Geburt durch Kaiserschnitt: Schmerzen kommen nachher

Ein Kaiserschnitt ist nicht schmerzfrei

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Kaiserschnitt ist keineswegs schmerzfrei; Bildquelle: istockphoto, Aldo Murillo

Kaiserschnitt ist keineswegs schmerzfrei; Bildquelle: istockphoto, Aldo Murillo

istockphoto, Aldo Murillo

Die Risiken des geplanten Kaiserschnittes

Der Kaiserschnitt auf Wunsch scheint in Mode zu sein: Immer mehr schwangere Frauen entscheiden sich für diese Entbindungsvariante. Während im Jahr 2002 etwa ein Fünftel der Geburten per Kaiserschnitt erfolgte, ist es heute bereits ein Drittel.

Und nicht immer ist der Eingriff medizinisch notwendig. Viele Frauen entscheiden sich für einen Kaiserschnitt, da sich so die Geburt terminlich planen lässt. Außerdem glauben sie, dass die Geburt mit einem Kaiserschnitt "kurz und schmerzlos" ist. Aber weit gefehlt: die Geburt per geplantem Kaiserschnitt ist vermutlich kürzer als eine natürliche Geburt, aber keineswegs schmerzfrei. Dass der Kaiserschnitt ebenso viele Nachteile hat, berichtet jüngst das Nachrichtenportal www.news.de.

Internationale Vorbilder für Kaiserschnitt auf Wunsch

Heidi Klum, Angelina Jolie und Victoria Beckham haben es vorgemacht. Sie alle brachten mehrere Kinder per Kaiserschnitt zur Welt und lächelten wenig später wieder strahlend schön in die Blitzlichter der Kameras. Die scheinbare Unkompliziertheit des medizinischen Eingriffs bringt auch hierzulande viele Frauen dazu, sich für die Geburt mit dem Skalpell zu entscheiden.

Der Kaiserschnitt ist allerdings nach Ansicht der Ärzteschaft nicht weniger schmerzhaft als eine Normalgeburt. Im Gegenteil – der postoperative Schmerz wird als lang und intensiv beschrieben. Viele Frauen leiden noch bis zu zehn Tage nach der Kaiserschnitt-Entbindung an Wundschmerzen.

Daneben bestehen ernstzunehmende Risiken für die Gesundheit der frisch gebackenen Mutter. So können Verwachsungen und Wundheilungsstörungen an der Kaiserschnittnarbe auftreten oder angrenzende Organe geschädigt werden. Zudem besteht bei nachfolgenden Schwangerschaften die Gefahr eines Risses der Gebärmutternarbe, was im schlimmsten Fall einen ungewollten Schwangerschaftsabbruch zur Folge hat.

Obwohl der Kaiserschnitt in den Geburtskliniken zu den Routine-Eingriffen gehört, ist von einer unnötigen Operation generell abzuraten. Sinnvoll ist der Kaiserschnitt aber zum Beispiel bei Frauen, die bei einer früheren Geburt ein Trauma erlebt haben.

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