Die fünf besten Social-Media-Tipps für UnternehmensgründerInnen

Top 5 Social-Media Tipps für UnternehmensgründerInnen

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Social Media ist für Unternehmen mittlerweile essentiell geworden. Die meisten Unternehmen nutzen die sozialen Medien, um ihre Bekanntheit zu steigern und direkt mit ihrer Zielgruppe zu kommunizieren. Aufgrund der überschaubaren Kosten ist Social Media Marketing insbesondere für UnternehmensgründerInnen interessant.

Wir haben Michael Kainz von der snipcard academy, dem Institut für Erwachsenen-Weiterbildung im Bereich Social Media in Wien gebeten, uns seine fünf besten Social-Media-Tipps zu verraten:

1. Erstelle ein Konzept

Bevor du die ersten Schritte im Social Media Bereich unternimmst, solltest du als allererstes deine genauen Vorstellungen und Ziele definieren. Welche Vision möchtest du mit deinem Unternehmen/Projekt verwirklichen - welche Message vertritt dein Unternehmen? Eine gute Basis ist essenziell, um eine erfolgreiche Social Media Strategie zu verfolgen und eine starke Online Präsenz zu gewährleisten.

Als nächstes definiere deine Zielgruppe(n) und recherchiere nach, was für sie relevant ist (auf welchen Plattformen haltet sie sich auf, auf welche Inhalte/Themenbereiche legt sie großen Wert, in welcher Form kommuniziert sie etc.). Erstelle einen Redaktionsplan, den du alleine abarbeiten kannst und verwende Automatisierungs Tools wie Buffer um auf Sozialen Plattformen auch ausserhalb der Bürozeiten aktuelle Posts abzusenden.
Wenn möglich, stelle ein geeignetes Social-Media-Team zusammen und erstelle mit diesem gemeinsam einen Redaktionsplan - definiere wer für welchen Bereich/welche Plattform zuständig ist. Hier findest du 7 Musterbeispiele für Redaktionspläne.

Einer der wichtigsten Punkte ist, realistische Ziele zu verfolgen und konsequent zu bleiben. Kein Unternehmen baut sich über Nacht eine super erfolgreiche Präsenz bzw. eine ganze Fanbase/Community auf. Sei geduldig und bleibe am Ball!

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2. Website und Social-Media-Unternehmensprofile

Eine vollständige und aussagekräftige Website ist das A und O einer erfolgreichen Online Präsenz! Viele scheitern bereits bei der Erstellung. Wer macht meine Website? Kann ich sie selbst machen? Wichtig ist, dass sie übersichtlich (gut strukturiert und leicht zu navigieren) und gut lesbar ist und natürlich auf der Startseite einen klaren Überblick über dein Geschäftsmodell und deinen Unternehmensgegenstand bietet. Qualitativ hochwertige Inhalte sind nötig, um Professionalität zu beweisen.

Mittlerweile gibt es Tools wie WordPress, mit denen man mit etwas Engagement und Zeiteinsatz selbst eine kreative Seite erstellen kann. Ist man sich nicht sicher, bzw. traut man es sich nicht zu, kann man natürlich jemanden mit ins Boot holen, der sich darum kümmert. Es gibt auch interessante Anwendungen, mit denen Websites (gegen Entgelt) automatisch erstellt werden; alles, was man dafür tun muss, ist einfach nur seinen Content uploaden und das Programm kümmert sich um den Rest. Unser Tipp: Unbedingt zusätzlich zur Website noch Unternehmensprofile auf Social Media Plattformen wie Xing und LinkedIn erstellen!  Auf diesen kannst du deine Website verlinken und vice versa - deine Reichweite kann dadurch enorm steigen. Ausführliche Anleitungen für Fanseiten bietet z.B. Facebook selber auf der Hilfeseite an.

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3. Content-Management: Qualität vor Quantität

Nimm dir die Zeit, um deine Inhalte optimal aufzubereiten, bevor du sie postest. Ganz wichtig: sei auf jeden Fall authentisch und biete deinen Followern einen Mehrwert an. Nur Eigenwerbung alleine kommt bei deiner Community nicht so gut an.

