Buchrezension: Noah von Sebastian Fitzek

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Buchrezension: Noah von Sebastian Fitzek; Bildquelle: Lübbe

Buchrezension: Noah von Sebastian Fitzek; Bildquelle: Lübbe

Lübbe

Thrillerfans aufgepasst – eine neue fesselnde Geschichte mit Suchtfaktor ist am Büchermarkt: „NOAH“ von Sebastian Fitzek

Er wacht an einem stillgelegten U-Bahn-Gleis irgendwo in Berlins Untergrund im Unterschlupf eines Obdachlosen auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Er weiß weder seinen Namen noch wo er herkommt oder was in der Vergangenheit passiert ist. Ein starker Schmerz in seiner Schulter rührt von einer Schusswunde her – wer ihn angeschossen hat und warum – er hat keine Ahnung. Auch ein amateurhaft gestochenes Tattoo mit dem Namen „Noah“ in seiner Handfläche weckt keine Erinnerungen.

An einer der kältesten Nächte des Winters sucht er gemeinsam mit dem Obdachlosen Oskar Zuflucht in einem Wohnheim. Um einer jungen Frau unter starkem Drogeneinfluss den Schlafplatz im Wohnheim zu sichern, verzichtet er auf seinen Platz und so landen er und Oskar in einer U-Bahnstation, wo er in einer weggeworfenen Zeitung eine Entdeckung macht und einen für ihn wie auch für andere Charaktere des Thrillers folgenschweren Anruf tätigt.

Im Fokus des Thrillers steht eine Verschwörungstheorie und eine tödliche Pandemie, die sich unerbitterlich auf alle Kontinente auszubreiten droht. Begleitet von rasanten Action-Szenen, Attentaten, Verfolgungsjagden und eine Reise quer über den Globus wird der Leser auf zahlreiche falsche Fährten gelockt und, was anfänglich sehr zufällig wirkt, bekommt mit der Zeit und den Kapiteln eine unerwartete, aber schlüssige Wendung. Die Romanfiguren sind schillernd, aber durchaus real gezeichnet und auch die Verschwörungstheorie und so manche politische Machenschaft wirkt alles andere als an den Haaren herbeigezogen. Man ist an manchen Stellen sogar geneigt, der Verschwörungstheorie Glauben zu schenken.

Das Ende des actiongeladenen Thrillers lässt den Leser das Buch zufrieden und entspannt schließen. Das Lesen hat sich mehr als gelohnt. Der Roman ist spannend, kriminell kurzweilig, clever konstruiert und thematisiert eine Geschichte von Macht und Ohnmacht, skrupellose Regierungen, hochintelligente Verbrecher, den ewigen Kampf Gut gegen Böse und schlussendlich auch die Frage, was und wer eigentlich das Böse ist.

Mir hat der Thriller wahnsinnig gut gefallen und allen Krimi- und Thrillerfans kann ich „Noah“ mit gutem Gewissen empfehlen.

Noah von Sebastian Fitzek

erschienen bei Bastei Lübbe
Preis: EUR 19,99 (D), EUR 20,60 (A)
ISBN: 978-3-7857-2482-8

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