Erinnerungen ans Elternhaus bewahren

So kannst du die Erinnerungen ans Elternhaus bewahren

Rosa Engel

   

Dein Elternhaus ist keins mehr. Weil da keine Eltern mehr sind. Dein Vater ist schon lange tot, die Mutter gerade erst nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Zum Glück konnte sie bis fast zum Schluss selbständig im eigenen Haus wohnen.

Doch nun ist das Haus ohne Bewohner, Ihr Kinder seid schon lange ausgezogen, habt eigene Familien gegründet und eigene Häuser gebaut. Aber Dein Jugendzimmer unterm Dach gibt es noch – zuletzt wurde es als Gästezimmer für Familienmitglieder und befreundeten Besuch genutzt, mit dem eingerissenen Rolling Stones-Plakat an der Wand und den verstaubten Pokalen im Regal.

Wir stellen dir in diesem Beitrag eine innovative Idee von Erinnerungsretterin Juliane Siekmann und ihrem Unternehmen Erinnerungsparadies vor, wie du die Geschichte und deine Erinnerungen an das Elternhaus bewahren kannst.

Was soll mit dem Elternhaus passieren?

Nach den oft ereignisreichen ersten Trauerwochen mit Beerdigung und Papierkram stehen für dich nun weitere schmerzliche Entscheidungen an: Soll es umfassend renoviert oder nur das nötigste gemacht werden? Verkaufen oder vermieten? Und egal, wie die Entscheidung lautet: Ausräumen, Sortieren, Behalten und Wegwerfen stehen als Nächstes an.

Wirklich als Nächstes? Wenn die Wände erst einmal kahl und die Zimmer leergeräumt sind, überkommt dich vielleicht die Erkenntnis, dass ein Kapitel endgültig beendet, ein Buch final zugeschlagen wurde. Und der Abschied schmerzt nochmal mehr.

Die Geschichte des Hauses wird erzählt

Deshalb: Bevor das große Ausräumen beginnt, nimm dir ein, zwei Stunden Zeit und fotografiere nochmal alle Räume. In der Totalen und in Details. Du weißt, dass du nicht alles behalten kannst, aber mit jedem Foto wächst das gute Gefühl, wertschätzend mit dem Erbe deiner Eltern umzugehen. Oder wie eine Kundin mir nach einem Termin spontan schrieb: „Seit ich weiß, dass alles auf Bildern festgehalten wird, kann ich alles viel leichter loslassen. Dafür danke ich Ihnen sehr.“

Denn Kund*innen aus Aachen, der Euregio und der Eifel haben die Möglichkeit, mich als Erinnerungsretterin mit der Kamera zu engagieren. Solange das Haus noch eingerichtet ist, fotografiere ich alle Räume detailliert und aus verschiedenen Perspektiven. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn gerade Fotos aus nicht-alltäglichen Blickwinkeln lassen Vertrautes in neuem Licht erscheinen und überraschen den Betrachter.

Aus den Aufnahmen gestalte ich anschließend in enger Absprache mit meinen Auftraggeber*innen einen hochwertigen Bildband, der die Atmosphäre des Hauses, die typischen Einrichtungsgegenstände und Lieblingsstücke ausführlich festhält. So entsteht ein individuelles Erinnerungsbuch, das jederzeit einen Spaziergang in der Vergangenheit erlaubt.

Erinnerungsretterin Juliane Siekmann bei der Arbeit

Erinnerungsretterin Juliane Siekmann bei der Arbeit

Rosa Engel

Freie Verwendungsmöglichkeiten

Ob auch du aus den Bildern später ein eigenes Buch machen willst, ist deine Entscheidung. Aber du hast die Chance dazu nicht verpasst und besitzt den Fotoschatz, um einen handlichen und kompakten Bildband zu erstellen und den Erinnerungen einen angemessenen Platz einzuräumen.

Oder du ordnest sie sogar in einen größeren Kontext ein und ergänzt die aktuellen Aufnahmen z.B. um alte Fotos aus der Familiengeschichte. So kannst du vielleicht die gesamte Geschichte des Hauses anhand alter Aufnahmen erzählen, beispielsweise vom Bau oder von wichtigen Ereignissen wie Familienfesten, die zuhause gefeiert wurden. Und in der XL-Version kannst du das Buch auch noch um Texte, Anekdoten und weitere verschriftlichte Erinnerungen. So wird aus dem Bildband zugleich noch eine Biographie der Familie und ein wirkliches Erinnerungsparadies.

Erinnerungspaket von Juliane Siekmann

So läuft ein Auftrag typischerweise ab

Nach der ersten Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail wird mit mir ein Termin vor Ort vereinbart, dies ist meist auch kurzfristig möglich. Bei diesem Termin bespreche ich detailliert die Wünsche meiner Auftraggeber*innen, wir suchen gemeinsam das Format aus und klären den gewünschten Umfang. Meist schließt sich dann direkt das Dokumentieren des Ist-Zustands an. 

Für ein typisches Familienhaus mit vier bis sechs Zimmern dauert das reine Fotografieren vor Ort ca. zwei Stunden und ist dank meiner eigenen Beleuchtungsausrüstung auch bei schlechtem Wetter problemlos möglich.

Sollen auch noch vorhandene Aufnahmen digitalisiert oder Texte und Anekdoten aufgenommen werden, erhöht sich zwar der zeitliche Aufwand des Auftrags, aber die Umsetzung ist in der Regel nicht mehr zeitkritisch.

Vom ersten Entwurf des fertigen Bildbands erhalten meine Kund*innen dann ein PDF zur Ansicht, um zu klären, ob das Ergebnis der Vorstellung entspricht, evtl. Lücken zu schließen und Fehler zu korrigieren. Erst wenn die finale Freigabe von Kundenseite erfolgt ist, gebe ich den Druck in Auftrag. Dann dauert es in der Regel noch gut eine Woche, bis ich den oder die fertigen Bildbände ausliefern kann – inkl. einem USB-Stick mit allen digitalen Aufnahmen für die eigene persönliche Weiterverwendung.

site link

Weitere Informationen stehen auf der Webseite www.erinnerungsparadies.de oder können per E-Mail an service(at)erinnerungsparadies.de oder telefonisch unter +49 2405 8986874 angefragt werden.

Über die Autorin

Juliane Siekmann von Erinnerungsparadies

Juliane Siekmann von Erinnerungsparadies

Rosa Engel

Ich bin Journalistin aus Profession, Fotografin aus Leidenschaft und Dienstleisterin aus Überzeugung. Aus diesen Zutaten besteht mein Traumberuf: Texte, Layouts, Fotos und Lektorate für Menschen, die möchten, dass ihre Botschaft nicht nur gelesen, sondern auch verstanden wird. Deshalb bin ich seit dem Jahr 2012 als Wortfrau unterwegs.

Außerdem fasziniert mich schon lange die Magie der Erinnerung, die sich mit Fotos und Bildbänden so wunderbar einfangen lässt. Darum gibt es das Erinnerungsparadies, die Herzensidee von Bildbänden über Häuser.

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