Netzwerken für Frauen 2

Wie netzwerken Frauen?

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Christina Hoole, LinkedIn; Bildquelle: LinkedIn

Christina Hoole, LinkedIn; Bildquelle: LinkedIn

LinkedIn

women30plus hat Christina Hoole von LinkedIn befragt, was bei sozialen Netzwerken zu beachten ist. Lies hier den zweiten Teil des Interviews.

women30plus: Was sollte ich beim Erstellen eines Profils beachten?

Hoole: Achte darauf, dass dein Profil dich wirklich repräsentiert. Deswegen solltest du sicherstellen, dass deine Kontakte auch dein Netzwerk in der wirklichen Welt widerspiegeln. Nimm alle deine bisherigen und aktuellen Jobs und die jeweiligen Zeiträume auf und lade ein geeignetes Profil-Foto von dir hoch. Denn an ein Gesicht kann man sich immer erinnern! Außerdem empfehle ich jedem, eine zusammenfassende Selbstdarstellung zu formulieren, die einer kurzen Verkaufs-Präsentation gleichkommt.

women30plus: Welche Unterschiede gibt es zwischen Frauen und Männer bei der Nutzung von Netzwerken?

Hoole: Eine Studie des "European Professional Women's Network" (EPWN) hat gezeigt, dass europaweit fast 80 Prozent aller Business-Frauen ein Online-Tool zum Netzwerken nutzen. Eine eigene Befragung aus unserem Hause brachte ans Licht, dass Frauen Online-Netzwerke Face-to-Face-Netzwerken vorziehen, weil es auf diesem Wege einfacher ist, Qualifikationen und Fachwissen zu präsentieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass man ein Online-Netzwerk zu jeder Zeit pflegen kann - und dabei keine festgelegten Termine einhalten muss. Beziehungen, die wir - sowohl persönlich als auch beruflich - haben, sind heute extrem wichtig: Schließlich müssen wir unsere Karrieren in einem sehr kompetetiven Umfeld planen.

women30plus: Wie sollte ich mein Netzwerk nutzen, wenn ich einen neuen Job suche?

Hoole: Aktualisiere dein Profil und schreibe hinein, dass du auf der Suche nach neuen Herausforderungen bist. Auf LinkedIn kannst du außerdem über die Stellenanzeigen nach neuen Jobs suchen und deine direkten Kontakte fragen, ob offene Stellen für deine Qualifikation bekannt sind.

women30plus: Cristina, du bist nach der Geburt deiner Tochter erst kürzlich wieder in deinen Job zurückgekehrt. Wie hast du die Rückkehr nach der Babypause geplant und umgesetzt?

Hoole: Bevor ich in Elternzeit ging, habe ich mit meinem Chef klar vereinbart, wann und wie ich in meinen Beruf zurückkehren möchte. Ich habe schnell gemerkt, dass dieser Prozess umso einfacher abläuft, je öfter man mit seinem Arbeitgeber kommuniziert und umso besser der Kontakt ist. Auch dank meines Business-Netzwerks wurde mir die Rückkehr in meinen Beruf erleichtert. Über LinkedIn war ich in meiner Freizeit und von zu Hause aus immer auf dem neuesten Stand der Dinge. Außerdem habe ich mich sehr gefreut, nützliche Tipps von anderen Eltern aus meinem Netzwerk zu bekommen und habe mich bei einigen LinkedIn Gruppen für berufstätige Mütter angemeldet. Hier habe ich Frauen getroffen, die ähnliche Erfahrungen schon hinter sich hatten und verstehen, wie wichtig mir meine Karriere ist.

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