Pinterest: was bringt es für dein Business?

Warum du Pinterest in deinem Social-Media-Mix nicht vernachlässigen solltest

     

Wer Traffic auf seine Website, seinen Blog erhalten möchte, der hat längst das Potenzial von Pinterest entdeckt. Pinterest ist mehr als ein Social-Media-Kanal und nicht vergleichbar mit Instagram, Facebook und Co. Pinterest ist für viele bereits Alltag, für manche immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Ich löse das Geheimnis für Dich auf und gebe Dir einen Überblick über die wichtigsten Pinterest Eigenschaften.

Pinterest – wie funktioniert das Social-Media-Tool?

Pinterest ist in erster Linie, meiner Meinung nach, eine Inspirationsquelle für jegliche Themen, egal ob Sketchnotes, Logo-Erstellung oder auch Marketing-, Reise- oder Blogger Tipps. Es gibt dort auch tolle Rezepte und Fitness-Anleitungen. Also alles, was das Herz begehrt.

Ich nutze es als Suchmaschine, wenn ich Ideen brauche oder schauen möchte, wie ich eine besondere Grafik erstelle, welche SEO- oder Content-Tipps es gibt oder wenn ich Informationen zu einer Stadt oder einem Land brauche.

Ein Textwelle-Pin

Ein Textwelle-Pin

Textwelle

Nachdem Du Dir ein aussagekräftiges Unternehmensprofil auf Pinterest angelegt hast, kannst du gleich losstarten. Als User erstellst Du mit einem Grafik-Programm (z.B: Photoshop oder Canva) einen sogenannten Pin. Ein Pin ist ein Amalgam aus folgenden Dingen:
⦁    einem Foto, eine Illustration oder einer Grafik
⦁    einem Titel
⦁    einer kurzen Beschreibung
⦁    Deinem Logo
⦁    Deinen Keywords

Dabei gibt es z.B. zu beachten, dass Dein Pin hochkant ist (Stichwort responsive, d.h. für mobile Geräte geeignet) und keine langen Ladezeiten hat (also kleinvolumig!). Das Format, was unter „Pinterest Kennern“ als das favorisierte gilt, ist 600 x 900, also in einem Verhältnis 2 zu 3 (Stand 10.2018). Neben „Pins“ gibt es noch die Pinnwände, in denen Du Deine Pins „anheften“ kannst und Gruppenboards, in denen User, die das gleiche Thema bedienen, hinein pinnen können. Ich habe zum Beispiel Gruppenboards zum Thema Social Media & Schreiben, Nachhaltigkeit, Reise, Rezepte & Kochen. Dort kannst Du gerne mitpinnen, indem Du einen eigenen Pin dort unterbringst (via „Merken“ button) und einen anderen aus dem Board weiterpinnst (in ein anderes Board). Dies ist bei den meisten Gruppenboards die Regel.

Beschreibung und Keywords

Für jeden Pin ist es wichtig, dass er eine aussagekräftige, gute und mit deinen Keywords versehene Beschreibung enthält. Warum? Damit er guten Mehrwert bietet und in den Suchmaschinen gefunden wird. Worte, die den Nerv der User bzw. des suchenden Nutzers treffen, sorgen für eine erhöhte Reichweite. Du hast 160 Zeichen für Deine Beschreibung (Stand 10.2018), d.h. es ist wichtig so konkret, kompakt und präzise zu formulieren!

Dein Text sollte gut lesbar sein, also nicht zu klein geschrieben und er sollte – zusammen mit dem Bild – auffallen. Am besten am Ende noch einen call-to-action, d.h. einen Aufruf zu Interaktion (eine Frage, eine Aufforderung) platzieren. Lass die User direkt sehen, um was es geht und was sie bei Dir an Wertvollem finden können! Mache sie neugierig und biete ihnen guten Content.

Analyse

Die Pinterest Analyse gibt über verschiedene Fakten Deiner Pins und Pinnwände Auskunft. Sie ist unterteilt in vier Kategorien:
⦁    Übersicht
⦁    Profil
⦁    Zielgruppenreichweite
⦁    Webseite

Hier findest Du unter anderem Informationen zu "Durchschnittlicher Anzahl Betrachter pro Tag oder Monat" sowie die "Interaktionen pro Zeitraum". Was ebenso interessant ist, sind die „Häufigste Pin-Impressionen in den letzten 30 Tagen“. Du kannst aus der Analyse eine individuelle Strategie entwickeln anhand der Pins, die am meisten angeklickt und ge-re-pinnt (also wiederholt gepinnt) werden. Wenn Du mehr zu den jeweiligen Analysen wissen willst und auf mehr klickst, erhälst Du zusätzlich noch eine Übersicht, wie sich die Zielgruppe grob zusammensetzt (aus welchem Land, männlich oder weiblich etc).

Wenn Du so bei der Funktion „Webseite“ in die nächste Ebene schaust, dann wird Dir auch angezeigt, welche Pinnwände die häufigsten Pin-Impressionen in den letzten 30 Tagen erzielt haben. 

Hilfe für Pinterest finden

Sehr praktisch finde ich auch die Funktion oben rechts in Deiner Headline Deines Pinterest Profils: „Ideen von Nutzern, denen du folgst“. Dies hilft Dir auch nochmal zu schauen, wo es Ideen gibt, was andere für Inhalte pinnen und welche Trends es gibt.

Es gibt zwei Facebook Gruppen, die mir zum einen sehr geholfen haben, meine ersten Pinterest Schritte zu machen. Und zum anderen haben sie mir geholfen, meine Reichweite in den letzten Monaten um ein Vielfaches zu erhöhen.

⦁    Pinterest erfolgreich nutzen von KaleidoCom
⦁    Pinterest für Blog und Business von Alexandra Polunin

In diesen Gruppen kannst Du Deine Fragen stellen und Dir Ratschläge holen. Es gibt dort immer wieder auch Runden, in denen Du einen Deiner Pins veröffentlichen kannst und dafür andere weiterpinnst. Eine perfekte Vernetzung also. Natürlich gibt es dort auch Infos zu aktuellen Trends und Pinterest Neuigkeiten, Features und Funktionen wie Communities oder Beitrittsanfragen.

Die meisten Pinterest-Nutzer nutzen mittlerweile Tailwind zum automatisierten Einstellen Ihrer Pins. Mit diesem Tool kannst Du Deine Pins über Monate voreinstellen und brauchst Dich quasi darum nicht mehr kümmern.

Wenn Du ein individuelles Coaching zum Schreiben oder auch zu Pinterest haben möchtest, dann melde Dich gerne bei mir! Zusammen finden wir eine gute Lösung für Deine ersten Pins oder auch zur Verbesserung Deiner Pinterest Aktivitäten.

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