Business Etikette für Frauen: Image

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Sommerlicher Dresscode

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Kleiderordnung

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Tischsitten

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Nein sagen

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Begrüßung

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Small Talk

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Danke sagen

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Teil 2: Business Etikette für Frauen; Bildquelle: istockphoto, phildate

Teil 2: Business Etikette für Frauen; Bildquelle: istockphoto, phildate

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women30plus-Serie zu den Umgangsformen im Business

Ulrike Friedl-Anderle, Trainerin und Coach, hat für women30plus, den Ratgeber für Frauen, eine Serie zum Thema der modernen Business Etikette zusammengestellt. Im zweiten Teil der Serie geht Ulrike Friedl-Anderle auf das Thema Image näher ein:

Teil 2 des Business-Knigge für Frauen: Was bedeutet Image?

Image ist die Summe der Erwartungen und Vorstellungen, die man mit einer bestimmten Person in Verbindung bringt. Das Image einer Person ist also nicht unbedingt der Mensch, so wie er wirklich ist, sondern wie er wahrgenommen wird.

Genauer kann ich dir das anhand einer kurzen Analyse des obenstehenden Fotos erklären:

Die Frau im Vordergrund:

Der offene Blick ist sehr gut, ihre "straighte" Businesskleidung ebenfalls. Die verschränkten sind hier jedoch nicht passend: die meisten Menschen nehmen verschränkte Arme als Distanz war (obwohl es ein Zeichen von Entspanntheit sein kann), dadurch verliert die Frau an Authentizität, weil sie damit ein anderes Signal sendet als mit dem offenen, lächelnden Blick 

Die Frau im Hintergrund:

Sie telefoniert und blickt dabei ihr (vermutliches) Gegenüber sehr einladend an. Nun, wenn dieser Blick gekoppelt ist an eine, eventuell auch nonverbale Entschuldigung, hier vor Publikum zu telefonieren, dann ist das okay. 

Wenn das Telefonat danach kurz und bündig ist, noch besser. In der Realität ist es oft so, dass Menschen mit Hingabe telefonieren, wenn sie Zuhörer haben. Aus der, oft auch unbewussten Haltung heraus, die anderen an der eigenen interessanten Persönlichkeit teilhaben zu lassen. Ob die das wollen? Meist nicht, meist wird es als unhöflich, im schlimmsten Fall als arrogant, erlebt. 

Zur Kleidung: der Ausschnitt ist für einen Business-Anzug zu tief, zuumindest sollte hier ein Tuch oder ein Schal getragen werden, bei Hosenanzüge und Kostümen besser zu gedeckteren Farben greifen, dieser Hosenanzug hier passt in die Freizeit, nicht ins Business.

Ulrike Friedl, Trainerin und Coach, informiert Sie über Business Etikette; Bildquelle: Ulrike Friedl, PR

Ulrike Friedl, Trainerin und Coach, informiert Sie über Business Etikette; Bildquelle: Ulrike Friedl, PR

Ulrike Friedl, PR

Einschätzung erfolgt in Sekundenschnelle

Unser Verhalten, wenn wir einander begegnen, folgt einem Relikt aus Urzeiten: Blitzschnell hatten wir seinerzeit unser Gegenüber taxiert, um Freund oder Feind auszumachen, über Flucht oder Angriff zu entscheiden. Heute noch nehmen wir in Sekundenschnelle die andere Person nicht nur wahr, wir schätzen sie auch sofort ein: Ob sympathisch oder unsympathisch, sicher oder unsicher, wir filtern weiter nach eigenen Vorstellungen bzw. Erfahrungen:

  • Kleidung und äußere Erscheinung
  • Auftreten, Ausstrahlung und Verhalten
  • Mimik, Gestik, Körperhaltung
  • Sprache, Stimme und Blickkontakt
  • Freundlichkeit und Aufmerksamkeit

Der erste Eindruck entscheidet

Dieser erste Eindruck, den wir alle voneinander haben, der immens wichtig ist, weil er die Weichen für weitere Reaktionen, Schritte und Kontakte stellt.

Es zeigt sich, dass sich bei der Begegnung mit anderen Menschen unsere Wahrnehmung zu ca. 55% an Aussehen und Verhalten, zu ca. 38% an der Stimme (Tonfall, Stimmlage, Verständlichkeit) und zu ca.7% am Inhalt orientiert.

Es gibt natürlich die Möglichkeit, den ersten Eindruck zu korrigieren, aber ein beschwerlicher, oft langer Weg, der hier auf einen wartet…

Mit diesem Wissen kannst du dein Image, also die Wahrnehmung deiner Person, wunderbar selbst steuern: du entscheidest, wie du gesehen werden willst, welches Bild du von dir abgeben möchtest, welchen Ausschnitt deiner Persönlichkeit du zeigst. Am besten triffst du deine Wahl nach dem Umfeld, in dem du dich bewegst (beruflich oder privat) nach Situation oder auch nach spezifischer Aufgabenstellung.

Dein Image spiegelt  dein vielschichtiges Selbst wieder und lässt dich dennoch authentisch sein: Weil du selbst gewählt hast, welche Aspekte du von dir, von deiner Persönlichkeit, wann und in welchem Rahmen zeigst.

Positive Wirkung beim Gegenüber erzeugst du mit jenen positiven Bildern, die du ihm von dir vermittelst oder einfach formuliert: ohne Ja zu deiner Person, kein Ja zu deinen Themen.

Deshalb überlege dir genau, welches Image du vermitteln willst, denn:
UNSER AUSDRUCK MACHT EINDRUCK!

Paul Watzlawik, einer der ganz großen Kommunikationswissenschaftler formuliert es so:  Man kann nicht nicht kommunizieren, wir kommunizieren immer.
Auf unsere Erscheinung, unser Auftreten, unser Image zusammengefasst: wir wirken immer und überall – und sind uns dessen bewusst….

u.friedl(at)aon.at

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