Gemütliche Beleuchtung für die kalten Monate schaffen

Gemütliche Beleuchtung für die kalten Monate

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Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, dann wünschen die meisten sich nichts sehnlicher, als in ein gemütliches Wohnzimmer oder Schlafzimmer zu kommen, um sich aufzuwärmen. Doch Kerzen aufstellen allein reicht nicht. Hier erfährst du, wie du deine Wohnung mit dem richtigen Licht in eine Oase der Gemütlichkeit verwandeln kannst.

Gute Beleuchtung als Grundstein für eine Atmosphäre zum Wohlfühlen

Es hilft nichts, unzählige Kerzen aufzustellen, wenn die restliche Raumbeleuchtung kalt und ungemütlich wirkt. Viele Menschen scheinen das bei Ihrer Einrichtung zu vergessen. Es wird eine Deckenleuchte aufgehängt und dann kein weiterer Gedanke mehr an die Wirkung des Lichts verschwendet. Das kannst du jedoch anders machen und deine vier Wände kuschelig und heimelig gestalten. Bereits bei der Auswahl solltest du Ausschau nach Lampen mit weichem und warmem Licht halten, die es dir einfach machen, Gemütlichkeit ins Haus zu bringen.

Warme Beleuchtung sorgt für Gemütlichkeit

Warme Beleuchtung sorgt für Gemütlichkeit

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Die Temperatur des Lichts

Wir alle haben schon einmal von warmen und kaltem Licht gehört. Was genau bedeutet das jedoch? Die Farbtemperatur bestimmt den wahrgenommenen Farbeindruck und kann dadurch ein Gefühl von Wärme oder aber eben auch Kälte vermitteln. Lichtquellen mit Orange- oder Gelbstich sind generell wärmer, als wenn das Licht mit bläulichen Tönen wirkt. Dein Ziel ist es, möglichst warme Lichtfarben zu verwenden, da diese einen Raum gemütlich und einladend wirken lassen. Gleichzeitig gilt es, kalte Lichter zu vermeiden, die dir diesen Effekt wieder zerstören könnten. Ausgehend vom Tageslicht werden Glühlampen und Kerzen als warm und gemütlich empfunden. Doch du solltest die Finger von Neonröhren, bestimmten Energiesparlampen und ähnlichen Leuchtmitteln lassen. Dann gelingt dir auch im Herbst und Winter eine Atmosphäre zum Wohlfühlen und Einkuscheln.

Indirektes Licht sorgt für grenzenloses Wohlfühlen zu Hause

Neben der Unterscheidung zwischen warmen und kalten Lichtquellen kann man weiterhin zwischen harter und weicher Beleuchtung differenzieren. Eine harte Lichtquelle entsteht durch direktes Licht. Sie wirft Schatten, kann unangenehm blenden und Reflexe sowie Spiegelungen hervorrufen, die jede aufgebaute Gemütlichkeit zerstören.

Versuche daher, solche gerichteten Lampen zu vermeiden, wenn es sich nicht gerade um die Schreibtischlampe zum Arbeiten handelt. Greife stattdessen auf indirekte Ausleuchtung des Raumes zurück. Diese wirkt weicher und wird zudem als angenehmer empfunden. Dabei geht es nicht unbedingt um eine vollkommene Erhellung des Raumes, sondern darum, mit mehreren kleinen Lichtquellen den Raum zu gestalten. Insbesondere verschiedene Decken- und Wandstrahler eignen sich ideal dazu, ein solches weiches und dezentes Licht in den Raum zu werfen. Es müssen jedoch nicht immer spezielle Strahler sein. Du kannst jede beliebige Lichtquelle gegen die Wand gerichtet, in eine indirekte Beleuchtung verwandeln.

Mit Folien und Stoffen wahre Lichtwunder bewirken

Nicht jeder möchte sich gleich neue Lampen kaufen müssen, um die Wohnung in gemütlicheres Licht zu tauchen. Es gibt zum Glück auch Möglichkeiten, die bereits vorhandene Beleuchtung kreativ umzugestalten. Mithilfe von Folien, Stoff und Papier verwandelst du jedes noch so kalte und harte Licht in eine Quelle der Gemütlichkeit. Verhänge ganz einfach Lampen mit gelben und orangenen Stoffen, um das Licht wärmer und angenehmer wirken zu lassen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, die Glühmittel können heiß werden und Brände auslösen. Um eine weichere Ausleuchtung deiner Wohnung zu kreieren, kannst du auch leichtere und helle Stoffe nutzen, die das grelle Licht ein wenig dämpfen.

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