Werde zu DER go-to Seite für Infos und Anfragen zu relevanten Themenbereichen und kreiere wann immer möglich Unique Content - dieser kann und wird hoffentlich auch von vielen geliked und geteilt werden. Achte beim Erstellen von Content auf die Zeichenanzahl, dein Wording, unterschiedliche Bildformate, Videos, Präsentationen, Infografiken etc.

Baue Call-to-action in deine Postings ein, durch die du deine User zu einer von dir gewünschten Handlung motivieren kannst. Beachte aktuelle Trends (z.B.: Storytelling, Hashtags, …) und bedenke, dass Fotos und Videos mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen als reiner Text!
Unser Tipp für eine erfolgreiche Content Creation ist canva und quik für Kurzvideos.

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4. Community Building

Die Kommunikation und Interaktion mit deinen Followern ist unabdingbar (teilen, re-posten, liken, kommentieren). Um ein stärkeres Engagement und größere Reichweite zu erreichen, finde heraus, wann deine Zielgruppe online ist und nutze Opportunity Windows zum posten. Tipps zu den besten Zeiten für Postings auf den verschiedenen Social Media Plattformen bekommst du z.B. auf klout.

Benutze ebenfalls nur die Plattformen, die für deine Zielgruppe relevant sind und `hör zu`, was deine Community möchte. Eine Überlegung wäre z.B. eine Facebook-Gruppe einzurichten, die deiner Community die Möglichkeit gibt sich untereinander auszutauschen. Ignoriere dabei keine PN und Kommentare und versuche, dir nicht allzu viel Zeit beim Antworten zu lassen. Weiters solltest du auch die Kontaktpflege auf Business-Networks (Xing, LinkedIn, Google+) und Foren nicht unterschätzen und vernachlässigen.

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5. SEO - Suchmaschinenoptimierung

Dein Ziel ist es natürlich, deine Website auf die vorderste Seite der Suchergebnisse bei Suchmaschinen (Google, Bing) zu bringen. Dabei darfst du die technische Komponente nicht außer Acht lassen. Oftmals ist es notwendig, kleine Änderungen auf deiner Seite vorzunehmen (Onpage Optimierung), um die Rating-Ergebnisse zu verbessern.

Punkte wie eine Keyword-Domain (das Hauptkeyword in der URL), gut beschriebene Title-und Meta-Tags, interne Links, ein Responsive Webdesign u.ä. können einen großen Unterschied machen. Ratsam ist es, deine Website erst indexieren zu lassen, wenn sie vollständig aufgebaut ist. Sehr hilfreich bei der Optimierung und Analyse sind z.B. die kostenlosen Webmaster-Tools von Google.

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Über snipcard academy

Die snipcard Academy ist das Institut für Erwachsenen-Weiterbildung im Bereich Social Media in Wien. Durch den modularen Aufbau der Kurse, dem breitgefächerten Wissen der Vortragenden rund um die unterschiedlichen Themengebieten und ihrer unglaublichen Flexibilität, konnte die snipcard Academy während den letzten zwei Jahren sehr vielen Kursteilnehmern eine fundierte Ausbildung ermöglichen.

Weiters punktet sie auch durch ihre äußerst kompetenten Vortragenden, die sehr darum bemüht sind auf die Fragen, Wünsche und Anregungen der einzelnen Teilnehmer einzugehen. Neben ihrem altbewährten Diplomlehrgang für Social Media & SEO Management bietet ihr Portfolio ebenfalls einen WordPress Add-On Kurs, ein individuelles SEO Seminar und ab kommendem Jahr auch einen Community Management Diplomlehrgang als individuelle Ausbildung an. Alle Lehrgänge und Kurse werden vom AMS und weiteren Förderungsstellen gefördert.

Weitere Informationen bzgl. der Inhalte, der nächsten Starttermine und der Anmeldungen kannst du dir jetzt gleich auf der Website der snipcard academy holen.

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