Haushaltstipps

Es gibt viele gute Haushaltstipps aus Oma's Zeiten

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Haushaltstipps; Bildquelle: istockphoto, winterling

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Jeder hat sie schon mal gehört, sie werden von Generation zu Generation weitergegeben, aber meistens hat man sie im Akutfall dann doch vergessen – die guten alten Haushaltstipps. Wer wissen will, wie man versalzene Suppen retten kann oder Silberbesteck ohne langes Polieren sauber bekommt, sollte unsere Liste mit Haushaltstipps zu Rate ziehen. Diese wird ständig erweitert und steht Ihnen online immer zur Verfügung, wenn mal ein Notfall eintritt und Sie dringend nachschauen müssen.

Für die Küche

In Generale

Fruchtfliegen-Falle: ein Glas Wasser mit einem Spritzer Essig und einem Spritzer Spülmittel aufstellen

Einfrieren mit Ruck-Zuck-Sackerln: Rest der Pasta-Sauce und alles Flüssige am besten in Ruck-Zuck-Sackerln (mit Reißverschluss) einfrieren. Die Sackerln kann man im Liegen besonders platzsparend in den Tiefkühler geben.

Eingebrannte Töpfe: mit Wasser und Spülmittel befüllen und am Herd aufhitzen. Ab und zu mit einem Löffel angebrannte Reste vom Topfboden abschaben.

Silberbesteck putzen: das Spülbecken mit Alufolie auslegen, das Silberbesteck drauf legen und ein Päckchen Backpulver dazu, alles mit kochendem Wasser übergießen und schon ist das Silber wieder sauber.

Übel riechender Abfluss: 2 EL Salz in den Ausguss schütten und über Nacht einwirken lassen.

Hygiene: um Küchenkeime zu vermeiden, wechselt man am besten alle ein bis zwei Tage Putzschwämme und Geschirrtücher, putzt man den Kühlschrank mindestens einmal pro Monat mit Essigwasser und taut ihn regelmäßig ab und ersetzt Holz- und Kunststoffschneidebretter mit Kerben, da sich in den Spalten Keime sehr lange halten. Die restlichen Holzbretter entkeimt man in der Mikrowelle.

Jogurt: bleibt im Kühlschrank länger haltbar, wenn man es auf den Kopf stellt.

Kochen

Reis: sollte nach dem Kochen noch etwas Wasser im Topf sein, Reis von der Platte nehmen, Geschirrtuch und Deckel drauf und einige Minuten ruhen lassen. Das Tuch saugt das Wasser auf, der Reis wird herrlich körnig.

Kartoffel: ein Schuss Essig im Kochwasser verhindert das Zerkochen der Kartoffeln.

Karfiol: mit einem Schuss Milch kochen, dann bleibt der Karfiol/Blumenkohl weiß.

Zwiebel: um roh verwendete Zwiebeln leichter verdaulich zu machen, 1 Stunde vor Verwendung kleingeschnitten in Zuckerwasser legen.

Eier: ein Schuss Essig im Wasser verhindert das Auslaufen von Eiweiß.

Knoblauchgeruch an den Händen: gleich nach dem Knoblauchkontakt die Hände gründlich mit Metallseife abreiben und der ansonsten oft tagelang anhaltende Geruch verschwindet. Funktioniert auch bei Zwiebel! Wenn keine Metallseife zur Hand ist, reibt man die Hände mit 3 TL Salz ein und wäscht sie mit kaltem Wasser ab.

und für frischen Atem: 1-3 getrocknete Nelken in den Mund nehmen und langsam zerkauen. Der anfänglich komische Geschmack vergeht und die Knoblauchfahne ebenfalls.

Versalzene Suppen: können Sie retten, indem Sie die Suppe mit einigen Stücken roher Kartoffeln noch einmal aufkocht. Die Erdäpfel binden die Salzstoffe und werden hinterher einfach entfernt.

Kein Überkochen mehr: Rand des Milchtopfes mit Margarine einfetten, und die Milch beendet freiwillig und rechtzeitig ihre Steigphase. Beim Reis- oder Nudelkochen etwas Butter oder Öl ins Kochwasser geben, Überkochen und Aneinanderkleben ausgeschlossen.

…und das Bad

In Generale

Badematten: wäscht man am besten in einem alten Kissenbezug. So können Fusseln oder Haare nicht das Sieb der Waschmaschine verstopfen.

