Sportswear im Test

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Lisa Grüner in eine Outfit von Columbia Sportswear; Bildquelle: privat

Lisa Grüner in eine Outfit von Columbia Sportswear; Bildquelle: privat

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Redakteurin Lisa Grüner setzte ein paar Sportmarken extremen Belastungen aus

Jeder Markenartikler verspricht viel, wenn es um seine Produkte geht, aber wie viel halten sie tatsächlich aus? Nämlich dann, wenn sie wirklich ordentlich genutzt, verwendet, oft gewaschen und getragen werden? Für den Test haben wir folgende Marken herangezogen: Columbia, Jack Wolfskin, Sorel, Crane (Hofer).

Columbia Sportswear im Test

Das verspricht‘s: Die Columbia Sportswear Company wurde 1938 gegründet und hat sich zu einer der weltgrößten Outdoor Marken und dem Marktführer für Skibekleidung in den USA entwickelt. Columbias umfangreiche Produktpalette umfasst Produkte aus den Bereichen Outerwear, Sportswear, Footwear und Accessoires. Das Unternehmen investiert viel in die Entwicklung neuester Technologien wie zB Omni-Heat®. Columbia ist dafür bekannt, Produkte zu entwickeln, die bequem, funktionell und „stylish“ sind und hohen Nutzen bieten. Und wie sind sie wirklich? Getestet wurden: 1 Sporthose, 1 Regenjacke, 1 Daunenjacke, 1 Skijacke, 1 Trailrunning-Schuhe.

Die Sporthose aus Stretchmaterial verspricht einen hohen Tragekomfort und schnell zu trocknen. Der Tragekomfort ist sehr gut. Sie passt sich hervorragend an die Figur an, auch als ich zwischenzeitlich fünf Kilo zugenommen habe. Die Hose wurde mittlerweile an die hundert Mal gewaschen und man sieht es ihr nicht an. Sie trocknet schnell, allerdings brauchen die Taschen doch etwas länger zum Trocknen. Fazit: Tolles Material. Sehr strapazfähig und anpassungsfähig. Sehr gute Allroundhose.

Die Regenjacke verfügt über verschweißte Nähte und verspricht Trockenheit. Den Test bei mehreren Regengüssen überstehe ich trocken. Sie hält 100 % dicht. Leider kann man sie nicht ganz so klein zusammenfalten. In der Waschmaschine verhält sie sich unauffällig und kommt wie neu wieder raus. Die innovative Feuchtigkeitsmanagement-Technologie Omni-Wick® EVAP verteilt Schweiß über eine breite Oberfläche. Tatsächlich schwitzt man kaum, und der der Körper bleibt angenehm trocken. Das Omni-Shield® macht die Jacke wind- und wasserabweisend bzw.
wasserdicht. Die OutDry® Technologie schützt zuverlässig vor Nässe und Schmutz. Fazit: Die Jacke hielt einem 3-stündigen Wolkenbruch am Pferd stand. Alles was unter der Jacke war, war trocken, alles was nicht darunter war, patschnass. Tolles Produkt.

Die Daunenjacke ist mehrfach abgenäht. Das heißt, dass nach dem Waschen die Federn nicht zu einem Klumpen zusammenfallen, sondern dort bleiben wo sie sind. Mitgeliefert wird ein kleiner Sack, in den man die Jacke hineinstopfen kann. Sie ist federleicht und braucht kaum Platz und hält extrem warm. Fazit: Ideal für Touren, da kaum Gewicht.

Die Skijacke ist sehr stylisch. Mit ihrem Pelzchen wirkt sie sehr edel. Beim Innenleben hat sich wer was gedacht. In ihr kann man alles, aber auch wirklich alles verstauen – von der Schibrille bis zu geheimen Nachrichten, Geld und Ausweisen. Tolle Verarbeitung. Gutes Verhalten in der Waschmaschine. Hält dank Omni-Heat®-Technologie extrem warm und ist was für sehr kälteempfindliche oder arktische Temperaturen. Gleichzeitig ist sie atmungsaktiv, ein Vorteil bei jeder sportlichen Aktivität bei kühlem Wetter. Fazit: Sieht gut aus, ist sehr praktisch. Sehr gute Verarbeitung.

Kinderskijacke von Columbia und Schuhe von Sorel; Bildquelle: privat

Kinderskijacke von Columbia und Schuhe von Sorel; Bildquelle: privat

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Getestet wurde auch eine Kinderjacke von Columbia. Sie ist auch mit Omni-Heat®-Technologie ausgestattet und wind- und wasserdicht. Sie hält wunderbar warm, sodass meine Tochter sie nur mehr mit Shirt und ohne Pullover darunter trägt. Fazit: Tolle Qualität. Sehr warm. Als Winter- und Skijacke geeignet.

Die Trailrunning-Schuhe sind ideale Outdoorschuhe. Gut gefedert mit hohem Tragekomfort. Da sie hauptsächlich schwarz sind, kann man sie auch gut für sportlichere Aktivitäten in der Stadt nehmen. Die Spitzen lösen sich auch nach hoher Beanspruchung nicht ab, das Profil verträgt echten Waldboden. Fazit: Meine Knie fühlen sich weniger beansprucht, als mit den normalen Straßenlaufschuhen. Prima Sache.

Zusammenfassend bekommt Columbia ein „sehr gut“, sowohl bei Verarbeitung als auch bei Qualität und Style. Trotz häufigen Waschens sind die Sachen immer noch schön. Eine Investition lohnt sich. Neu im Sortiment sind jetzt auch Schuhe mit Heizelementen für warme Füße. Die teste ich als nächstes.

