssen wir Energie aufwenden, wir sind angespannt und angestrengt. Im entspannten Zustand keimen automatisch positive Gedanken und Gefühle auf. Nur in diesem entspannten Zustand köannst du Veränderungen in deinem Denken vollziehen. Entspannung ist die Voraussetzung für eine positive Ausrichtung im Leben. Du kannst dich auch ganz leicht entspannen, indem du die Aufmerksamkeit auf deinen Atem richtest, ihm folgst, wie er kommt und geht und ihn ganz bewusst in deinem ganzen Körper fließen lassen.  

Entspanne dich und nimm dir Zeit für die folgende Übung

Fokussiere dich auf die positiven Seiten des Lebens
© istockphoto, bdibdu

Besinne dich auf die positiven Seiten des Lebens. Mache dies am besten schriftlich. Was gefällt dir an deiner Arbeit, was gefällt dir an deinem Beruf? Welche Vorteile bringt er dir? Denke dabei an das Geld, das dir Sicherheit und Wohlstand bietet, die Krankenversicherung, etc.. Welche Wünsche und welchen Luxus kanndt du dir dadurch erfüllen? Denke nur daran, du hättest keine Arbeit und kein Einkommen. Welche sozialen Kontakte ergeben sich aus deiner Arbeit? Welche Vorteile hast du noch? Was gefällt dir an deinen Arbeitskollegen? An deinem Chef? Versuche wirklich jede Kleinigkeit zu finden. Und notiere sie. Wenn du wirklich keine positive Sache sehen kannst, dann ist es Zeit den Job zu wechseln, aber in den meisten Fällen gibt es an jeder Sache auch etwas Positives.
Wenn du oft im Mangel lebst und du das Gefühl hast, dass dir etwas fehlt, richte  die Aufmerksamkeit auf das, was du bereits hast. Schaue dich um. Was gefällt dir an deiner Wohnung oder deinem Haus? Hast du einen Garten oder die Möglichkeit in die Natur zu gehen? Ein Auto? Welche materiellen Güter besitzt du und welche Möglichkeiten hast du dadurch? Welche Wünsche kannst du dir damit erfüllen? Lasse nichts aus! Wenn es dir schwerfallen sollte, denke  an die Menschen, die wirklich in Armut leben. Und dann denke an dein Privatleben. Was magst du an deinem Partner? Was gefällt dir an deiner Familie? Oft sind wir so mit dem beschäftigt, was uns stört, dass wir vergessen, was wir haben. Wie sieht es aus mit Freundschaften? Was gefällt dir an deinen Freunden? Welche positiven Freizeitaktivitäten kannst du mit deinen Lieben gestalten? Haben du Zeit für Hobbys? Welche Dinge bereiten dir in deiner Freizeit Freude und Spaß? Lass´ nichts aus!
Spürst du die Veränderung in deiner Sichtweise? Spürst du, wie du allmählich glücklicher und zufriedener wirst? Nimm diese Sichtweise mit in deinen Alltag, wann immer du merkst, du rutscht in deine Negativspirale, sage  innerlich STOPP und lenke deine Aufmerksamkeit wieder auf das Positive im Leben. Du wirst merken, dass sich sehr schnell etwas in deinem Leben ändern wird, wenn Sdu deinen Fokus auf die positiven Dinge des Lebens richtest!
Denn das worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst wird sich verstärken. Dies ist eines der wichtigsten „geistigen Gesetze“ im Mentaltraining. Dein Fokus entscheidet darüber, in welche Richtung das Leben bewegt. Lenke deine Aufmerksamkeit auf die Fülle, auf die Freude und das Gute. Und mache sie dir immer wieder bewusst, dass DU das Positive im Leben auch verdient haben!
Co-Autorin: Britta Saphira Brutscher

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