Erfolgreiche Frauen brauchen keine Frauenquote

Frauenquote - wozu?

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Frauen in der Führungsebene und was erfolgreiche Unternehmensführung ausmacht.

Es gibt wenige Themen, die so emotional diskutiert werden wie die Einführung der "Frauenquote". Sie soll für die längst überfällige Gleichstellung von Mann und Frau in Politik und Wirtschaft sorgen. Dabei ist es doch schon lange ein offenes Geheimnis: Firmen mit einer Frau an der Spitze behaupten sich viel erfolgreicher in der Wirtschaft, als Unternehmen mit einer männlichen Führungsriege!
 
Trotz dieser Erkenntnis stagniert der Anteil der Frauen, die eine Führungsposition in der Privatwirtschaft erklommen haben. Auch ist zu beobachten, dass der Frauenanteil mit wachsender Unternehmensgröße abnimmtKleine und mittlere Unternehmen scheinen für Frauen in der Chefetage eher geeignet zu sein. Großkonzerne werden weiterhin von Männern dominiert, die in den Vorständen und Aufsichtsräten das Sagen haben. Dies gilt übrigens auch für den öffentlichen Dienst.

Selbständigkeit ist für viele Frauen die ideale Möglichkeit, Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen; Bildquelle: istockphoto, alicat

Selbständigkeit ist für viele Frauen die ideale Möglichkeit, Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen; Bildquelle: istockphoto, alicat

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Wenn auch die Erfüllung der Frauenquote bislang bei Großunternehmen ein Wunsch und nicht gelebte Realität ist, so gibt es doch immer mehr Frauen, die den Weg in die Selbstständigkeit wählen. Dieser bietet die ideale Möglichkeit, Kinder, Haushalt und Beruf unter einen Hut zu bringen. Viele erfolgreiche Frauen gründen auch deshalb ein eigenes Unternehmen, um sich einen lange gehegten Wunsch zu erfüllen. 

Besonders hilfreich und unterstützend auf dem erfolgreichen Weg in die Selbstständigkeit ist es, wenn sie geeignete Software für Unternehmensführung benutzen. Denn Auftragsverwaltung, Buchung, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie die Terminverwaltung werden von einer solchen Software (z.B. von Lexware) übernommen. Dies erspart nicht nur eine Menge Zeit, sondern erleichtert, auch gerade in der Anfangsphase, die Arbeit erheblich. Interessant ist auch, dass Frauen sehr oft mit viel weniger Gründungskapital auskommen, als die männlichen Existenzgründer.

Welche Kriterien fördern die Karriere von Gründerinnen?

Da ist an erster Stelle die Zielstrebigkeitzu nennen, die man Frauen, die ihr eigenes Unternehmen gründen, nachsagt. Die gestalterische Kreativität, Querdenken, auch über den Tellerrand hinaus,sind weitere Faktoren, die Gründerinnen auszeichnet. Emotionale Intelligenz, besondere Empathie und gutes "Netzwerken" sind Eigenschaften, die im Besonderen Frauen mitbringen. Gründerinnen erkennen, dass Veränderungen Chancen bedeuten, die es zu nutzen gilt, gepaart mit fachlicher Kompetenz und stringentem Durchsetzungsvermögen. Gerade auch auf Grund ihrer sozialen Befähigung, sind Frauen in Führungsetagen besonders geeignet. 

Erfolgreiche Frauen: Weltweit im Aufwärtstrend

Einer neuesten Studie zu Folge nimmt der Anteil von Frauen in Führungsetagen weltweit zu. Laut diesen Untersuchungen sind Unternehmen mit Frauen in der Chefetage wirtschaftlich wesentlich erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen. Auch die Renditen in Firmen, in denen Frauen das Sagen haben, schneiden besser ab. Höhere Eigenkapitalrenditen, niedrigere Verschuldung und ein schnelleres Wachstum konnten diese für sich verbuchen. Da Frauen generell ein wenig Risiko scheuer sind als Männer, sind diese Betriebe nicht so sehr von der Verschuldung betroffen, wie Fachleute herausfanden. Das sei einer der Gründe für den größeren wirtschaftlichen Erfolg.

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