Sorel im Test

Das verspricht‘s: Seit nunmehr 50 Jahren steht das Label SOREL für Schuhe, die Tradition und Style miteinander vereinen. Neue, mutige Designs verschmelzen mit der SOREL-DNA: Diese basiert auf der qualitativ hochwertigen Fertigung langlebiger Schuhe sowie der Verwendung luxuriöser und widerstandsfähiger Materialien wie Leder, Filz und Gummi. SOREL übersetzt den Geist der Marke, deren Wurzeln im Outdoor-Bereich liegen, in eine neue Generation von Footwear.

Die klassischen Boots von Sorel; Bildquelle: Sorel

Die klassischen Boots von Sorel; Bildquelle: Sorel

Sorel

Von Sorel habe ich die klassischen Boots getestet. Das offensichtlich unverwüstliche  Schuhwerk hat 14 Tage kirgisische Berge ausgehalten. Nicht nur unbeschadet, einmal drüberwischen und sie waren wieder wie neu. Auch jetzt, ein Jahr und mehrere Bergtouren später sehen sie immer noch ungetragen aus. Die Schuhe sind auch als urbanes Schuhwerk gut zu tragen. Vor allem, wenn es glatt ist und Schnee liegt. Der Trend geht immer mehr in Richtung Fashion und Komfort. Fazit: Tolle Schuhe, hoher Tragekomfort, sehr pflegeleicht.

Kinderschuhe von Sorel sind stylisch und warm. Innen ein Pelzchen, außen wasserdicht. Unverwüstbar. Fazit: Eine gute Investition.

Zusammenfassend bekommen Sorel-Schuhe ein „sehr gut“. Es gibt sie im ausgewählten Schuh- und Sportfachhandel in ganz Österreich. Dieses Jahr gibt es auch sehr stylische urbane Modelle, die mir gut gefallen hätten. Leider gabs meine Größe nicht mehr.

Hofer-Eigenmarke "Crane" im Test

Das verspricht‘s: Hofer hat schon frühzeitig auf die Wünsche der Verbraucher reagiert und unter der Eigenmarke „Crane“ – mit der Kennzeichnung „TechTex“ – funktionelle Textilien entwickelt. Auf Basis neuester Technologien wurden mit externen Experten eigene Qualitätsstandards definiert und so wird den Kunden Sportbekleidung mit einem hohen Mehrwert angeboten. Durch den gezielten Einsatz von neuen Markenfasern und -garnen wird ein Höchstmaß an Funktionalität erreicht.

Die Fahrradjacke von Crane ist sehr funktionell. Durch den Gummizug unten, geht tatsächlich kein Wind hinein, auch wenn man auf einem Mountainbike sitzt. Das Material ist windundurchlässig, hält also auch bei etwas mehr Geschwindigkeit warm. Nach den ersten Waschgängen ist die Jacke allerdings hinten sehr aufgeraut und nicht mehr besonders schön. Fazit: Gutes Produkt, sehr günstiger Preis, hält aber nicht besonders lang.

Die Fleecejacke von Crane ist von einem angenehmen Material, sehr dünn und leicht. Sie ist angenehm zu tragen. Nach mehreren Waschgängen ist sie immer noch in einem guten Zustand. Preislich ist sie günstig, allerdings auch nicht viel günstiger als andere Fleecejacken im Angebot. Fazit: Günstig und gut. Angenehm zu tragen. Platzsparend.

Zusammenfassend bekommt Crane ein „gut“. Preis-Leistung passen. Wer Produkte länger haben will, sollte trotzdem zu einem Markenprodukt greifen und dafür mehr Geld ausgeben. 

Jack Wolfskin im Test

Das verspricht‘s: In JACK WOLFSKIN Produkten stecken führende Technologien und jahrzehntelange Outdoor-Erfahrung. Umfassender Wetterschutz und hohe Funktionalität sind unsere Kernthemen für Bekleidung, Schuhe und Ausrüstung. Geringes Gewicht, hoher Komfort und durchdachte Ausstattung sind weitere wichtige Leistungen von JACK WOLFSKIN.

Dicke, hellblaue Fleece-Jacke. Die Jacke ist leicht, aber sehr voluminös, dafür hält sie warm. Die Farbe hellblau/eisblau war keine gute Entscheidung, weil sich die Jacke rein psychologisch kalt anfühlt. Nach zwei Wochen intensiven Tragens zeigen sich schwarze Ränder und bereits Abnutzungserscheinungen. Nach dem mehrfachen Waschen gibt’s kleine „Wuckerl“, die nicht schön aussehen. Fazit: Nach ein paar Wochen intensiver Nutzung sieht die Jacke nicht mehr schön aus. Mehrfaches Waschen macht es nicht besser. Zusammenfassend muss ich sagen, die Jacke war das Geld nicht wert. Durch die Änderung des Fleeceproduzenten fühlt sich das Material auch sehr künstlich an.

Nun, insgesamt haben alle Produkte gut abgeschnitten. Interessant ist die Entwicklung der Sportmarken in Richtung Style. So geht Sorel immer mehr von Sport in Richtung Mode, Columbia entwickelt Hightech-Materialien, das Design wird immer pfiffiger. Wolfskin bleibt der sportlichen Linie treu, ebenso wie Crane von Hofer.

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