Website erstellen: In 5 Schritten zum perfekten Auftritt im Netz

Website erstellen - das solltest du beachten

Ein Geschäft, ein paar Flugblätter und eine Annonce in der Lokalpresse – das waren vor einigen Jahren die wichtigsten Schritte, um ein Unternehmen zu starten und bekannt zu machen. Doch die Zeiten ändern sich und mittlerweile ist speziell ein Instrument dabei unerlässlich: die Website.

Doch wie kommst du zu einem professionellen Auftritt im Netz und worauf solltest du speziell achten? Wie kannst du eine professionelle Website erstellen? Wir haben für dich einen 5-Schritte-Plan entwickelt.

Schritt 1: Website erstellen in Eigenregie oder Profis engagieren

Die erste Frage, die du dir stellen solltest, ist: Möchtest du die Website selbst aufsetzen und gestalten oder lieber Profis engagieren? Eins vorneweg: Ganz so kompliziert wie früher, als die ersten Websites in den 1990er-Jahren das Licht der Welt erblickten, ist es heutzutage nicht mehr. Content-Management-Systeme, kurz CMS, sind über die Jahre hinweg einfacher und intuitiver geworden, gleichzeitig ist weitaus mehr in puncto Gestaltung und Funktionen möglich. Eine Entscheidungshilfe:

Baue und gestalte die Website selbst, wenn …
⦁ du über genügend Vorwissen in puncto CMS verfügst
⦁ du etwas Zeit mitbringst, um daraus eine runde Sache zu machen
⦁ du die volle Gestaltungsfreiheit haben möchtest

Engagiere Profis für deine Website, wenn …
⦁ CMS, Templates und Co. absolute Fremdwörter für dich sind
⦁ du keine Zeit in langwieriges Erstellen und Gestalten investieren möchtest
⦁ du in puncto Gestaltung lieber auf Profis zurückgreifst

Eine Sonderform stellen heutzutage Website-Baukästen dar. Sie wurden speziell für all jene entwickelt, die über keine Programmierkenntnisse verfügen und dennoch rasch und selbstständig zu einer Website kommen möchten. Der Vorteil: Die Bedienung dieser Tools ist sehr intuitiv, sodass sich auch Laien rasch zurechtfinden. Du startest mit einer Designvorlage und passt deine Website dann nach Belieben an. Im Nu lässt sich damit eine gute Basis schaffen.

Der Nachteil: Du musst hinsichtlich Gestaltung Abstriche machen. Es gibt zwar viele Gestaltungsmöglichkeiten, dennoch wirst du speziell bei umfangreicheren Websites an deine Grenzen stoßen. Meist gibt es unterschiedliche Pakete, wobei teurere Packages auch mehr Gestaltungselemente inkludieren. Auch mehr Optimierungsmöglichkeiten oder mehr Speicherplatz können so freigeschalten werden.

Website erstellen: Gute Planung ist essentiell
Website erstellen: Gute Planung ist essentiell

Schritt 2: Hochwertiger Content

Eine Website ist wie eine digitale Visitenkarte. Hier kannst du dich und deine Dienstleistungen und Produkte vorstellen, davon erzählen, was dir wichtig ist und Einblicke in dein Tun geben. Doch Achtung beim Website erstellen: Jede Website ist auch ein Präsentierteller. Das heißt: Auch die Art und Weise, wie du das tust, wird von anderen mit Argusaugen betrachtet werden. Und: Überlade deine Website nicht. Mut zum Weißraum ist angesagt. Achte unbedingt auf:

Gute Texte: Gut bedeutet nicht nur aussagekräftig, unterhaltsam oder informativ, sondern auch fehlerfrei und gut leserlich. Gerade im Online-Bereich gelten andere Regeln als in Print-Medien. Ein paar Tipps:
⦁ Sorge für eine gute Abwechslung zwischen Texten und anderen Elementen wie Bildern und Videos.
⦁ Prüfe alle Texte auf Grammatik- und Tippfehler. Wenn du dir hierbei unsicher bist, hole einen Profi ins Boot.
⦁ Wähle eine gut leserliche Schriftart. Im Web haben sich für lange Fließtexte serifenlose Schriften etabliert. Für Überschriften, Zitate oder hervorgehobene Textpassagen kannst du verspieltere Varianten mit Serifen oder solche, die wie eine Handschrift aussehen, wählen.
⦁ Achte darauf, keine allzu langen Sätze zu verfassen. Teile lange Sätze lieber auf zwei kurze auf. Das gilt auch für lange Wörter. Verwende für lange Komposita die Bindestrich-Schreibweise, um sie in gut leserliche Sinneinheiten aufzuteilen.
⦁ Checke Texte auf Füllwörter – Menschen neigen dazu, viele Füllwörter zu verwenden, doch diese sind oft gar nicht nötig und ziehen einen Text unnötig in die Länge.
⦁ Baue wichtige Keywords in deine Texte ein – mehr dazu bei Schritt 4.
⦁ Und die Königsdisziplin: Entwickle einen eigenen Stil. Hierbei macht Übung den Meister, denn auch Schreiben ist ein Handwerk. Je mehr du für dich und dein Unternehmen schreibst, desto rascher wirst du zu einem eigenen Stil kommen.

