Kauf auf Rechnung: Die bequeme Art, online zu shoppen

Vorteile für Käufer und Verkäufer: Rechnungskauf über Finanzdienstleister

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Was du als Online Shop-Besitzer wissen solltest

Immer öfter greift man heutzutage auf Einkaufsmöglichkeiten im Internet zurück. Die Auswahl ist einfach größer, man kann gezielt genau das finden, was man auch wirklich sucht und man bekommt seine Schätze direkt an die Haustüre geliefert.

Rechnungskauf zählt dabei zu den beliebtesten Zahlungsoptionen. Als Kunde muss man so nicht in Vorleistung gehen und kann die Ware erst empfangen, sichten und anprobieren, bevor man sich zum Kauf und damit auch zur Zahlung entscheidet.

Rechnungskauf.at erklärt, welche Möglichkeiten die Bezahlmethode für Kunden bietet.

Warum das Bestellen auf Rechnung für Unternehmen Risiken birgt

Während die Zahlungsart Rechnung für Kunden also wirklich massive Vorteile bietet, stellt sie für Unternehmen, also Verkäufer, ein hohes Risiko dar.

Einerseits ergibt sich dieses Risiko aus der zeitlichen Spanne, die zwischen Kauf und Zahlung liegt. In der Regel gewähren Online Shops nämlich eine Zahlungsfrist von 30 Tagen oder beziehen sich auf die gesetzliche Zahlungsfrist. Durch Rechnungen erhalten Shops ihre Einnahmen also sehr zeitversetzt, was zu Liquiditätsproblemen führen kann.

Aber dieser zeitliche Versatz ist nicht das größte Problem. Viel mehr Angst haben Verkäufer nämlich davor, dass Kunden eine Rechnung nicht fristgerecht begleichen können. Ist das der Fall, müssen sie noch länger auf ihr Geld warten, den langwierigen und zeitintensiven Prozess des Mahnwesens einläuten, um irgendwann die Möglichkeit auf Eintreibung zu haben. Der Gerichtsvollzieher steht erst am Ende einer langen Kette an Ereignissen im Mahnwesen.

Die Zahlart Rechnung ist überaus beliebt, birgt aber Risiken für Verkäufer.

Die Zahlart Rechnung ist überaus beliebt, birgt aber Risiken für Verkäufer.

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Alternativen zum Rechnungskauf

In den letzten Jahren haben Online Shops deshalb immer häufiger versucht, auf Alternativen zurückzugreifen. Einige Unternehmen haben es sogar gänzlich unterbunden, auf Rechnung bezahlen zu können.

Sie bevorzugen Vorkasse und bearbeiten Aufträge erst dann, wenn die Vorauszahlung des Kunden eingegangen ist. Oder sie verwenden die Kreditkartenzahlung, wo die Abwicklung des Kaufes Zug um Zug stattfindet. Auch externe Zahlungsdienstleister wie beispielsweise PayPal sind bei Firmen sehr beliebt, denn sie stellen die Zahlung durch den Kunden weitgehend sicher.

Obwohl es also einige andere Bezahlmethoden neben dem Rechnungskauf gibt, bestehen viele Kunden auf das Bestellen auf Rechnung. Oftmals suchen sie sich sogar lieber einen anderen Online Shop, der Rechnungszahlung anbietet, nur um flexibler zu sein.

Auf diesen Trend reagieren jetzt auch Unternehmen und Zahlungsdienstleister. Wir laufen direkt in eine neue Ära der Zahlungsart Rechnung.

So sind Käufer und Verkäufer beim Rechnungskauf auf der sicheren Seite

Um sich abzusichern haben Online Shops mittlerweile diverse Möglichkeiten. Diese Absicherung ist wichtig, denn nur so kann ein Unternehmen das Risiko hoher Zahlungsausfälle minimieren.

Individuelle Prüfung der Zahlungsmoral

Manche Online Firmen ermöglichen Kunden zwar die Zahlung auf Rechnung, jedoch gilt diese nicht für Neukunden oder Kunden mit schlechter Zahlungsmoral. Das bedeutet, ein Kunde muss sich registrieren und sich dann auch als guter Kunde mit gesundem Bezahlverhalten beweisen.

Schafft er das nicht, muss er weiterhin eine andere Art des Zahlens auswählen, um das Unternehmen von sich zu überzeugen. Wer wiederum fristgerecht und vollständig überweist, kann weiterhin von seiner Freiheit profitieren.

Rechnungskauf über Zahlungsdienstleister

Ein weiterer Weg, die Zahlung auf Rechnung weiterhin zu gewährleistet, bietet sich für Online Shops durch die Kooperation mit Zahlungsdienstleistern.

Dazu gehören Drittanbieter wie Klarna oder BillPay. Diese Zahlungsdienstleister übernehmen die Fakturierung, also die Rechnungsstellung des Online Shops und kümmern sich um alles Weitere. Sie leiten den geschuldeten Betrag zeitnah an den Shop weiter, so dass dieser nicht um den Geldeingang bangen muss. Durch ein striktes Mahnwesen treiben diese Anbieter dann das Geld von den Kunden ein. Die AGBs des Dienstleisters sollte man dabei stets lesen: hier z.B. die AGBs von Klarna.

Eine weitere Möglichkeit ist die Zahlung durch das Verknüpfen mit einem Amazon Konto. Dabei liegt die Prüfung und Anerkennung der Zahlungsmoral bei Amazon und weder Kunde noch Verkäufer gehen ein Risiko ein.

Rechnungskauf um jeden Preis?

Die Rechnung ist so beliebt, weil sie die Kontrolle an den Käufer übergibt. Aber auch bei anderen Zahlungsmethoden besteht kein Grund zur Panik. Bezahltes Geld wird im Fall einer Retoure oder eines Mangels schnell zurückgebucht.

Wer dennoch die Rechung als Nonplusultra sieht, sollte auf Finanzdienstleister zurückgreifen.

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