Coaching Serie: Der innere Kritiker und wie du ihn zum Schweigen bringst

der innere kritiker

Wer kennt sie nicht, diese lästige Stimme im Kopf, die uns ständig einreden will, dass wir nicht gut genug sind.

  • „Mir gelingt aber auch gar nichts“
  • „Das trau ich mir einfach nicht zu“
  • „Dafür bin ich zu ungeschickt“
  • „Das schaff ich sowieso nicht“

Darf ich vorstellen: Das ist der innere Kritiker!

Der innere Kritiker geht mit uns oft härter ins Gericht als jeder andere. Für viele Menschen ist er ein ständiger Begleiter. Mit Pessimismus und Schwarzmalerei verhindert er die besten Ideen. Er redet alles schlecht und hält viele davon ab, das Leben ihrer Träume zu führen. Wer diesem Feind im Kopf keinen Maulkorb verpasst, fährt mit angezogener Handbremse durchs Leben.

In diesem Beitrag zeigt Business- & Life Coach Alice Nilsson auf, weshalb wir oft so streng mit uns selbst sind und wie wir unseren inneren Kritiker im Kopf einen Maulkorb verpassen können.

Interessant zu wissen: Kein Mensch kommt mit geringem Selbstwertgefühl auf die Welt. Dieser innere Kritiker liegt nicht in unseren Genen. Er entsteht erst durch unsere Sozialisierung.

Vor einigen Monaten kam Sandra, 32, zu mir in die Praxis. Ihr fehlt schlichtweg der Mut, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Irgendetwas scheint sie zurückzuhalten. Es ist wie ein unsichtbares Band, das sie festhält und in ihrem eigenen Wachstum bremst.

Sandra möchte im Coaching an ihrem Selbstvertrauen arbeiten, um selbstbewusst ihren eigenen Lebensweg zu gestalten.

In unseren Sitzungen haben wir herausgefunden, dass sie als Erstgeborene von drei Geschwistern den „gut gemeinten“ Regeln und Glaubenssätzen ihrer Eltern und Lehrer meist widerspruchslos gefolgt ist. Als kleines Kind hat sie rasch gelernt auf Lob oder Tadel zu reagieren und sich den Vorstellungen der Erwachsenen anzupassen.

Schnell hat sie deren Glaubenssätzen verinnerlicht und übernommen. Dabei hat sie es verabsäumt auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten.

Als Business- und Life Coach zeige ich Sandra Möglichkeiten auf, wie sie in ihre volle Ich-Kraft kommen und ihren ganz individuellen Weg finden kann. Sandra ist begeistert bei der Sache und nicht mehr zu bremsen. Sie lernt schnell und will jetzt beruflich ebenso wie privat auf Erfolgskurs gehen.

Verpasse deinem inneren Kritiker einen Maulkorb

Wenn auch du deinen Feind im Kopf loswerden möchtest, dann kann es helfen, wenn du bremsende Glaubenssätze hinterfragst und mutig den Gegenbeweis antrittst.

  • „Wer sagt denn, dass ich das nicht kann?“
  • „Wieso sollte ich das nicht schaffen?“
  • „Und, wie rede ich eigentlich mit mir?“

Manchmal ist es nicht leicht, in sich selbst diese innere Sicherheit zu finden und gegen alte Überzeugungen anzutreten. Aber ab dem Tag, an dem du dir bewusst machst, dass dieser innere Kritiker nichts zu sagen hat, hast du den ersten Schritt in Richtung Selbstvertrauen und Optimismus geschafft.

Mein Tipp: Verschaffe dir Lufthoheit.

Schau dir diese bremsenden Glaubenssätze und Blockaden einmal mit etwas Distanz an und finde heraus, woher deine Selbstzweifel kommen. Steig aus aus diesem negativen Gedankenkarussell und schau mal von oben auf deine Situation.

Aus der „Vogelperspektive“ wirst du erkennen, dass du viel mehr drauf hast, als du denkst.

Überleg mal, was du schon alles in der Vergangenheit geschafft hast und worauf du stolz sein kannst. Warum sollte es nicht auch in Zukunft klappen?

Mein Tipp: Sei achtsam und schau auf dich.

Wir sind tagtäglich umgeben von äusseren Einflüssen und Reizen und nehmen unbewusst zahlreiche Bewertungen und Beurteilungen anderer wahr. Dabei verabsäumen wir oft, uns selbst wahrzunehmen.

Immer wenn diese bremsende Stimme anklopft, versuche sie bewusst wahrzunehmen

Nach dem Motto: „Ertappt!“ …und dann wandle sie in positive, ermutigende Gedanken um.

  • „Ich kann das.“
  • „Ich probiere es.“
  • „Ich bin es wert.“
  • „Ich weiß, dass ich gut bin, so wie ich bin.“

Du wirst sehen, mit der Kraft positiver Gedanken werden auch deine Träume wahr.

Denn: Unsere wahre Freiheit liegt darin, dass wir selbst entscheiden können, ob wir alte, überlieferte Glaubenssätze übernehmen oder unsere eigenen entwickeln wollen.

>> Erfahre in diesem Beitrag unserer Coaching-Serie, warum ein Business- oder Life Coaching für dich Sinn machen könnte.

>> Coaching-Serie: Mut zur Veränderung

>> Coaching-Serie: Grenzen setzen

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