Der schönste Tag im Leben: Die 6 häufigsten Planungsfehler bei der Hochzeit

Der große Tag sollte gut durchdacht sein, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Fotolia/Martina Fenske

   

Bei einer Hochzeit gibt es viel zu entscheiden und viel zu planen. Viele Paare engagieren von Vornherein einen Hochzeitsplaner, um sich nicht selbst um diese Dinge kümmern zu müssen, sowohl vor als auch während des großen Tages. Wer dennoch lieber selber planen und auf der Hochzeit alles richtig machen möchte, sollte dabei einige Dinge beachten. Die häufigsten Fehler bei der Hochzeit haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Fehler 1: Das Budget nicht einhalten

Eine Hochzeit ist meist kostspielig, das steht außer Frage. Viele Paare legen daher vor der Planung ein grobes Budget fest, an und für sich eine gute Taktik. Vor allem fixe Kosten für das Standesamt, Ringe, Urkunden und andere Dokumente werden bei der Berechnung allerdings häufig vergessen.

Ein weiteres Problem: Wurde das Budget erst einmal festgelegt, orientieren sich viele Paare nur noch grob daran. Wer aber nicht alle Ausgaben im Auge behält, fällt bei der Endabrechnung oft aus allen Wolken. Unmengen unbezahlter Rechnungen sind sicherlich kein schöner Start in den Rest des gemeinsamen Lebens. Brautpaare sollten die Ausgaben daher unbedingt immer wieder überprüfen, um am Ende keine böse Überraschung zu erleben. Möglicherweise lässt sich an der ein oder anderen Stelle sogar noch etwas sparen.

Fehler 2: Die Zahl der Gäste nicht kennen (und diese unter- oder überschätzen)

Eine grobe Zahl der Gäste hat sicherlich jedes Brautpaar zur Hand, doch häufig stimmt diese Zahl am Tag der Tage kaum mit der Realität überein. Das kann zum Problem werden: Zum einen rechnen viele Hochzeitsdienstleister anhand der Gästezahl ab. Tauchen dann sehr viel mehr Gäste als gedacht auf, sprengt das schnell das angedachte Budget.

Zum anderen wird die Location oft anhand einer gewissen Gästezahl ausgewählt. Kommen zu wenig Leute, bleiben viele Stühle oder sogar ganze Tische leer. Nehmen hingegen zu viele Leute teil, kann es schnell beengt werden.

Brautpaare sollten daher darauf achten, die Gästezahl gut im Auge zu behalten, um am Hochzeitstag keine bösen Überraschungen zu erleben. Am besten werden die Gäste um Antwort gebeten und rechtzeitig daran erinnert, zu- beziehungsweise abzusagen.

Fehler 3: An der falschen Stelle sparen

Wer ein gewisses Budget festgelegt hat, das er nicht überschreiten will, nutzt oft verschiedene Einsparmöglichkeiten: Die Tischdeko wird selbstgemacht, der Kuchen selbst gebacken oder vieles mehr. Dies sind gute Optionen, um die Kosten für eine Hochzeit gering zu halten.

Viele Brautpaare sparen allerdings auch am Hochzeitsfotografen oder am Hochzeitsfilmer. Dies ist meist ein großer Fehler: Wer am Ende des Tages schöne Bilder von seiner Hochzeit haben möchte, sollte diese Dienstleistung nicht in die Hände eines mäßig begabten Bekannten oder Unbekannten legen, nur um etwas Geld zu sparen. Die Fotos und Videos vom Hochzeitstag werden das Paar ihr Leben lang begleiten. Mit einem professionellen Dienstleister lässt sich hier einiges an Frust vermeiden. Verwackelte Hochzeitsfotos braucht wahrlich niemand.

Um Kosten zu sparen, wird oft auf eigens angefertigte Tischdeko zurückgegriffen.

Um Kosten zu sparen, wird oft auf eigens angefertigte Tischdeko zurückgegriffen.

Fotolia/Kusel

Fehler 4: Zu spät mit der Planung beginnen

Häufig wird der Aufwand unterschätzt, den eine Hochzeitsplanung mit sich bringt. Von der Band über den Fotografen bis zum Floristen. Die Auswahl geeigneter Dienstleister kostet Zeit und mit deren Auswahl ist es längst noch nicht getan: Der Blumenschmuck muss ausgewählt, ein Hochzeitskleid gekauft, Einladungen und Menükarten mit einheitlichen Schriftarten gestaltet, Liedwünsche geäußert, eine Sitzordnung erstellt werden und vieles mehr.

Viele Paare beginnen zu spät mit der Planung und setzen sich so unnötigem Stress aus. Ein bis zwei Jahre im Voraus zu planen ist keine Seltenheit und das ist auch ganz verständlich: Zahlreiche Locations und Hochzeitsdienstleister sind schon weit im Voraus ausgebucht. Der frühe Vogel fängt den Wurm: Bei Hochzeiten gilt das umso mehr.

Fehler 5: Nur für sonniges Wetter planen

Die Location sollte keinesfalls nur für sonniges Wetter ausgewählt werden, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es am Hochzeitstag regnet, ist relativ hoch. Aus diesem Grund sollte jedes Paar über einen Schlechtwetter-Notfallplan verfügen, der mindestens genauso gut überlegt und ebenso zufriedenstellend sein sollte wie der eigentliche Plan.

Am besten bietet die ausgewählte Location zwei Optionen für sonniges und schlechtes Wetter wie eine überdachte Terrasse, wodurch sich die Miete für einen weiteren Veranstaltungsort einsparen lässt. Alternativ dazu können Hochzeitspaare einen Pavillon oder ein Zelt mit genügend Platz für alle Gäste anmieten und als Ausweichmöglichkeit nutzen. Unter Umständen sollte bei der Planung auch an weiteres Equipment wie Heizstrahler gedacht werden, falls es nicht nur regnet, sondern darüber hinaus auch kalt ist.

Falls es bei der Hochzeit tatsächlich regnen sollte, nicht vergessen: Hochzeitsfotos im Regen können auch einen gewissen Reiz bieten und trotz schlechten Wetters wird dieser Tag unvergessen bleiben.

Hochprozentiges seinen Gästen anzubieten ist definitiv kein Muss.

Hochprozentiges seinen Gästen anzubieten ist definitiv kein Muss.

Fotolia/sonyachny

Fehler 6: Zu viel Alkohol trinken

Ein Punkt, den viele Brautpaare übersehen oder falsch einschätzen, ist das Trinken von Alkohol am Hochzeitstag. So manch eine Hochzeit musste bereits unschön enden, weil einer der frischgebackenen Eheleute zu viel Alkohol konsumierte.

Damit das bei der eigenen Hochzeit nicht passiert, sollten Brautpaare vermeiden, stets mit jedem Gast auf das neue Eheglück anzustoßen. Außerdem sollte zwischen den Drinks stets etwas Wasser bereitstehen, um die Folgen für den nächsten Tag gering zu halten.  

Um außerdem zu verhindern, dass die eigene Hochzeit bei den Gästen in ein hemmungsloses Besäufnis ausartet, kann statt hartem Alkohol auf Sekt, Wein, Bier & Co zurückgegriffen werden. Eine Flatrate für harten Alkohol ist definitiv kein Muss.

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