Schwangerschaft 30+: Pflege und Entspannung für werdende Mütter

Schwangerschaft 30+

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Pflege und Entspannung für werdende Mütter; Bildquelle: Fotolia - nuzza11

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Eine gute Neuigkeit für späte Mütter: einer aktuellen Studie der Boston University zufolge leben Frauen, die ihr erstes Kind frühestens ab 33 Jahren zur Welt bringen, im Durchschnitt länger als frühe Mütter. Angesichts der zahlreichen Warnungen, die werdenden Müttern über 30 entgegen schlagen, endlich mal eine gute Nachricht. Dabei unterscheidet sich eine späte Schwangerschaft im Prinzip nicht von einer frühen - in beiden Fällen fühlen sich Mutter und Kind mit individuellen Pflege- und Wellness-Ritualen rundum wohl.

Hautpflege: Massieren und ölen gegen unerwünschte Streifen

In den meisten Fällen wirkt eine Schwangerschaft wie eine Beautykur für die Haut von Schwangeren: Pulsrate und Blutdruck steigen, was der Haut auf natürliche Weise einen gesunden, rosigen Schimmer verleiht. Schwangerschaftshormone binden mehr Feuchtigkeit als gewöhnlich in den Zellen, was die ersten kleinen Fältchen wie von Zauberhand verschwinden lässt. Wer weniger Glück hat, muss nun allerdings mit lästigen Pickelchen kämpfen, die aufgrund der Hormonumstellung in der Schwangerschaft auftreten können. Hier helfen eine sanfte Reinigung und eine leichte Feuchtigkeitscreme sowie eine gesunde, ausgewogene Ernährung, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Eine große Angst aller Schwangeren sind die berühmt-berüchtigten Schwangerschaftsstreifen, die durch die vergleichsweise schnelle Zunahme und Dehnung des Gewebes insbesondere am Bauch entstehen können. Vorbeugen können sanfte Massagen und regelmäßige Pflege mit sanften Ölen. Vorsicht, manche Öle wie Nelkenöl, Zimtöl oder Öle mit Ingwerextrakt sollten nicht in der Schwangerschaft verwendet werden, da sie u.a. Wehen-fördernd wirken.
Tipp: Wer unter besonders trockener Haut leidet, sollte das Öl auf die noch feuchte Haut nach dem Duschen auftragen - die Feuchtigkeit wird eingeschlossen, die Haut sieht deutlich besser aus.

Haarpflege: Möglichst auf Chemie verzichten

Schwangerschaftshormone zaubern aber nicht nur pralle, rosige Haut sondern oftmals auch volles, glänzendes Haar, ganz ohne Tricks und Beautyprodukte. Bei Styling und Pflege sollte möglichst auf Chemie verzichtet werden, da Inhaltsstoffe über die Kopfhaut oder durch Einatmen in den Organismus gelangen und über den Blutkreislauf auf das ungeborene Kind einwirken können. Über eine Extraportion Pflege freuen sich Haare in der Schwangerschaft ganz besonders - etwa in Form einer Haarmaske oder Spülung mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Olivenöl, Kamillensud, Ei und Bier.

Tipp: Besonders das Färben der Haare kann problematisch sein, verzichten Sie auf Ammoniak- und Wasserstoffperoxid-haltige Colorationen.

Zahnpflege: Sanfte Hilfe und regelmäßige Kontrollen

Der richtigen Zahnpflege kommt während einer Schwangerschaft eine besonders große Bedeutung zu: Unbehandelte Karies und Parodontose erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind in späteren Jahren verstärkt darunter zu leiden hat. Darüber hinaus kann eine Parodontose das Risiko einer Frühgeburt erhöhen, das insbesondere bei werdenden Müttern ab 40 deutlich erhöht ist. Grundsätzlich gilt bei der Zahnpflege in der Schwangerschaft: So sanft wie möglich, so natürlich wie möglich. Besonders empfehlenswert: Eine professionelle Zahnreinigung, am besten im zweiten Schwangerschaftsdrittel.

Tipp: Weitere Infos rund um die Zahngesundheit in der Schwangerschaft finden Sie hier.

Yoga tut gut in der Schwangerschaft; Bildquelle: Fotolia - mmphoto

Yoga tut gut in der Schwangerschaft; Bildquelle: Fotolia - mmphoto

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Aktiv entspannen, rundum wohlfühlen

Auch in der Schwangerschaft zahlt sich ein aktiver Lebensstil aus: Wer moderat Sport treibt und sich an der frischen Luft bewegt, fühlt sich nicht nur ausgeglichen und entspannt, sondern versorgt auch das ungeborene Kind mit Glückshormonen und einer Extraportion Sauerstoff. Als besonders vorteilhaft gelten Yoga und Pilates, da bei diesen Sportarten ganz gezielt die Muskelgruppen trainiert werden können, die vor, bei und nach der Geburt besonders beansprucht werden. Atemübungen helfen, Stresssituationen besser zu bewältigen, was werdenden Müttern ebenso gut tut wie den Babys. Übrigens: Saunagänge und Massagen sind während einer Schwangerschaft nicht nur erlaubt, sondern sogar von großem Vorteil - wenn man einige Grundregeln wie die richtige Temperatur und Zeit oder das richtige Öl beachtet.

Tipp: Mehr rund um die richtige Pflege in der Schwangerschaft und einige Yogaübungen speziell für Schwangere gibt es im kostenlosen E-Book von Douglas. Hier kommen Experten aus der Zahnmedizin, Hautärzte und Fitnessspezialisten zu Wort, die Ihnen hilfreich zur Seite stehen. So fühlen Sie und Ihr Kind sich in der Schwangerschaft rundum wohl.

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