Online-Networking wenig Geschäftsanbahnung, mehr persönliche Kontaktpflege

Sehen und gesehen werden in sozialen Netzwerken

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Mehr als 60 Prozent knüpfen im Internet intensive Kontakte.

Kontaktpflege im Internet; Bildquelle: istockphoto, creativepictures

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Mehr als 60 Prozent der österreichischen Arbeitnehmer, die das Internet aktiv nutzen, knüpfen hier auch intensive Kontakte – so das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage des Karriereportals www.karriere.at. Direkte Geschäftsanbahnungen erfolgen jedoch weiterhin persönlich.

Nur 12,7 Prozent sehen geschäftlichen Nutzen

Online-Business-Netzwerke à la XING oder linkedin erleben einen Boom. Zwei Drittel der Internet nutzenden, österreichischen Arbeitnehmer sind bereits online vernetzt. In erster Linie werden diese Portale zum Suchen und Finden alter Freunde oder Geschäftspartner (30,8 Prozent) sowie zum Informationsaustausch (24,3 Prozent) verwendet. Noch wenig durchgesetzt hat sich in Österreich der Effekt der direkten Geschäftsanbahnung: Lediglich 12,7 Prozent sehen hier einen konkreten Nutzen.

User geben wenig von sich preis

„Profile auf Online-Netzwerk-Portalen geben Auskunft über Können, Fähigkeiten, Erfahrungen, über mögliche Angebote oder Ansuchen sowie die Erreichbarkeit einer Person“, so karriere.at-Geschäftsführer Mag. Oliver Sonnleithner. „Interessant zu beobachten ist dabei, dass Online-Netzwerker möglichst viel vom anderen wissen wollen, ohne dabei selbst viel von sich preis zu geben.“ Immerhin 22 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, persönliche Daten ungern ins Netz zu stellen.

Weitere 10,2 Prozent halten generell nicht viel von Online-Networking.

Sehen und gesehen werden

Sonnleithner: „Was im ‚realen’ Businessleben zu beobachten ist, zeichnet sich auch bei Online-Netzwerken ab: In erster Linie geht es ums Sehen und Gesehen werden. Darum, jemanden zu kennen, der jemanden kennt, der wieder einen kennt. Und im Idealfall ergibt sich ein gutes Geschäft.“

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