Das Heil-Geheimnis der Pflanzen
Wie bereits die Zeitschrift VITAL berichtete, vertrauen 80 Prozent der Frauen auf Pflanzenmedizin. Deren Wirkung wird heutzutage mit modernsten Methoden systematisch untersucht. "Ziel einer modernen Phytotherapie muss es sein, die alte Heilkunst auf eine rationale und nachvollziehbare Basis zu stellen," sagt Prof. Dr. Theo Dingermann vom Institut für Pharmazeutische Biologie an der Uni Frankfurt. Derzeit sind von den weltweit 2000 Heilpflanzen gerade mal 10 Prozent erforscht. Doch neue Erkenntnisse und Forschungsresultate gibt es besonders für Frauen.
Rotklee, Ackerschachtelhalm oder Zaubernuss?
Gegen Wechseljahresbeschwerden hilft wiederum Rotklee, dessen hormonähnliche Isoflavone den Östrogenmangel lindern. Zusätzlich fördert Rotklee den Kollagenaufbau in den oberen Hautschichten und glättet Falten. Die Einnahme sollte allerdings immer mit dem Frauenarzt abgestimmt werden. Ob Kreislaufprobleme oder Gallenleiden, Schlafstörungen oder Völlegefühl, – gegen nahezu alle Frauenbeschwerden ist ein Kraut gewachsen. In einem großen Pflanzen-Abc von Ackerschachtelhalm (wirkt gegen Harnwegsinfekte) bis Zaubernuss (gegen Hautprobleme) informiert VITAL über Heilkräfte und Anwendung der 30 wirksamsten Frauen-Kräuter, die meist je nach Bedarf als Tee, Kompressen oder als Badezusatz eingesetzt werden.