Arbeit im Home-Office - So lassen sich die Kosten senken

So sparst du Kosten im Home Office

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Insbesondere durch die Möglichkeiten des Internets wird für viele Menschen das Arbeiten aus den eigenen vier Wänden heraus zunehmend verlockender.

Die Vorteile sind dabei vielfältig: Das Einsparen des Arbeitsweges, dem eigenen Zeitmanagement folgen und der Gewinn von viel Ruhe bei der Arbeit. Ein Nachteil dagegen ist das Anwachsen der Kosten; Stromverbrauch, Druckertinte und zusätzliche Heizkosten machen sich spätestens bei der Jahresendabrechnung bemerkbar. Deshalb ist im Home-Office das Verwalten der Ausgaben ein wichtiges Thema und einer der Wege zu einem bequemen und effizienten Heimarbeitsplatz, wozu auch folgende Seite Tipps bietet.

Der Drucker kann die Home Office Kosten in die Höhe treiben; Bildquelle: fotofabrika - Fotolia.com

Der Drucker kann die Home Office Kosten in die Höhe treiben; Bildquelle: fotofabrika - Fotolia.com

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Der Drucker - Einer der Hauptkostentreiber

Zwar tagtäglich im Gebrauch und ein unerlässliches Werkzeug des Büros daheim, ist der Drucker gleichzeitig ein Kostentreiber. Viele Geräte sind heutzutage in der Anschaffung nicht mehr kostspielig, der Betrieb und die zu ersetzenden Druckerarbeitsmaterialien dafür umso mehr, etwa qualitativ hochwertiges Druckerpapier, Tinten- und Tonerpatronen. Man spart nicht, indem man zum erstbesten billigen Gerät greift; entscheidend sind die umfangreichen Informationen über die Folgekosten. Durch den Kauf des passenden Gerätes, die intelligente Nutzung der vielfältigen Drucker-Optionen und die durchdachte Verwaltung der Dokumente kann ein beeindruckendes Sparpotential erreicht werden:

  • Drucker: Bei Geräten mit Einzelfarbpatronen (Schwarz-weiß, Magenta, Gelb und Cyan), besteht die Möglichkeit, verbrauchte Farben einzeln nachzukaufen, anstatt eine komplette Buntfarbpatrone auswechseln zu müssen. Die Anschaffung eines Druckers, der auch Billigfabrikate von Tintenpatronen zulässt, erzielt eine weitere Einsparmöglichkeit. Druckt man dennoch sehr viel, dann ist der Laserdrucker, weil effektiver, trotz höherer Anschaffungs- und Tonerkosten die bessere Wahl.
  • Papier: Die eigenen Dokumente kann man grundsätzlich im Entwurfs- oder Konzeptmodus auf günstigem Druckerpapier beidseitig ausdrucken und spart auf diese Weise Tinte.
  • Patronen: Die erste Einsparmöglichkeit ist das Nachfüllen von Patronen anstatt neue zu kaufen. TonerPartner bietet diesbezüglich interessante Angebote und stellt Einsparungen von bis zu 95% in Aussicht. Möglichst jeden Tag sollte wenigstens eine Seite gedruckt werden, da sonst unter Umständen ein eingetrockneter integrierter Druckkopf den Kauf einer neuen Patrone nach sich zieht. Warten, bis die Patrone komplett leer ist, darf man sich bei integrierten Druckköpfen leisten und muss nicht auf die Füllstandanzeige achten.
  • Dokumente: Günstig ist es, nur den Bereich eines Dokumentes auszudrucken, den man wirklich braucht, durch Markierungen oder die Anwahl bestimmter Seiten. Durch die Wahl einer kleineren Schriftgröße oder das Zusammenfassen von zwei Seiten auf einem Bogen wird Papier und Tinte eingespart.

Schickt man darüber hinaus seine Rechnungen als PDF-Dokument und versendet die übrige geschäftliche Korrespondenz soweit es der gesetzliche Rahmen erlaubt per E-Mail, sind auf diese Weise zusätzlichen Kosten für Porto und Papier Grenzen gesetzt.

Nicht benötigte Geräte ausschalten; Bildquelle: JiSign - Fotolia.com

Nicht benötigte Geräte ausschalten; Bildquelle: JiSign - Fotolia.com

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Nicht benötigte Geräte ausschalten

Im Home Office, welches dem Nutzer erlaubt, in einer Pause zwischendrin den Garten aufzusuchen, sich um die Kinder zu kümmern oder das Essen vorzubereiten, ist der Drucker nicht das einzige Gerät, das währenddessen Strom verbraucht.