Hochwertige Fotos: Neben guten Texten sind passende Fotos essentiell. Achte hierbei auf Motive, die zu dir und deinem Unternehmen passen. Weitere Tipps:
⦁ Genauso wie es einen Schreibstil gibt, so gibt es auch einen Bilderstil, auch Bildsprache genannt. Im Optimalfall passen die Farben, die du vordergründig auf deiner Website verwendest, auch zu denen deiner Bilder. Abhilfe schaffen Filter oder Presets in Bildbearbeitungsprogrammen. Ihr Vorteil: Du musst dich nur noch für einen Filter oder ein Preset entscheiden und kannst dieses auf all deinen Fotos anwenden. So schaffst du auch visuell einen Wiedererkennungswert.
⦁ Komprimiere deine Fotos: Während für das Drucken von Fotos auf Papier die Devise gilt: Je größer desto besser, so solltest du deine Fotos fürs Web komprimieren, um nicht die Ladezeit deiner Website damit negativ zu beeinflussen.

Spannende Videos: Immer wichtiger werden darüber hinaus Videos – und auch das ist heutzutage einfacher denn je, denn die Kamera hast du in der Hosentasche: dein Smartphone. Um Videos zu schneiden, gibt es mittlerweile eine Fülle an Apps und Programmen. Achte darauf, dass Videos nicht zu lang sind – wenige Sekunden reichen aus. Untertitel sind ebenso vorteilhaft, damit Menschen den Inhalt auch ohne Töne und Geräusche erfassen können.

Nützliche Call-to-action-Buttons: Die Besucher deiner Website solltest du nicht nur mit Informationen versorgen, sondern sie auch zum Klicken und Kaufen deiner Produkte oder zur Kontaktaufnahme animieren. Hierfür sind Call-to-actions wichtig, also Buttons, die zu einem Shop, einem Kontaktformular oder profunderen Infos führen. Die Texte der Buttons selbst sollten kurz und motivierend sein. Zum Beispiel: „Jetzt anfragen!“, „Mehr erfahren“, „Gleich zuschlagen“ etc.

Schritt 3: Gute Optimierung

Ist das Grundgerüst deiner Website fertig, geht es ans Optimieren. Du solltest beim Website erstellen nicht nur darauf achten, dass sie nutzerfreundlich ist, sondern auch so, dass sie von anderen leicht gefunden wird. Hierbei spielt SEO – Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle.

Im Falle der Suchmaschine Google sind es über 200 Faktoren, die das Unternehmen heranzieht, um alle verfügbaren Websites in eine Struktur zu bringen – jeder möchte natürlich auf der vordersten Seite dieser Liste aufscheinen. Durch die Vielzahl an Websites wird dies jedoch immer schwieriger. Du kannst aber ein paar Tipps beherzigen:

⦁ Recherchiere für dein Thema und deine Seiten wichtige Keywords und baue sie in deine Texte und Meta-Daten ein.
⦁ Checke die Schnelligkeit deiner Website mit Tools wie PageSpeed Insights und merze, wenn nötig, Fehler aus.
⦁ Vermeide Duplicate Content (also doppelte Inhalte) und achte darauf, dass jeder Text einzigartig ist.
⦁ Sorge dafür, dass deine Website auch auf mobilen Endgeräten perfekt funktioniert und gut aussieht.

Schritt 4: Menschen darauf aufmerksam machen

Mit dem Website erstellen ist es nicht getan: Damit Menschen von deiner Internetpräsenz erfahren, ist es wichtig, dass du sie gezielt darauf aufmerksam machst. Sehr gut ergänzen lässt sich eine Website mit Social-Media-Kanälen. Egal, ob Facebook, Instagram, Pinterest, LinkedIn, TikTok oder eine Mischung aus mehreren – wichtig ist, dass du jene Kanäle verwendest, die zu dir, deinem Unternehmen und deiner Zielgruppe passen.

Betrachte deine Website als einen Hafen, in den Schiffe von überall regelmäßig einlaufen sollen – streue also immer wieder einmal Links in Postings und bezahlte Anzeigen ein, die potentielle Kunden auf deine Website bringen.

Schritt 5: Für Leben auf der Seite sorgen

Betrachte die Website keinesfalls als statisches Element, das einmal aufgesetzt wird und nun jahrelang so bleiben kann. Denn: Websites entwickeln sich nicht nur in puncto Gestaltung stets weiter, sondern du musst auch selbst für Abwechslung sorgen, damit Menschen gerne einen Blick darauf werfen.

Überprüfe deine Inhalte daher in regelmäßigen Abständen, verbessere oder erweitere sie bzw. eliminiere Content, der nicht mehr relevant ist. Darüber hinaus kann ein Blog eine gute Möglichkeit sein, um weitere Themen unterzubringen und regelmäßig Neuigkeiten zu kreieren. Der Vorteil: Damit sorgst du nicht nur für Gesprächsstoff, sondern sendest auch positive Signale an Suchmaschinen, die so erkennen, dass sich auf deiner Website laufend etwas tut.

Mit diesen Tipps kommst du rasch zu einer eigenen Website und kannst die vielfältigen Vorteile davon genießen.

Titelbild: © pexels

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