Badewanne: Kratzer verschwinden, wenn man sie mit einem weichen Tuch und Metallpolitur abreibt. Hartnäckige Flecken in Acryl-Badewanne werden mit Zitrone behandelt.

Wäschetrockner: großes, trockenes Frottierhandtuch beim Wäschetrocknen in die Trommel geben. Das spart Strom und Zeit.

Kalkflecken: Allgemein gilt, dass Vorbeugen besser ist als Nachputzen. Wischen Sie daher Wasserrückstände immer gleich weg und waschen Sie Wände und Armaturen mit kaltem Wasser ab. Warmes ausgetrocknetes Wasser hinterlässt wesentlich mehr sichtbare Kalkrückstände.

Längst bekannt, immer noch wirkungsvoll: Essig und Kalk vertragen sich nicht gut. Bade- und Küchenarmaturen und Abtropftasse mit Essig bearbeiten bzw. über Nacht in Essig einweichen.

Wem der saure Geruch nicht bekommt, der probiert es mit Orangen- und Kartoffelschalen. Diese bringen durch Duft, Säure bzw. die sich absetzende Stärke Bad und Küche wieder zum Strahlen.

Bei hartnäckigen Problemen hilft eine Autopolitur. Die nach dem Reinigen zurückbleibende Wachsschicht lässt das Wasser einfach abperlen.

Fleckentfernung/Reinigung

Grundsätzlich gilt: wer den Fleck sofort behandelt, hat bessere Chancen, ihn wieder loszuwerden. Vorsichtig abtupfen, nicht reiben ist die Devise.

Schuhcremeflecken: farbige Stoffe mit Mischung aus Wasser und Spiritus (2:1) vorsichtig abtupfen, dann waschen. Weiße Gewebe mit purem Spiritus abreiben.

Grasflecken: Lösung aus 2 EL heißem Wasser, 2 EL Alkohol und 1 EL Ammoniak herstellen und Flecken damit abreiben, dann waschen.

Schmutzflecken in Kragen und Manschetten: mit etwas Shampoo betupfen, 5 Minuten einwirken lassen und waschen.

Kugelschreiberflecken: etwas Haarspray aufsprühen, trocknen lassen und waschen.

Kürbiskernölflecken: verschmutztes Kleidungsstück für einige Stunden in die Sonne legen, und der Fleck ist garantiert weg.

Eiweiß-, Eigelb- und Blutflecken: in lauwarme Wasser-Waschmittel-Lauge einweichen und der Fleck verschwindet wieder. Achtung: heißes Wasser fixiert den Fleck.

Rost- und Deoflecken: werden mit Zitronensäure oder Essig behandelt.

Kaugummiflecken: Kleidungsstück/Textilien in Plastik wickeln und eine Stunde in das Gefrierfach legen. Die Kälte härtet den Kaugummi, und er kann vom Kleidungsstück abgelöst werden.

Kerzenwachsflecken auf Textilien: Löschblatt drauflegen und ausbügeln.

Putzen/Reinigen

Wer an die Kraft des Mondes glaubt, der putzt bei abnehmendem Mond und lässt den Vollmond am besten vorüberziehen. Wer zusätzlich noch auf seine Putzvorlieben Rücksicht nimmt und lieber in Etappen statt alles auf einmal putzt, der übersteht die Putzsession garantiert besser.

Fenster: Am besten mit heißem Wasser und einem Spritzer Spiritus (Essig, Salmiakgeist) putzen und danach mit Zeitungspapier trocken wischen. Auf die Wischbewegungen achten: wer Innenseiten nur mit waagrechten und Außenseiten mit senkrechten Bewegungen putzt, muss nachher nicht rätseln, welches Fenster schon sauber gemacht wurde. Bei verdreckten Dachfenstern hilft ein Spritzer Spülmittel vorm nächsten Regen. Die Fenster werden dadurch zunächst grob gereinigt und können später leichter mit entsprechenden Hilfsmitteln bearbeitet werden. Schmutzige Kunststofffensterrahmen werden mit Nagellackentferner wieder rein.