Hier kann man durch Ab- und Ausschalten sparen:

  • Nur die Beleuchtung nutzen, welche man zum Arbeiten braucht. Große Deckenbeleuchtungen sollten ausgeschaltet bleiben, stattdessen sind spezielle energieeffiziente Arbeitsleuchten die richtige Wahl für die Augen und das Portemonnaie.
  • Wenn man nicht viel kopiert, sollten Kopiergeräte abgeschaltet werden
  • Ältere Faxgeräte sind ständig in Bereitschaft und verbrauchen viel Strom. Neuere Geräte unterbieten diesen Verbrauch im Wartezustand beträchtlich. Verschickt man in moderner Weise seine Fax-Dokumente per PC, spart man zusätzlich Papier.
  • Eine Information über den Stromverbrauch des Druckers im Standby-Modus kann helfen, die Kosten zu kalkulieren.
  • Flachbildschirme sind gegenwärtig der Standard und haben Röhrenbildschirme längst verdrängt, doch auch Flachbildschirme verbrauchen viel Strom, wenn man einen aufwändigen Bildschirmschoner installiert hat.
  • Ständig wachsen das Angebot und die Auswahl an Multifunktionsgeräten. Zunächst bedeutet dies höhere Anschaffungskosten eines Gerätes, das aber die Gesamtsumme der integrierten Geräte unterbietet, wenn sie einzeln angeschafft würden.

Computerprogramme

Der Software-Markt für die unterschiedlichsten allgemeinen und berufsspezifischen Büroaufgaben und Textverarbeitungen hat sich auf ein nahezu unübersichtliches Ausmaß ausgeweitet. Viele der angepriesenen Markenprogramme sind kostenintensiv und schlagen in der Gesamtbilanz empfindlich zu Buche. Freeware und Open Source können hier in Einzelfällen die Zauberwörter zum Einsparen großer Summen sein. Mittlerweile bieten viele Computer-Fachzeitschriften Übersichten und Erfahrungsberichte an, die ein kostenloses und sicheres Nutzen solcher Programme und Software ermöglichen. Auf diese Weise kann jeder Heimarbeiter zumindest teilweise günstigere Software verwenden.

Nicht übertrieben heizen

Frieren möchte man bei der Arbeit im Home-Office sicher nicht, doch eine ständig im Hochbetrieb laufende Heizung kostet nicht nur Energie. Müdigkeit und mangelnde Konzentration sind nämlich die Begleiter ständig überhitzter Arbeitsräume. Aus diesem Grund sind folgende Tipps durchaus hilfreich:

  • Raumtemperaturen von 20 bis 22 Grad werden allgemein als optimal bei sitzenden Tätigkeiten empfunden
  • Ein mehrfaches fünfminütiges Stoßlüften am Tag befreit den Raum von verbrauchter Luft und erzeugt einen neuen Elan für den verbleibenden Arbeitstag.
  • Das Stoßlüften ist dem ständigen Kipplüften vorzuziehen, weil ein kurzes aber gründliches Lüften bei abgestellter Heizung die Energiekosten vergleichsweise niedrig hält. Optimal lässt sich dies mit einer kleinen Kaffeepause im Esszimmer verbinden.

Fazit

Arbeiten zu Hause ist schön, entspannend und erspart eine Menge zusätzlicher Mühen, Stress und Ärger. Letzterer lässt sich jedoch nicht vermeiden, wenn wuchernde Kosten den Lohn der Arbeit zu stark kürzen. Stromfressende Geräte und solche mit hohen Folgekosten, aber auch der Verzicht auf Pausen und das Durcharbeiten in überhitzten Räumen, können den Spaß an der Arbeit im Home-Office verderben. Doch wenn man auf einige Grundsätze baut und dabei Kleinigkeiten nicht aus dem Auge verliert, sind zusätzliche Gewinne ganz einfach. Aus diesem Grund ist es schon beim Einrichten des eigenen Home-Office sehr wichtig, sich Gedanken um die finanzielle Planung zu machen. Darüber hinaus sollte das eigene Arbeitszimmer auch ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlt. Nur in einer solchen Atmosphäre lässt sich letztlich auch besonders produktiv arbeiten.

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