Waschmaschine: Zum Reinigen die Waschmaschine mit warmem Wasser füllen und rund 4 Liter Essig hinein gießen. Ein ganzes Waschprogramm durchlaufen lassen. Der Essig reinigt die Schläuche von Kalkablagerungen und Seifenrückständen. Um Ablagerungen und unangenehmen Gerüchen von vornherein keine Chance zu geben, verwendet man zwischendurch Vollwaschmittel. Das darin enthaltene Bleichmittel entfernt Rückstände und Fettsäuren und wirkt keimhemmend. Zusätzlich öfter mit 60 ° waschen.

Beläge und Geruchsbakterien in Flaschen und schwer erreichbaren Behältnissen: Corega-Tabs in der Flasche löst hartnäckige Bakterien und bekämpft Geruch. Geht auch mit Zahnbürsten!

Teeränder in Kannen: lassen sich mit Soda oder Backpulver entfernen.

Salzränder bei Schuhen: weiches Tuch mit destilliertem Wasser tränken, Salzränder fest abreiben und trocknen lassen. Anschließend pflegen.

Zahnputzgläser: einmal wöchentlich mit lauwarmer Kochsalzlösung auswaschen. Der weiße Belag löst sich, und sie werden wieder frisch und blank.

Backbleche: Verkrustungen auf Backblechen mit Wasser einweichen und in den warmen Backofen stellen. Soda dazu und die Verkrustungen lösen sich von selbst.

Dunstabzugshauben: Fett auf Dunstabzugshauben, Küchenschränken oder auf den Fliesen mit Orangenöl oder Sodalösung entfernen.

Edelstahltöpfe: Kochwasser von Spinat nicht wegschütten, sondern Töpfe damit putzen. Die im Spinat enthaltene Oxalsäure macht sie wieder blitzblank.

Fettverkrusteter Gartengrill: mit flüssigem Soda Eingebranntes lösen.

Haarbürsten: mit lauwarmem Wasser und einigen Tropfen Salmiakgeist reinigen und mit klarem Wasser nachspülen.

Rattanmöbel: Korbgeflecht mit warmem Salzwasser und harter Bürste reinigen und nachpolieren.

Kunststoffgartenmöbel: werden mit flüssigem Soda wieder wie neu.

Verstopfung: Verstopfungen im Abflussrohr lösen sich mit Soda oder Backpulver und sehr heißem Wasser.

Natürliche Düfte

Sie haben noch Gewürznelken vom letzten Apfelkompott übrig? Suchen Sie sich einen bunten Stoffbeutel, wickeln Sie die Nelken ein und legen Sie die Päckchen in den Kleiderschrank.

Wer Südfrüchte bevorzugt, arrangiert getrocknete Orangen- oder Zitronenschalen auf einer Schale und stellt sie sichtbar auf. Für Kaffeeliebhaber und Freunde von erdigen Farben empfehlen sich ganze Kaffeebohnen in Schale oder Schüssel.

Wer sich in der kalten Jahreszeit den Frühling nach Hause holen will, lässt frische Blumenzwiebeln am Fensterbrett vortreiben, steckt alle zwei Wochen neue und bringt so Sonnenschein in den grauen Alltag.

Lavendelsträuße aus dem eigenen Garten oder der Terrasse verbreiten in getrocknetem Zustand einen lieblichen Duft und erfreuen auch noch Wochen später Nase und Auge.

Für einen angenehmen Duft am stillen Örtchen reicht ein simples Streichholz. Einfach anzünden, und der unangenehme Geruch verschwindet auf natürliche Weise.

Sonstiges

Motten: aufgehängte getrocknete Lavendelsträuße vertreiben Motten und sonstiges Ungeziefer. Die Wohnung duftet auch Wochen später noch und die Blüten erfreuen zusätzlich das Auge.

Ameisen: etwas Soda oder Backpulver dorthin streuen, wo sich die Ameisen vermutlich herein schummeln.

Gummibaumblätter: die Blätter glänzen wieder, wenn man sie hie und da mit Bier abwischt.

Biotonne: den schlechten Geruch in der Biotonne kann man mildern, indem man den Boden der Tonne nach jeder Leerung mit einer dicken Schicht Zeitungen auslegt. Das Papier saugt die Feuchtigkeit auf, Maden- und Geruchbildung werden weitgehend verhindert.

Schmutzige Fingernägel: Nägel in eine ausgedrückte Zitronenhälfte stecken, gründlich reiben und abspülen.

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